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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 12.04.2009

I can´t think straight
Sharon Adler

Zwei Kulturen. Zwei Traditionen. Eine Liebe. Ein Coming-Out-Film der preisgekrönten Regisseurin der Literaturverfilmung "Die Verborgene Welt - The World Unseen", Shamim Sarif



Wie bereits bei "Die Verborgene Welt - The World Unseen" griff die Regisseurin auch für ihren neuen Film auf die beiden aparten Hauptdarstellerinnen Lisa Ray und Sheetal Sheth zurück. Während der Vorgänger im Südafrika des Jahres 1952 angesiedelt ist, spielt "I can´t think straight" hauptsächlich in Großbritannien, genauer, in London 2007/2008.

Tala (Lisa Ray), eine in London lebende Palästinenserin, soll endlich traditionell verheiratet werden, denn die impulsive junge Frau hat bereits drei Hochzeiten platzen lassen. Ihre Mutter, stets um den guten Ruf der Familie bedacht, ist sich sicher, dass nun nichts mehr schief gehen wird, denn der Ehemann in spe scheint tatsächlich Mr. Wright zu sein.

Tala gehört zur reichen Upper-Class einer aus Jordanien stammenden Familie und um ihren Lebensunterhalt muss sie sich keine Sorgen machen. Sie spielt Polo und Tennis, will ihre eigene Marke herausbringen und sich damit von ihren vermögenden Eltern unabhängig machen.
Als sich Tala mit ihrem Ex-Verlobten Ali verabredet, trifft sich auch auf dessen neue Freundin Leyla (Sheetal Sheth), eine indischstämmige Muslimin.
Bereits während dieses ersten Zusammentreffens provoziert die selbstsichere Tala die eher zurückhaltende Leyla mit Fragen zu Gott und Religion und imponiert damit der traditionell erzogenen Leyla, die bald beginnt, Dinge in Frage zu stellen.
Leyla, die davon träumt, Prosa zu schreiben und die in der Firma ihres Vaters, eines Versicherungsmaklers, arbeitet, ist fasziniert von Tala und bald schon treffen sich die beiden Frauen wieder. Bei einem rasanten Tennismatch wird schnell klar, dass Leyla ebenso stark ist wie Tala und bei einem Ausflug nach Oxford kommen sie sich schließlich näher.

Doch während für Leyla diese Nacht mehr bedeutet als nur ein One-Night-Stand kann sich Tala ein Leben außerhalb der Norm nicht vorstellen, es ist ihr zu unbequem. Schweren Herzens entscheidet sie sich gegen die Liebe und für die Vernunft.
Es ist Leyla, die sich vor ihrer Familie outet, sich von Ali trennt und bald eine Freundin hat. Doch auch Tala kann diese Nacht und mit ihr Leyla nicht vergessen...

Zur Autorin und Regisseurin: Shamim Sarif, die als eine der vielversprechendsten jungen britischen AutorInnen gilt, stammt aus einer indisch-südafrikanischen Familie und lebt mit ihrer Lebensgefährtin Hanan Kattan und ihren beiden Söhnen in London. "Die verborgene Welt" ist ihr erster Roman, der 2001 in England erschien, mit mehreren Preisen ausgezeichnet, von der Kritik hoch gelobt und inzwischen unter dem Titel "The World Unseen" verfilmt wurde. Auch der nächste Roman Sarifs wird im Jahr 2009 bei Krug und Schadenberg erscheinen. (Verlagsinfos)
Weitere Infos und Kontakt: www.shamimsarif.com

AVIVA-Tipp: "I can´t think straight" ist kurzweiliges Liebesdrama, authentisch umgesetzt und neben den großartigen Hauptdarstellerinnen bis in die kleinste Nebenrolle hervorragend besetzt, so etwa mit Nina Wadia in der Rolle des indischen Dienstmädchens und mit Antonia Frering als extravagante Society-Lady.

I can´t think straight
Produktionsland / Jahr: Großbritannien 2007/2008
DarstellerInnen: Lisa Ray, Sheetal Sheth, Antonia Frering, Dalip Tahil, Nina Wadia
Drehbuch: Shamim Sarif, Kelly Moss
Kamera: Aseem Bajaj
Originalmusik: Raiomond Mirza
Produzentin: Hanan Kattan
Kinostart: 16.04.2009
FSK-Freigabe: ab 12 Jahren
Laufzeit: ca. 82 Min.
Label/Studio: PRO-FUN MEDIA Filmverleih
Vertrieb: PRO-FUN MEDIA GmbH
Offizielle Website & Kinotermine: www.pro-fun.de/icantthinkstraight

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Die Rezension zum Film "Die verborgene Welt"

Die Rezension zum Roman "Die verborgene Welt"

Kultur Beitrag vom 12.04.2009 Sharon Adler 

   




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