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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 30.11.2009

Romy Schneider. Wien - Berlin - Paris. Sonderausstellung in der Deutschen Kinemathek
Claire Horst

Romy Schneider war einer der wenigen wirklichen Weltstars aus Deutschland. Ihr Leben und Werk würdigt das Museum für Film und Fernsehen mit einer Sonderausstellung vom 5.12.2009 bis zum 30.05.2010.



Die am 23. September 1938 geborene Schauspielerin Romy Schneider war die Tochter berühmter Eltern. Sowohl ihr Vater Wolf Albach-Retty als auch ihre Mutter Magda Schneider waren erfolgreiche SchauspielerInnen, von deren Erbe sie sich mühevoll befreien musste. Welterfolg erlangte Romy Schneider ab 1955 mit ihrer Rolle in "Sissi", einer Filmreihe über die österreichische Kaiserin. Von ihrem Image als "süßes Mädel", das in der Nachkriegszeit begeistert aufgenommen wurde, konnte Romy Schneider sich nur schwer lösen, obwohl ihr mit "Der Swimmingpool" 1968 der Neustart in einem neuen Genre gelang.

Ihr Leben, das auf der einen Seite von Glamour bestimmt war, umfasste auch Phasen der Depression und des Tablettenmissbrauchs. Elf Monate nach dem Unfalltod ihres vierzehnjährigen Sohnes starb Schneider 1982 an Herzversagen. Sie wurde 43 Jahre alt. Unzählige Bücher, Zeitschriften, Filme beschäftigen sich bis heute mit ihrer Biographie. So wurde im November 2009 in der ARD der Fernsehfilm "Romy" ausgestrahlt. Die Hauptdarstellerin Jessica Schwarzwurde dafür am 26. November 2009 mit dem Filmpreis "Bambi" ausgezeichnet. Zusammen mit dem Film strahlte die ARD die 30-minütige Biographie "Romy Schneider – eine Nahaufnahme" aus. Die Regisseurin Julia Benkert zeichnet darin den privaten und künstlerischen Werdegang der Schauspielerin nach und entwirft ein differenziertes Bild aus Interviews mit FreundInnen Schneiders, Filmausschnitten und Fotos.

Weniger mit der Person Schneider als mit ihrem oft vernachlässigten filmischen Oeuvre der Schauspielerin will sich dagegen die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen beschäftigen. In drei Räumen auf einer Fläche von 450 Quadratmetern zeigt die Ausstellung das filmische Schaffen von Romy Schneider. Die Schau ist in fünf werkbiographisch geordnete Themenbereiche gegliedert. Gezeigt werden Dokumente, Briefe, Plakate, Kostüme und Kleinobjekte, außerdem Fotografien, die zum Teil aus privaten Sammlungen stammen. Jeder Themenbereich wird durch eine audiovisuelle Installation ergänzt. Diese sind der Darstellungskunst Romy Schneiders gewidmet und gehen auf die Besonderheiten ihrer Rollen ein.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit.

Ausstellungsort
Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
Filmhaus am Potsdamer Platz, 4. Etage
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin
Telefon: 030-300 90 30
Email: info@deutsche-kinemathek.de
www.deutsche-kinemathek.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10–18 Uhr, Donnerstag: 10–20 Uhr, Montags geschlossen

Eintrittspreise
6 Euro, 4,50 Euro ermäßigt, SchülerInnen 2 Euro

Kultur Beitrag vom 30.11.2009 Claire Horst 

   




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