LFSM 2010 - The female indie-music festival - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 23.03.2010

LFSM 2010 - The female indie-music festival
AVIVA-Redaktion

Vom 2. bis zum 20. April 2010 findet der Ableger des bekannten französischen Festivals LFSM ("Les femmes s´en mêlent" – "die Frauen mischen sich ein") in Berlin statt. Unbekannte internationale...



...Künstlerinnen erhalten hier die Chance, auf unterschiedlichen Bühnen der Hauptstadt aufzutreten.

LFSM wurde vor 13 Jahren zum ersten Mal in Paris ausgetragen und war zunächst als einmalige Veranstaltung gedacht. Wegen des großen Erfolges hat es sich seitdem kontinuierlich ausgeweitet: erst auf zahlreiche französische Städte, und seit 2009 schließlich auch auf Belgien, die Schweiz, Spanien, England und Deutschland.

Wie der Name schon sagt, stehen herausragende Musikerinnen im Vordergrund: Das Festival soll ein Forum für die Facetten weiblicher Musikalität sein. Dabei finden viel versprechende, aber noch unbekannte Musikerinnen aus den Bereichen Independent, Elektro, Punk und Folk ebenso eine Stimme wie bereits etablierte. Das Line-Up der vergangenen Jahre gleicht dem Who-Is-Who der weiblichen zeitgenössischen Pop-Musik-Szene: Au Revoir Simone, CSS, Electrelane, Ane Brun, Isobel Campbell, Vashti Bunyan, The Go! Team, Regina Spektor, Rogers Sisters, Nouvelle Vague und Feist.

Von Folk bis Elektro – ein 100% feminines internationales Programm in Berlin!
Befeuert von Leidenschaft und Neugierde, berühmt für seine Vielfalt wie für seine Qualität, geht es bei diesem Festival zwar um Weiblichkeit, aber nicht um Feminismus. Das von Anfang an allseits umjubelte Festival ist einer der lebendigsten Musikszenen unserer Zeit entsprungen, die immer wieder neue Talente hervorbringt. Das LFSM-Festival hat sich ganz und gar einer Sache verschrieben: ein kontinuierlicher Tribut an die weibliche Kreativität zu sein. Dabei geht es um die Position von Frauen in der Musik selbst, darum, wie sie sich einfügen und einbringen – was selbstverständlich scheint, aber keineswegs immer war...

Hier ein Ausblick auf das Programm des LFSM 2010 in Berlin:

Freitag, 2. April 2010 im "Bang Bang Club"

Lonelady (UK): Mit nicht viel mehr als ihrem unbändigen Willen und einem sehr knappen Budget hat die Britin eine Platte ("Nerve Up") aufgenommen, die ein beeindruckendes Ergebnis dessen ist, was man aus dem reinen Nichts alles erschaffen kann. Lonelady hat sich dem Pop-rock/Elektro verschrieben.
www.lonelady.co.uk
Lisa Papineau (USA/F): Eine Alternative Pop/Singer-Songwriterin, die mal verträumt mit Akustikgitarre, mal mit einer schrägen Instrumentierung und einem Choralteppich unterlegt daherkommt. Lisa Papineau ist für ihren leichten Hang zur Verrücktheit bekannt.
www.lisapapineau.com
Veranstaltungsort: Bang Bang Club
Neue Promenade 10
10178 Berlin-Mitte
www.bangbangclub.net

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:
Lonelady - Nerve Up

Donnerstag, 8. April 2010 im "West Germany"

Tender Forever (F/USA): Nicht unähnlich einer Kate Nash, serviert die junge Französin ihren wohlklingenden Freigeist-Pop. Ihre Markenzeichen sind filigranes Gitarrenspiel und ein sehr zarter, zerbrechlicher Sound.
www.tenderforever.com
Golden Disko Ship (D): Die 27-jährige Klanggestalterin wurde schnell für ihre experimentelle Folk-Elektroakustik bekannt. Die Deutsche zählt Rastlosigkeit, Langeweile, Schokolade, schlechtes Wetter, verstimmte Gitarren und Island – wo sie ein Jahr lang lebte – zu ihren wichtigsten Inspirationsquellen.
www.goldendiskoship.com
Veranstaltungsort: West Germany
Skalitzer Str. 133
10999 Berlin (Friedrichshain-Kreuzberg)

Freitag, 16. April 2010 im "Bang Bang Club"

The Rodeo (F): The Rodeo ist das Alter Ego der französischen Sängerin und Komponistin Dorothée. Mit 15 Jahren fand Rodeo auf dem Dachboden ihres Onkels eine akustische Gitarre. Sie begann Musik zu spielen und zu singen. Seitdem hat sie sich dem Folk/Rock verschrieben.
Haruko (D): Susanne Stanglow ist eine junge Frau aus Bremen, die leise, zerbrechlich wirkende, filigrane Folksongs schreibt und singt. Nur mit einer akustischen Gitarre, ihrer klaren, mädchenhaften Stimme, und hier und da von ein paar zusätzlichen Glockenspiel-Klängen unterstützt, trägt sie ihre Lieder vor, die von goldenen Herbstblättern, morgendlichen Träumen, einem einsamen und traurigen Drachen, vom Winter, Frühling und von Liebe handeln.
Sydney Wayser (USA): Die französisch-amerikanische Multiinstrumentalistin und bemerkenswerte Sängerin ist mit ihrem Album "The Colorful" bekannt geworden. Mit ihrem unerschütterlichen Gespür für Charme und Witz, Melodik und Ausdruck ist Waysers Werk eine unwiderstehliche Einladung, ihr ins Licht zu folgen – eine Einladung, die man nicht ausschlagen sollte.
www.sydneywayser.com
Veranstaltungsort: Bang Bang Club
Neue Promenade 10
10178 Berlin-Mitte
www.bangbangclub.net

Samstag, 17. April 2010 im "Admiralspalast 101"

Emilie Simon (F): Irgendwo zwischen Björk und Kate Bush darf man sie verorten: Die Französin Emilie Simon macht eigenwilligen Elektropop mit charakteristischem Gesang, mal auf Französisch, mal auf Englisch.
www.emiliesimon.fr

Kiki Bohemia (D): Karla Wenzel alias Kiki Bohemia nennt ihren Stil DoomFolk. Auf dem Debütalbum All the beautiful fügen sich warme Cello – und Kontrabass – Klänge, obskure Tasteninstrumente, avancierte Rhythmen und Wenzels sensationelle Stimme zu gespenstisch schönem Ambient – Pop.
Veranstaltungsort: Admiralspalast101
Friedrichstraße 101
10117 Berlin
www.admiralspalast.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:
Emilie Simon, "Emilie Simon"

Dienstag, 20. April 2010 im "Festsaal Kreuzberg"

Men (USA): Men, das sind JD Samson und Joanna Fateman von Le Tigre. Das Duo produziert nach Konfetti klingende MashUps von Pophits und Tanzbits. Ihr Genre ist eine Mischung aus Elektro, Rock und Hiphop. Men stellen sie gerade ihr erstes Album fertig, das Ende März 2010 erscheint.
Human Toys (F): Human Toys sind sexy, kraftvoll und subversiv. Emma Amaretto und Mademoiselle Poupee machen explosiven und wahnsinnigen garage-elektro-Punk. Ihre Performance ist ein Schauspiel theatralischer und wütender Frauen. Sie belagern die Bühne und verhexen das Publikum.
Cat n´Guyen (D): Beats vom Tape, ein Billigmikro und ein 3-saitiger Bass: Das ist es, was Cat n´Guyen alias Catboy und LRTT aus dem Koffer holen, um ihrem Ruf als Batterien im Biomüll gerecht zu werden. Eine BlingBling HipHop Persiflage aus dem einfach gestrickten Labyrinth der Ostzone.
Veranstaltungsort: Festsaal Kreuzberg
Skalitzer Straße 130
10999 Berlin
www.festsaal-kreuzberg.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:
Le Tigre. This Island

Weitere Informationen zum LFSM-Festival 2010 finden Sie unter:

www.lfsm.net


Kultur Beitrag vom 23.03.2010 AVIVA-Redaktion 

   




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