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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 12.08.2009

Lulu und Jimi auf DVD
AVIVA-Redaktion

1959 in Deutschland. Die Bewegende Lovestory zwischen Lulu und Jimi, einem Schwarzen, erscheint am 7.8.2009 bei Warner Home Video Germany auf DVD.



Nach dem sensiblen Portrait über seine Mutter Gisela Elsner, "Die Unberührbare", der ergreifenden Satire "Agnes und seine Brüder", der aufsehenderregenden Verfilmung von Michel Houellebecqs´ "Elementarteilchen" und dem Liebesdrama "Der alte Affe Angst" inszenierte Oskar Roehler nun vor dem Hintergrund der 1950 Jahre "Lulu und Jimi".
Und zeigt sich damit von einer neuen Seite: "Lulu und Jimi" erzählt die Liebesgeschichte zwischen der jungen Frau Lulu und dem Schwarzen Jimi, die sich gegen alle Konventionen auflehnen, um ihre Liebe zu leben.

1959 in Deutschland – der Rock´n´Roll symbolisiert das wilde Lebensgefühl dieser Zeit, man will sich amüsieren und die Jungen lehnen sich gegen den piefigen Mief der Alten auf. Die aparte Lulu (Jennifer Decker), Tochter einer verschuldeten Fabrikantenfamilie, verliebt sich auf dem Rummel in den smarten, aber armen Jimi (Ray Fearon), einen Schwarzen.

Lulus abgedrehte, aufgetakelte Mutter Gertrud (Katrin Sass) hatte jedoch andere Pläne mit ihrer Tochter und sie versucht nun mit allen, auch unlauteren Mitteln, diese Verbindung zu zerstören. Ihr Ziel war es, dass Lulu Ernst heiratet, den Sohn einer angesehenen Unternehmerfamilie der Kleinstadt, damit sie ihre Villa behalten kann. So engagiert sie ihren Chauffeur und Liebhaber Schultz (Udo Kier), und den Arzt von Oppeln (Hans-Michael Rehberg), die ihr bei ihren perfiden Ideen zur Seite stehen.
Aber auch Lulus Freundinnen sind schockiert und bereits bei der ersten gemeinsamen Party eskaliert die Gewalt.
Doch Lulu und Jimi lassen sich ihre Liebe nicht verbieten und brennen zusammen durch. Von nun an sind sie auf der Flucht vor ihren Verfolgern. Obwohl die vor nichts zurückschrecken, scheint ihnen zunächst das Glück zur Seite zu stehen...

"Lulu und Jimi" ist bis in die kleinste Nebenrolle hervorragend besetzt.
So ist die junge französische Schauspielerin Jennifer Decker in der Rolle der Lulu eine echte Entdeckung.
Auf die Frage, ob sie an die Macht der Liebe glaubt, ist sie sich sicher: "Ich denke da genau wie Lulu, dass Liebe gesellschaftliche Konventionen sprengen kann."
Beindruckend ist auch Katrin Sass als fiese, bösartige und intrigante Mutter Gertrud. Rolf Zacher wächst über sich hinaus in der Rolle als Vater von Lulu als gebrochener Charakter, und als charming Daddy Cool.

Auf die Frage, ob es einen Auslöser für diesen Film gab, antwortet Oskar Roehler:
"Ich wollte einen Film über eine bedingungslose, große Liebe machen. Sozusagen ein Märchen auf der Überholspur. Einen Film – schon beinahe „haptisch“ – in dem ich aus dem Vollen schöpfen, alle Register ziehen kann. Ich hatte einen „Genre“-Film im Auge und wollte alles reinbringen, was Leuten Spaß macht, was mir Spaß macht, angefangen von Schlägereien, diesen wahnsinnigen Tanz-, und Partyszenen bis hin zu den Szenen nachts im Bett, wo sich zwei Menschen von ihrer Sehnsucht erzählen. Ich wollte die Poesie bis auf die Spitze treiben."

AVIVA-Tipp: "Lulu und Jimi" ist ein Film, der alle Schattierungen und Stimmungen in sich vereint, der mal bonbonfarben ist und dann wieder glutrot, der romantisch ist, mitreißend, wild und melancholisch. Ein zauberhaftes Märchen, das den Glauben an die Kraft der Liebe lebendig macht.

Lulu und Jimi
Buch und Regie: Oskar Roehler
DarstellerInnen: Jennifer Decker, Ray Fearon, Katrin Sass, Rolf Zacher, Udo Kier, Hans-Michael Rehberg, Bastian Pastewka, Ulrich Thomsen, Simon Böer, Lavinia Wilson, Catherine Flemming, Alexander Beyer, Aaron Hildebrand u.v.a.
Warner Home Video Germany, VĂ–: 7. August 2009
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Laufzeit: 91 Minuten
Bildformat: 16:9 (1,85:1)
Tonformat/Sprache: Dolby Digital 5.1 – Deutsch. Untertitel für Hörgeschädigte:Deutsch
Bonusmaterial: Interviews / Entfernte Szene / Teaser / Trailer / Fotogalerie
Weitere Infos zum Film unter: www.luluundjimi.x-verleih.de


Kultur Beitrag vom 12.08.2009 AVIVA-Redaktion 

   




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