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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 07.05.2010

Frauen spielen Frauen - Themenschwerpunkt Juni 2010 im Theaterdiscounter Berlin
AVIVA-Redaktion

Fünf Produktionen, die sich mit Konstruktionen weiblicher Identität auf der Bühne oder im realen Leben beschäftigen. Die Protagonistinnen blicken auf Rollen, die ihnen zu spielen angeboten sind, ...



...füllen die schemenhaften Figurenskizzen männlicher Autoren mit neuen Inhalten oder entwerfen lieber gleich ihre eigenen Bilder.


keep on searching for a heart of gold
von bigNOTWENDIGKEIT
23 Juni 2010 – 19.00 Uhr + 24. + 25. Juni 2010 – 20.00 Uhr

Der Faszinationskraft der mythologischen Figur Medea sind seit Euripides viele erlegen. Die Zuordnung von Gut und Böse greift nicht; bei allen Protagonistinnen im Lauf der Aufführungsgeschichte verschwimmen die Grenzen innerhalb dieser Dichotomie. Medea ist tatkräftig, sie rettet und vernichtet zugleich, sie nimmt sich, was sie will, ist gewalttätig, leidenschaftlich und euphorisch, eine Aufbegehrende gegen Männerwillkür – und doch ist sie eine Geopferte, machtlos zwischen Mächtigen.
Kann Medea in ihrer Ambivalenz Vorbild sein? Als Anti-Heldin, die sich gegen eine bestehende, allgemein akzeptierte Ordnung stellt? Als streitlustige und streitbare Frau? bigNOTWENDIGKEIT gehen dem Identifikationspotential der Medea im 21.Jahrhundert nach, stellen alte Fragen neu: Fragen nach Schuld, Unschuld und Verhältnismäßigkeit, nach Erinnerung, Erzählung und Mythenbildung, Verherrlichung und Verachtung.
Eine Produktion von bigNOTWENDIGKEIT in Koproduktion mit Theaterdiscounter, Sophiensaele, Fabriktheater Rote Fabrik Zürich und Südpol Luzern. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und Stadt Zürich Kultur.


and now go home and change your underpants
von PENG! Palast (CH)
24. + 25. Juni 2010 – 21.30 Uhr + 26. Juni 2010 – 19.00 Uhr

Ophelia und Desdemona – zwei schicksalhafte Nebenfiguren begegnen sich zwischen Tod und Wiederauferstehung und greifen Raum. Ihre Vergangenheiten waren geprägt vom Verlust ihrer Beziehung durch betrügerische Intrigen und Verrat seitens der Männer. Ihr Ende war der tragische Bühnentod.
Jenseits von den männlichen Hauptfiguren der Stücke, versuchen sie ihre brüchige und kaum abendfüllend angelegte Vergangenheit zu bewältigen. Immer wieder blitzen schockierende Erinnerungsfetzen auf, die sich als verzerrte Realitätsbilder entpuppen. In der Auseinandersetzung entwickeln sie gemeinsam eine neue Zukunft.


Kill Your Darlings
von bigNOTWENDIGKEIT
27. Juni 2010 – 19.00 Uhr

Jede Produktion erzeugt Überschuss, jede Entscheidung fordert Opfer.
Keine Äußerung muss einen Zweck haben, aber jede Idee darf veräußert werden.
Kill Your Darlings ist ein Plädoyer für die Verschwendung, das Unfertige, Widerspenstige, kurzum für Leftovers.
Die Darlings sind das, was neben der Spur läuft – und sie müssen sterben: für die Geschichte, die Quote, oder weil sie an etwas erinnern, was nicht erinnert werden will.
Zwei Darstellerinnen und ein Überraschungsgast verfolgen sich selbst beim Rausschmiss der eigenen Ideen.
Eine Produktion von bigNOTWENDIGKEIT in Koproduktion mit Migros Kulturprozent, Fabriktheater Rote Fabrik Zürich und Schlachthaus Theater Bern. Gefördert von der Ernst Göhner Stiftung und der Jürg George Bürki-Stiftung, unterstützt von Südpol Luzern.


ZERBIN
nach J.M.R.Lenz
30. Juni 2010 + 01. Juli 2010 – 20.00 Uhr

Zerbin, ein junger Berliner mit einem wilden Herzen, das alles aus sich zu machen verspricht, sagt sich von zuhause los und macht sich auf, das Leben mit heißem Kopf zu fassen. Aber Renatchen, für die er brennt, will nichts von ihm wissen. Enttäuscht hält er sich an Marie, die schwanger wird...
Und das Kind ist angeblich eine Totgeburt. Und Zerbin, völlig zerrissen, weiß nicht. Und Marie hält dicht, auch vor Gericht und wird verurteilt. Und Zerbin macht sich davon. - Und?
In ausgeklügelter Dramaturgie dreht die Inszenierung die Perspektive und erteilt der in Lenz Erzählung als Nebenfigur nur flüchtig angelegten Marie das Wort. Eusterschulte und Metzner bedienen sich des klassischen Stoffs, um ein aktuelles Thema, das regelmäßig in der Presse hohe Wellen schlägt, aus der Perspektive einer Betroffenen aufzurollen.


Die große Beichte:
Ich bin doch kein nachwachsender Rohstoff
30. Juni 2010 + 01. Juli 2010 – 21.00 Uhr

Die Nachwuchsschauspielerin NRWs 2005 ist verschwunden. Seit sie ihr Festengagement an den städtischen Bühnen Kölns verlassen hat, fehlt von ihrer raumfüllenden Präsenz auf deutschen Bühnen jede Spur. Dabei hatte das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland doch so große Hoffnungen in sie gesetzt - 2000 Euro wertvoller Steuergelder. War diese Investition eine spekulative Blase?

Veranstaltungsort: Theaterdiscounter Berlin
Klosterstraße 44
10179 Berlin
www.theaterdiscounter.de
Tickets 13 Euro / erm. 8 Euro
tickets@theaterdiscounter.deoder 030-28 09 30 62

Kultur Beitrag vom 07.05.2010 AVIVA-Redaktion 

   




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