ROSA - Ich war, ich bin, ich werde sein - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Poryes 2017 Happy End Regina Schmeken. Blutiger Boden
Aviva-Berlin > Kultur
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild f├╝r das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in gr├Â├čerer Schrift!

TIPP: ├╝ber den Zur├╝ck-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 09.03.2009

ROSA - Ich war, ich bin, ich werde sein
AVIVA-Redaktion

Regisseurin Anja Gronau vollendet ihre "Trilogie der starken Frauen". Ein Theaterabend um Rosa Luxemburg im Theater unterm Dach, zu sehen bis zum 8. November 2009.



Nach der "Trilogie der klassischen M├Ądchen" (K├Ąthe / Johanna / Grete) vollendet die Regisseurin Anja Gronau nun mit ROSA - "Ich war, ich bin, ich werde sein." ihre "Trilogie der starken Frauen", in der jeweils drei Schauspielerinnen eine reale, epochale Pers├Ânlichkeit im politischen Raum des 20. Jahrhunderts erspielen (dazu entstanden bisher: LENI ÔÇô eine Riefenstahl Subjektive und FRIDA [KAHLO] - "Farbiges Band um eine Bombe.").

"Ich beginne eben zu begreifen, dass das Leben einen packen und nicht mehr loslassen kann, und dass es nichts dawider gibt. Ich beginne eben, mich an den Gedanken zu gew├Âhnen, dass es f├╝r mich nur eine Aufgabe gibt ÔÇô inzwischen an die Wahlen zu denken und dann daran, was den Wahlen folgt." (Rosa Luxemburg, 1898 )

Rosa Luxemburgs kompromisslos idealistische Haltung kostete sie 1919 durch ein sch├Ąndliches Attentat in Berlin das Leben. Die Luxemburg hatte ein ehrgeiziges Programm f├╝r einen Menschen, dem viele Steine in den Weg gelegt waren ÔÇô sie war eine Frau, sie galt als Ausl├Ąnderin, sie war J├╝din, sie war klein, sie hinkte. F├╝r ihre sich selbst gestellte Aufgabe besa├č sie nicht mehr als einen scharfen Verstand, ein leidenschaftliches Temperament und einen ├╝berscharfen Sinn f├╝r soziale Gerechtigkeit. Rosa pr├Ągte ihr Profil als radikale Antimilitaristin, die sich gegen Nationalismus aussprach, und jede Ideologie ÔÇô auch die marxistische ÔÇô immer kritisch hinterfragte und sich keiner Parteidoktrin unterwarf.

Im Superwahljahr 2009, neunzig Jahre nach der Ermordung der sozialistischen K├Ąmpferin, m├Âchte Anja Gronau einen Theaterabend schaffen, der mit allen Widerspr├╝chen der Pers├Ânlichkeit die Konstanten des Kampfes um politische Ideale und die Suche nach neuen Wegen zur sozialen Gerechtigkeit verhandelt.

"Wenn ich mir eine Aussage f├╝r den Abend ROSA w├╝nsche, dann w├Ąre diese erreicht, wenn wir die von Luxemburg als Substanz des Humanismus verstandenen Begriffe des Sozialen und der Solidarit├Ąt aus der gegenw├Ąrtigen Herabw├╝rdigung befreien k├Ânnen." (Anja Gronau)

Zur Regisseurin: Anja Gronau studierte an der Fachhochschule f├╝r Gestaltung in Hamburg Kost├╝mdesign und assistierte im Bereich Ausstattung am Schauspielhaus Hamburg und an den M├╝nchner Kammerspielen. Anschlie├čend studierte Anja Gronau Regie am Institut f├╝r Theater, Musiktheater und Film der Universit├Ąt Hamburg bei J├╝rgen Flimm und Christof Nel und Schauspiel bei Hildegard Schmahl. Sie inszenierte u. a. auf Kampnagel, an den Hamburger Kammerspielen, am Thalia Theater, am Staatstheater Stuttgart, am Berliner HAU und bei den Wiener Festwochen. F├╝r ihre Inszenierung "Grete" nach Goethes Faust aus ihrer Trilogie klassischer M├Ądchen erhielt sie den Friedrich-Luft-Preis f├╝r die beste Berliner Auff├╝hrung des Jahres 2004. Bei der RuhrTriennale 2007 inszenierte Anja Gronau die Urauff├╝hrung "Corpus delicti" von Juli Zeh.

ROSA - "Ich war, ich bin, ich werde sein."
Premiere: 12. M├Ąrz 2009, 20 Uhr
Vorstellungen: 13.,14.,15. M├Ąrz, 3.,4.,5. April, 2.,3. Mai, 3.,4. Oktober 2009, 7., 8. November 2009, jeweils 20 Uhr
Veranstaltungsort: Theater unterm Dach
Danziger Stra├če 101
10405 Berlin
Karten: 030/ 902 95 38 17 oder theateruntermdach@gmx.de
Karten 8,- / 5,- Euro

Es spielen: Katharina Eckerfeld, Renate Regel, Martina Schiesser

Regie & Konzeption: Anja Gronau
B├╝hne: Mi Ander
Kost├╝me: Olaf Habelmann
Licht & Technik: Dirk Lutz
Dramaturgieassistenz: Claudia Drenda
Regieassistenz: Julia Pohl
Produktion: Bj├Ârn P├Ątz

Weitere Infos unter: www.theateruntermdach-berlin.de

ROSA - "Ich war, ich bin, ich werde sein." ist eine Produktion von Anja Gronau und dem Theater unterm Dach in Koproduktion mit dem Societaetstheater Dresden, Forum Freies Theater D├╝sseldorf und dem LOFFT Leipzig. Gef├Ârdert aus Mitteln des Regierenden B├╝rgermeisters von Berlin - Senatskanzlei - f├╝r kulturelle Angelegenheiten und des Fonds Darstellende K├╝nste e.V.

Kultur Beitrag vom 09.03.2009 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken