Aufruf zum Crowdfunding für KAYA – DER FELSEN UND DAS MEER, ein Dokumentarfilm über Migration und Heimat - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 15.07.2015

Aufruf zum Crowdfunding für KAYA – DER FELSEN UND DAS MEER, ein Dokumentarfilm über Migration und Heimat
AVIVA-Redaktion

Der Film erzählt von der Regisseurin Canan Turan und ihrem Vater. In Berlin, wo sie beide aufwuchsen, sowie Babas alter Heimat, der Türkei, und ihrer Wahlheimat Barcelona, werfen die Zwei ...



... einen Blick auf ihre Beziehung und wie sie sich entwickelt hat.

Ihr unterschiedliches Verständnis von Freiheit trieb sie einst weit auseinander, doch es brachte sie schließlich näher zusammen. Am Ende suchen doch beide nach ihrem Platz in der Welt: Ob in der Familie, in der Gesellschaft oder in sich selbst.
KAYA – DER FELSEN UND DAS MEER steht jetzt in der Vorfinanzierungsphase und die Kampagne endet am 25. August 2015

Worum geht es in diesem Projekt?

KAYA - DER FELSEN UND DAS MEER ist ein 90-minütiger Dokumentarfilm, in dem sich Canan Turan mit ihrem Vater auf eine Reise durch die Zeit und in die Tiefen ihrer Seelen aufmachen. Ehemals in der Rolle des "Unterdrückers" und der "Unterdrückten" gefangen, begegnen sie einander vor der Kamera in neuem Licht und ergreifen die Chance, sich selbst und ihre Beziehung zu verändern. In intensiven Gesprächen über einen Zeitraum von zwei Jahren fragen sie sich immer wieder, wie sie ihre Träume verwirklichen können trotz der Traumata, die sie durch ihre Familie und ein Leben als türkische Migrant_innen in Deutschland erfahren haben. Als Teil der 3. Generation halt Canan in ihrem Film so auch die (Migrations-)Geschichte der 2. Generation fest.

So egoistisch und tyrannisch wie sein eigener Vater wollte ihr Baba nicht werden, und das wurde er auch zum Glück nie. Dennoch spürte Canan schon als Kind, dass er unglücklich war mit seiner Rolle in der Familie, wie überhaupt mit seinem Leben. Auch wenn er es nicht offen aussprach, wusste Canan, dass ihr Vater sich nach etwas anderem sehnte. Erst als Erwachsene erfuhr sie, dass dieses "Etwas", von dem er ihr nie erzählte, ein Leben zurück in der Türkei war. Ihr Film zeigt nach und nach, was sich wirklich hinter seiner Sehnsucht nach der "Heimat" verbirgt und enthüllt schließlich eine Gemeinsamkeit zwischen den beiden: Den Wunsch nach persönlicher Freiheit.

Die filmische Reise führt sie an die wichtigen Orte und Stationen in ihrem Leben in der Türkei, in Berlin und Barcelona. Doch in KAYA - DER FELSEN UND DAS MEER geht es nicht nur um die Vergangenheit. Canan unterstützt ihren Vater auch im Hier und Jetzt dabei, mehr in Kontakt mit seinem eigenen Freiheitsgefühl zu kommen; genau so, wie er nach ihrer Jugendzeit und vielen Krisen mit seiner Tochter anfing sie bei allem, was sie tun wollte, zu ermutigen und ihr Kraft zu geben. So wie ein Fels in der Brandung... In diesem Film tauschen die ProtagonistInnen gewissermaßen die Rollen und tauchen ein in ein Meer der Tausend Möglichkeiten.

Warum sollte mensch dieses Projekt unterstützen?

Persönliche Geschichten zu erzählen erfordert Mut, denn sie geben Privates öffentlich Preis, womit sich die ProtagonistInnen verwundbar machen. Was sie sich, sowohl ihr Vater als auch Canan, mit diesem Film erhoffen, ist, die Zuschauer_innen dazu anzuregen, über die eigene Familiengeschichte und Konflikte neu nachzudenken. Denn hinter scheinbar unüberwindbaren Unterschieden liegen oft viel mehr Gemeinsamkeiten, als wir glauben. Wer sich dazu inspirieren lassen möchte, wird in KAYA - DER FELSEN UND DAS MEER viele Anknüpfungspunkte finden. Wenn KAYA das schafft, wird sich dieser große Kraftakt gelohnt haben.

Auch heute noch werden mediale Bilder in Deutschland oftmals von Nicht-Migrant_innen kreiert, was nicht zwangsläufig aber in der Realität eben doch zu der Verbreitung von stereotypen Darstellungen führt, insbesondere des vermeintlich kulturell zur Unterdrückung veranlagten türkischen Vaters. Canan Turans Film lädt dazu ein, über die gängigen Stereotypen hinauszuschauen und sich für einen subjektiven Blick von Migrant_innen auf ihre Lebensrealität zu öffnen, ohne dabei einen Repräsentationsanspruch für alle zu hegen.

Am Ende des Jahres will das KAYA-Team das Ergebnis der nächsten Dreh- und Schnittphase für den Trailer und ein 10-minütiges Sample präsentieren, das hoffentlich noch mehr Lust machen wird auf den fertigen Film. Dazu kommen zahlreiche "Dankeschöns" mit kulinarischen, künstlerischen, musikalischen und literarischen Sachspenden!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung wird Canan mit ihrem Filmteam im August 2015 eine ganze Woche lang mit ihrem Vater in Barcelona drehen. Aus dem neuen Filmmaterial wird später von einer/einem* Cutter_in ein 3-minütigen Trailer sowie ein 10-minütiges Sample geschnitten.
Erreichen die Regisseurin und ihr Filmteam gemeinsam die Fundingschwelle von 5.000 Euro, können sie einen qualitativ hochwertigen Trailer und ein längeres Sample erstellen. Damit hätten sie eine ganzheitliche Visualisierung für KAYA in der Hand und könnten sich damit bei Filmvertrieben und TV-Sendern für weitere Förderung und Ko-Produktion bewerben.

Für den Trailer und das Sample benötigt KAYA – DER FELSEN UND DAS MEER konkret:

  • 3.650 € für das Filmteam (Kamera, Ton und Schnitt)
  • 700 € Technikausleihe bei Equipmentverleih
  • 650 € Reisekosten (Flüge & öffentliche Verkehrsmittel in Barcelona)

    Wer steht hinter dem Projekt?

    KAYA - DER FELSEN UND DIE WELLEN wird kreiert von einem Team aus Berlin: Canan Turan ist die Regisseurin und eine der zwei ProtagonistInnen des Films. Sie beschloss 2013 nach ihrem Kurzfilm KIYMET, der vom Leben ihrer starken Großmutter erzählt, einen Film über ihren Papa Hamdi Kaya Turan zu machen. Canan lebt und arbeitet heute in Berlin und Barcelona. Zülfiye Akkulak von Newa Film (Berlin) unterstützt den Dokumentarfilm auf der Seite der Produktion. Die Kamerafrau Christiane Schmidt ist verantwortlich für die Bildgestaltung und arbeitet seit einem Jahr intensiv mit am Projekt. Und last but not least: Die fabelhafte Elinor Lewy ist die treibende Kraft der Social Media Präsenz des Projekts.

    Unter folgendem Link können Sie sich den Crowdfunding-Trailer anschauen, erhalten ausführliche Informationen zum Projekt (auch auf Englisch) und können das Projekt unterstützen:

    www.startnext.com

    Die Initiatorinnen von KAYA – DER FELSEN UND DAS MEER freuen sich auf Ihren Support! Für Fragen stehen Ihnen die Regisseurin und die Social Media Managerin des Projekts gerne zur Verfügung:

    Canan Turan: misscananturan@gmail.com

    Eli Lewy: elilewy85@googlemail.com




    Copyright Foto: Canan Turan
    Text von Canan Turan und Eli Lewy

  • Kultur Beitrag vom 15.07.2015 AVIVA-Redaktion 

       




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