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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 11.09.2016

Von Trauben und Menschen. Kinostart 01. September 2016
Britta Leudolph

Die Weinlese – eine mühevolle Arbeit, die den WeinleserInnen einiges abverlangt. Und doch bietet sie viel: Entschleunigung, ein Leben mit und in der Natur und das Glück, das so manche nach…



... getaner Arbeit empfindet, wenn das Ergebnis dieser Arbeit so greifbar ist.

Mitte September in Gaillac, einer kleinen Weinregion östlich von Toulouse: Die Weinernte beginnt. In den Rebzeilen eines mittelständischen Anbaubetriebs treffen sich etwa 20 Frauen und Männer unterschiedlichen Alters, um als ErntehelferInnen für ein paar Wochen Geld zu verdienen.

Die Arbeit ist anstrengend, aber die frische Luft, die Weinberge und die freundlichen KollegInnen entschädigen für die Mühe. Nach und nach lernt die Zuschauerin die einzelnen ProtagonistInnen kennen und erfährt, was sie bewegt im Leben. Die begrenzte Zeit in den Weinbergen scheint sie ihre Alltagssorgen ein wenig vergessen zu lassen, sie albern herum, liegen in den Mittagspausen im Gras und treffen sich nach getaner Arbeit zu einem Glas Wein.

"Von Trauen und Menschen" konzentriert sich zunächst ganz auf die Arbeit im Weinberg: Trauben ernten, Weinstöcke entblättern, die Ernte abliefern – manchmal scheint die Sonne, manchmal regnet es in Strömen.

Stück für Stück lenkt der Film die Aufmerksamkeit auf einzelne ArbeiterInnen: Etwa Frau Artuse, eine Dame in ihren Fünfzigern, deren Betrieb nach 22 Jahren geschlossen wurde. Sie erzählt, wie nach ihrer Kündigung die Arbeit im Weinberg für sie ein neues Leben bedeutete, weil sie sich jung und befreit fühlte.

Oder Jean-Marie, auch in seinen Fünfzigern, der sein Leben lang immer 14 bis 17 Stunden am Tag arbeitete und sagt: "Im Leben gibt´s keinen einfachen Weg."

Gezeigt wird auch eine junge Familie aus der Region, die sich bewusst für ein einfaches, unabhängiges Leben entschieden hat, und zwei StudentInnen, die noch nicht wissen, was das Leben für sie bereit hält.

Sie alle arbeiten für eine begrenzte Zeit von 2 Monaten zusammen im Weinberg, trotzen der schweren Arbeit und der Witterung und wirken dabei doch glücklich und entspannt.

"Von Trauben und Menschen" erhielt den Healty Workplaces Film Award für den besten Dokumentarfilm zum Thema Arbeit des Dok Leipzig Festivals.

AVIVA-Tipp: Der Dokumentarfilm "Von Trauben und Menschen" erzählt von der Weinlese, von Menschen, die für eine begrenzte Zeit zusammenarbeiten. Die Arbeit im Rhythmus der Natur, das fröhliche, kollegiale Umfeld und der Blick auf die Weinberge scheinen die ProtagonistInnen zu entspannen und sie von ihrem sonstigen Alltag loszulösen. Dabei wird aber auch ein Schlaglicht auf die Schattenseiten der modernen Arbeitswelt geworfen: prekäre Jobs und damit verbundene Zukunftsängste, mit denen die ProtagonistInnen des Films außerhalb der Weinlese zu kämpfen haben.

Von Trauben und Menschen
Frankreich, 2014
Regie: Paul Lacoste
Produzent: Gaëlle Bayssière, Didier Creste
Kamera: Yvan Quéhec
Ton: François Labaye, Florian Delafournière
Schnitt: Anthony Brinig
Musik: Olivier Cussac
77 Minuten, Original mit Untertitel
Verleih: Film Kino Text
Kinostart: 01. September 2016
Mehr Infos zum Film unter:
www.filmkinotext.de

Kultur Beitrag vom 11.09.2016 Britta Leudolph 

   




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