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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 16.10.2014

Wieder im Licht II. Ausstellung in der Inselgalerie Berlin vom 23. Oktober bis 29. November 2014
AVIVA-Redaktion

Gezeigt werden Arbeiten von Elde Steeg (1908-1988) und Toni Mau (1917-1981), Künstlerinnen, deren Schaffen durch die Nazizeit unterbrochen wurde. Johanna Schoenfelder (1945-2011) steht für die ...<



... Nachkriegsgeneration.

Die Inselgalerie Berlin erinnert an drei Künstlerinnen, die hochproduktiv und kompromisslos trotz schwieriger Zeiten auf ihrem Weg blieben. Elde Steeg (1908-1988) und Toni Mau (1917-1981) gehörten zu den Künstlerinnen, deren Schaffen durch die Nazizeit unterbrochen wurde. Johanna Schoenfelder (1945-2011), eine Vertreterin des Phantastischen Realismus, steht für die Nachkriegsgeneration.

Toni Mau, eine der experimentierfreudigsten Künstlerinnen der DDR, wurde 1917 in Berlin geboren. Bekannt geworden ist Toni Mau durch ihre Siebdrucke, doch der Siebdruck war nur eines von mehreren verwendeten Ausdrucksmitteln. Sie machte ihn jedoch so populär, dass ihre Bedeutung für den Siebdruck in der DDR mit der von Arno Mohr für die Lithografie verglichen wird.
"...sie sei dem Meer entstiegen, der Welt des Mischsandes, der urschichtigen Muscheln und der vergrabenen Jahrtausende", schrieb der französische Autor Armand Gatti über sie. Poetischer kann man den Geist der fein gezeichneten, magisch-surrealen Bühnen –und Stadträume der Johanna Schoenfelder, die immer auch Flucht in eine erträumte Welt waren, nicht in Worte fassen.
Johanna Schoenfelder wurde 1945 in Coburg geboren. Nach dem Abitur studierte sie von 1966 bis 1972 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Sie war Meisterschülerin bei Gerhart Bergmann. Besonders produktiv war sie während eines Studienaufenthaltes in Barcelona von 1972-73. Die mediterrane Stadt inspirierte sie zu Zeichnungen, Aquarellen und Radierungen. Die spielerische Magie ihrer Räume entwickelte sie dort. Einige der besten ihrer Werke stammen aus dieser Zeit.
Ebenfalls in Barcelona entstand die Radierung "Kleine Architektur", von der während der Ausstellung eine limitierte Sonderedition zum Subskriptionspreis von 220 Euro angeboten wird.

Die avantgardistische, künstlerisch vielseitige Elde Steeg integrierte Zeit ihres Lebens die Naturwissenschaften in ihre Arbeit. 1960 schrieb sie: "...denn mich interessiert nicht mein subjektiv gefärbtes wesen, sondern das tiefere sein, das denselben gesetzen unterworfen ist wie das kristall, wie die sternenbahnen, wie der weg des windes und das keimen des halmes."

Elde Steeg wurde 1908 als Elfriede Steeg in Berlin geboren. Sie studierte an der "Staatlichen Kunstschule Berlin" Malerei und später Fotografie an der Kunstgewerbeschule Köln. Sie teilte die Haltung der "Kölner Progressiven" einer KünstlerInnengruppe, die in den Zwanziger – und frühen Dreißigerjahren eine soziale, gerechte, utopistische Gesellschaftsordnung aufbauen wollte. Zu Stegemeyers avantgardistischen Freundeskreis gehörten Franz Willhelm Seiwert, Heinrich Hoerle, Otto Freundlich und Raoul Hausmann. Die Werke der Gruppe wurden von den Nazis als "entartet" erklärt, ihr Freund Otto Freundlich im Konzentrationslager umgebracht, ihre eigenen Werke, die sie versteckte, gingen im bombardierten Berlin verloren. Nach 1945 entwickelte Elde Steeg ihren künstlerischen Ausdruck hauptsächlich in Gemälden und Zeichnungen weiter. 1961 ging sie wegen ihrer verstärkten Arbeit für den Trickfilm nach München, 1974 zog sie nach Innsbruck.
1984 schrieb Elde Steeg über den Bogen ihres künstlerischen Schaffens: "in meiner jugend hat mich die kunst der kölner progressiven am stärksten beeindruckt. aus der gesellschaftskritischen sicht meiner alten freunde ist für mich eine sozial-biologische geworden...ich experimentierte mit bildlichen mitteln... "

Wieder im Licht II
23. Oktober bis 29. November 2014
Finissage 29. November 2014, 15:00 Uhr
Ort: Inselgalerie Berlin
Torstraße 207
10115 Berlin
Öffnungszeiten: Di - Fr 13:30 – 18:30 Uhr und Sa 13:00 – 17:00 Uhr
www.inselgalerie-berlin.de


Quelle: Inselgalerie Berlin

Kultur Beitrag vom 16.10.2014 AVIVA-Redaktion 

   




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