Tomorrow. Die Welt ist voller Lösungen. Kinostart 02.06.2016 - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 01.06.2016

Tomorrow. Die Welt ist voller Lösungen. Kinostart 02.06.2016
Britta Leudolph

Viele Menschen treiben Ängste über die Zukunft der Erde um. Mélanie Laurent und Cyril Dion haben sich weltweit auf die Suche nach tragfähigen Konzepten zur Bewältigung der drängenden Probleme...



... gemacht und sind fündig geworden.

Die Zukunft der Welt steckt voller Herausforderungen: Klimawandel, Umweltverschmutzung, Versorgungsknappheit – die Liste ließe sich um viele Schlagworte erweitern, bis hin zum Horrorszenario des zivilisatorischen und ökologischen Zusammenbruchs.

Aber wie lassen sich die globalen Probleme lösen? Welche Ansätze befolgen engagierte Menschen rund um den Globus? Die Schauspielerin Mélanie Laurent und der französische Aktivist Cyril Dion haben diese und andere Fragen umgetrieben. Auf der Suche nach Antworten haben sie zehn Länder bereist - Frankreich und La Réunion, Dänemark, Finnland, Indien, Großbritannien, die Vereinigten Staaten, die Schweiz, Schweden und Island – und Menschen getroffen, die in unterschiedlichen Bereichen Lösungen entwickeln und umsetzen. Dabei wird klar, dass in allen wichtigen Feldern wie der Energiegewinnung, des Wohnens, der Wirtschaft, der Bildung oder der Demokratie grundlegende Veränderungen notwendig sind, um die Zukunft der Weltbevölkerung zu sichern, vor allem zeigt sich aber, dass diese Veränderungen auch möglich sind.

In der Dokumentation "Tomorrow. Die Welt ist voller Lösungen" sprechen beeindruckende Personen über ihre Visionen für ihre unmittelbare Umwelt.

So erzählen Charles und Perrine Hervé-Gruyer von ihrer eintausend Quadratmeter großen Farm, die sie basierend auf Permakultur bewirtschaften, eine reiche Vielfalt von ökologischen Produkten erzeugen und nebenbei auch noch Humuserde herstellen. Dies alles ohne die Verwendung von Öl, Pestiziden und mechanischen oder motorisierten Hilfsgeräten und einem jährlichen Gesamtumsatz von 54.000 Euro.

Zu Wort kommt auch die indische Wissenschaftlerin, Sozialaktivistin und Mitbegründerin des Ökofeminismus Vandana Shiva. Sie spricht über die zwei Prinzipien, gegen die kein Mensch verstoßen sollte: Den Schutz der Erde und die Menschenrechte.

Weiterhin zeigt der Film unter anderem einen finnischen Lehrer, der über die Grundlagen der Bildungserfolge in Finnland spricht, einen indischer Bürgermeister, der die Menschen seines Dorfes über ein Losverfahren an demokratischen Entscheidungen beteiligt oder BäuerInnen aus Detroit, die ihr Viertel mit Gemüse bepflanzen.

Zu den RegisseurInnen: Mélanie Laurent, am 21. Februar 1983 in Paris geboren, ist Schauspielerin, Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Sängerin. 1999 wurde sie von Gérard Depardieu entdeckt. Nach Filmrollen in weniger bekannten Filmen wurde sie einem breiteren Publikum durch ihren Auftritt im Film "Inglorious Basterds" bekannt. Im Oktober 2006 erhielt sie den Romy-Schneider-Preis, Ende Februar 2007 folgt der César als beste weibliche Nachwuchsdarstellerin. Ihr Debutalbum "En t´attendant" erschien im Mai 2011.
Cyril Dion, 1978 in Poissy geboren, ist Autor, Regisseur, Dichter und Aktivist. Er studierte an der School of Dramatic Art Jean-Périmony. Dion beteiligte sich 2003, 2005 und 2006 an der Organisation der israelisch-palästinensischen Konferenz in Caux und organisierte in Brüssel und Sevilla den ersten und zweiten "Weltkongress der Imame und Rabbiner für den Frieden". Er ist Mitbegründer und derzeit Sprecher der "Colibris"-Initiative. 2010 co-produzierte er mit "Colibris" den Film von Coline Serreau "Good food bad food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft".

AVIVA-Tipp: Mit "Tomorrow. Die Welt ist voller Lösungen" ist Mélanie Laurent und Cyril Dion ein inspirierender und faszinierender Dokumentarfilm gelungen, der den ZuschauerInnen einen breites Spektrum des Engagements für eine bessere Zukunft aufzeigt. Dabei setzen sie nicht auf das Aufzeigen von düsteren Zukunftsvisionen, sondern auf Aufklärung. Es zeigt sich, dass es unschwer möglich ist, die Welt im Kleinen ein Stück besser zu machen, dass sich aber auch größere Projekte in gemeinsamer Anstrengung verwirklichen lassen. Die musikalische Untermalung durch die Sängerin und Songwriterin Fredrika Stahl verstärkt die Kraft der Bilder und vervollständigt diesen spannenden und überaus sehenswerten Film.

Tomorrow. Die Welt ist voller Lösungen
Mit: Anthony Barnosky, Elizabeth Hadly, Vandana Shiva, Charles und Perrine Hervé-Gruyer, Olivier de Schutter, Thierry Salomon, Robert Reed, Jan Gehl, Rob Hopkins, Emmanuel Druon, Bernard Lietaer, David Van Reybrouck, Elango Rangaswamy, Kari Louhivuori u. a.
Regie: Cyril Dion, Mélanie Laurent
Drehbuch: Cyril Dion
Kamera: Alexandre Léglise
Produzent: Bruno Levy
118 Minuten
Pandora Film Verleih
Kinostart: 02.06.2016
Weitere Infos:
www.tomorrow-derfilm.de

Weiterlesen auf AVIVA Berlin:

Good food bad food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft
Coline Serreau zeigt in ihrer visionären Dokumentation Menschen, die Antworten auf die drängendsten Probleme unserer Zeit gefunden haben: Sie leben vor, wie unsere Ressourcen effektiv genutzt werden können, ohne dabei die Natur zu zerstören und Menschen in bitterste Armut zu treiben. (2011)

Food Inc.. Was essen wir wirklich
Grünes Farmland, glückliche BäuerInnen, Tiere auf grünen Wiesen, all das suggerieren die wenigen Nahrungsmittelkonzerne, die den Markt in den USA zu großen Teilen beherrschen. (2011)

Annie Leonard - The Story of Stuff. Wie wir unsere Erde zumüllen
Konsum scheint in unserer Zeit eine Art Ersatzreligion geworden zu sein, Konsum erzeugt Wachstum, Wachstum erzeugt Wohlstand. Annie Leonard erklärt, welche Konsequenzen dieser Lebensstil hat und wer letztendlich dafür bezahlt. (2010)



Kultur Beitrag vom 01.06.2016 Britta Leudolph 

   




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