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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 16.05.2009

The Producers - Frühling für Hitler von Mel Brooks
Sharon Adler

Die erfolgreiche Inszenierung der Vereinigten Bühnen Wien der schrägsten, schrillsten und erfolgreichsten Broadwayshow um zwei jüdische Gauner läuft vom 16.05. – 18.07.2009 im Admiralspalast



"Springtime for Hitler and Germany!, Winter for Poland and France...!!!
Springtime for Hitler and Germany,
Deutschland is happy and gay!
Goose-step`s the new step today!!

Wer diese Zeilen gewagt findet, sollte wissen, dass Mel Brooks Jude ist. Und Juden machen bekanntlich die besten selbstironischen Judenwitze. Die dürfen das auch. So ist die Komödie von Mel Brooks eine Persiflage auf Nazis, das Showbiz und das unberechenbare Leben.

Schonungsloser Klamauk, schrill, atemberaubend temporeich, schräg, genial geschmacklos, tuntig, witzig bis zur Schmerzgrenze, das kann nur einer: Mel Brooks!

"Ich bin wahrscheinlich der erste Jude, der mit Hitler richtig viel Kohle verdient." Sagt er von sich selbst.
Tatsächlich ist The Producers – Frühling für Hitler das bislang erfolgreichste Musical aller Zeiten. Zum ersten Mal in der Geschichte der Tony Awards wurde ein Stück mit insgesamt 12 Tony Awards ausgezeichnet. Jahrelang lief The Producers – Frühling für Hitler mit überwältigendem Erfolg am Broadway und am Londoner Westend.

Im Juli 2008 feierte The Producers seine von Presse und Publikum umjubelte deutschsprachige Uraufführung am Wiener Ronacher. Jetzt kommt The Producers – Frühling für Hitler nach Berlin an den bestmöglichen Spielort: den Admiralspalast.
Die Wiener Inszenierung setzt in jeder Hinsicht das Erfolgsrezept der Broadwayshow um: Grandiose DarstellerInnen, perfektes Timing, atemberaubender Wortwitz, eine schillernde Show.

"Ich habe ein Problem mit Deutschen und Österreichern: Sie glauben, dass mein Musical "The Producers" ein Hitler-Musical über die Nazis und das Dritte Reich ist. (...) Dabei geht es in dem Stück um zwei jüdische Gauner, die den größtmöglichen Broadway-Misserfolg produzieren wollen, damit sie mit dem übrigen Produktionsgeld nach Rio abhauen können. Dazu haben sie sich das flopverdächtige Nazi-Stück "Frühling für Hitler" ausgesucht. Das ist der Plot!"
(Mel Brooks, FOCUS Nr. 27 2008)

The Producers – Frühling für Hitler – Der Plot

1959 am Broadway – der einst erfolgreiche Produzent Max Bialystock zeichnet sich in letzter Zeit durch handfeste, kostspielige Flops aus. Als Rettung in diesem Desaster erweist sich Leo Bloom, ein kleiner, unbedeutender Buchhalter. Durch seine zündende Idee, wie man mit fast legalen Mitteln aus einem künstlerischen Flop einen finanziellen Erfolg für das eigene Bankkonto machen kann, wird er zu Bialystocks Co-Produzenten.
Der Plan ist einfach Erfolg versprechend: Man überrede mit verzauberndem und verschlagenem Charme einige betuchte, alte Mädchen, die Kosten zu übernehmen und verspreche jeder einzelnen den gesamten Gewinn der Produktion, suche das schlechteste Stück aller Zeiten, engagiere den unfähigsten Regisseur des gesamten Broadways und besetze die Titelrolle mit dem unbegabtesten Darsteller aller Zeiten.

Mit dem schauderhaft glamourösen Stück "Frühling für Hitler", dem schrilltuntigen Regisseur Roger de Bris mit Geschmacksverirrung und einem dem Nationalsozialismus all zu eng verbundenen Autor des Stückes Franz Liebkind als Hauptdarsteller, scheinen die Ingredienzien für den perfekten Flop gefunden. Bialystock und Bloom sind siegessicher – daraus wird die peinlichste Show, die der Broadway jemals gesehen hat! So peinlich, dass der Vorhang noch vor dem Vorstellungsende fallen muss. Damit könnten sie getrost und finanziell abgesichert in Rio ein neues Leben beginnen.

Doch die beiden Produzenten haben die Rechnung ohne das Publikum gemacht: Die Show wird als geniale Farce verstanden und gerät zum unvermuteten Hit der Saison. Damit beginnen für Bialystock und Bloom die Probleme erst richtig – wie sollen sie jemals den mehrfach vergebenen Gewinn von 100% an die Investorinnen zurückzahlen?

AVIVA-Tipp: Die unglaubliche Story, tolle DarstellerInnen, mitreißende Musik, eine wunderbar-schräge Ausstattung und der gewohnt herrlich schwarze Mel Brooks-Humor machen diese Musical-Komödie zum Augen- und Ohrenschmaus für alle, die dem tristen Alltag für zwei Stunden entfliehen wollen. Wer dann immer noch nicht genug hat, sollte sich das Original oder das Remake auf DVD (wieder) ansehen.


Spielort: Admiralspalast Theater
Friedrichstraße 101
10117 Berlin
Termine: 15. + 16.05.2009, 20 Uhr (Preview)
17.05.2009, 20 Uhr (Deutschlandpremiere)
16.05. – 18.07.2009
(Di-Fr: 20 Uhr/ Sa: 15+20 Uhr/ So: 18 Uhr)
Preise: 20,00 – 90,00 Euro inkl. Gebühren
Tickets und Infos: Tel.: 030 – 47 99 74 99
www.admiralspalast.de

Deutschlandpremiere des Comedy-Hits vom Broadway
Buch: Mel Brooks/ Tom Meehan
Musik, Lyrics: Mel Brooks
Regie, Choreographie: Susan Stroman
Einstudierung der Inszenierung: Nigel West
Einstudierung der Choreographie: Leigh Constantine
Die Besetzung:
Cornelius Obonya: Max Bialystock
Andreas Bieber: Leo Bloom
Bettina Mönch: Ulla
Herbert Steinböck: Franz Liebkind
Martin Sommerlatte: Roger de Bris
Rob Pelzer: Carmen Ghia

Kultur Beitrag vom 16.05.2009 Sharon Adler 

   




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