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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 25.11.2009

VEB Elektrokohle. Von Wegen. Von Uli M. Schueppel
Britta Leudolph

Kurz nach dem Fall der Mauer 1989 geben die Einstürzenden Neubauten ihr erstes Konzert im Wilhelm-Pieck-Saal des VEB Elektrokohle in Berlin-Lichtenberg. Uli M. Schueppel zeichnet den Weg der Band...



... und einiger ihrer Fans zu diesem Konzert nach und dokumentiert die Erwartungen und Gefühle, die sie damals begleiteten.

Berlin am 21. Dezember 1989: die Stadt ist in winterliches Grau gehüllt, es ist kalt, die Ereignisse des 09. November sind sehr präsent und nicht verdaut. Die noch geteilte Stadt befindet sich im Schwebezustand, noch steht die Mauer und mit ihr die Grenzposten, die Deutsche Demokratische Republik ist noch nicht abgewickelt.

Die Einstürzenden Neubauten aus Kreuzberg machen sich auf nach Lichtenberg, zum Wilhelm-Pieck-Saal im VEB Elektrokohle. Hier werden sie erstes Konzert in der DDR geben. Die Fahrt führt sie vorbei an Grenzkontrollen und durch die Mauer, es ist zu erahnen, dass sie nicht mehr allzu lang stehen wird. Im Osten reihen sich Neubaublocks aneinander, grau an grau, einer wie der andere.

Der Filmemacher Uli M. Schueppel begleitet damalige KonzertbesucherInnen dabei, als sie sich noch einmal auf den gleichen Weg machen zum VEB Elektrokohle. Sie erinnern sich an die Gefühle, die sie damals hatten und die Spannung, die in der Luft lag, als zum ersten Mal ihre Idole von den Einstürzenden Neubauten sahen. Auch der bekannte Dramatiker Heiner Müller machte sich damals gemeinsam mit einer Delegation französischer Minister auf den Weg, um bei diesem denkwürdigen Ereignis dabei zu sein.

Die DVD enthält zusätzlich 76 Minuten Konzert- sowie 74 Minuten Erinnerungsmaterial, mit Interviews der Einstürzenden Neubauten und dem Regisseur, als auch den Kurzfilm "Dekonstruktion".

Zum Regisseur: Uli M. Schueppel, geboren 1958, arbeitet als Filmregisseur und Dokumentarfilmer. Von 1984 bis 1990 studierte er Regie an der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin. Nach seinem Abschluss drehte er Musik- und Dokumentarfilme unter anderem mit Nick Cave, Meret und Ben Becker oder Marusha. Seit 2006 arbeitet er zudem in den Bereichen Foto und Videoinstallation mit Ausstellungen in Norwegen und Dänemark. Weitere Infos und Kontakt: www.schueppel-films.de

AVIVA-Tipp: "VEB Elektrokohle – von wegen" ist ein ruhiger, reflektierter Film über eine Stadt und ihre Menschen im Umbruch. Die Spannung, die damals in der Luft lag, vermag er nicht einzufangen und doch zeigt sich, wie weit die Teilung Berlins die Menschen auseinander gebracht haben, die der Fall der Mauer nun plötzlich wieder zusammenführte. Leider verzichtet der Regisseur darauf, die von ihm begleiteten Personen näher vorzustellen, so dass es für ZuschauerInnen, die die Zeit der Wende nicht unmittelbar miterlebt haben, zum Teil schwierig wird, deren Gedanken und Gefühle nach zu vollziehen.

VEB Elektrokohle – von wegen
Deutschland 2009
Erschienen: 29. Oktober 2009
Buch und Regie: Uli M.Schueppel
Label: Neue Versionen
FSK: Ohne Altersbeschränkung
Laufzeit:91 Minuten
Sprachen: deutsch. Untertitel: Englisch, Französisch
DarstellerInnen: Blixa Bargeld, Alexander Hacke, F.M. Einheit, Mark Chung, Andrew Unruh, Juliane Behnfeldt, Heiner Müller, Jack Lang

Weitere Infos:
www.blixa-bargeld.com
www.neubauten.org

Kultur Beitrag vom 25.11.2009 Britta Leudolph 

   




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