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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 17.06.2011

Sharon Brauner und Band - Bei mir bist Du schön. 28. Juni bis 24. Juli 2011 in der BAR JEDER VERNUNFT
AVIVA-Redaktion

AVIVA-Berlin und die Jüdische Allgemeine präsentieren die Konzertreihe mit Sharon Brauner und Band. Gespielt wird jiddische Populärmusik, nie gehörte Lieder, Biografisches von Sharon Brauner ...



... und vieles mehr.

"Bei mir bist Du schön” ist eine überschäumende Hommage an die jiddische Populärmusik und gleichzeitig eine musikalische Reise durch die Biographie der Künstlerin Sharon Brauner, die uns alle mitnimmt, eine ganz neue, eigene Facette jüdischer Kultur zu entdecken.
Never-Heard-Before-Songs, jüdische Evergreens und eigene Chansons präsentiert sie mit Humor und ungebremster Lebensfreude. Ihre samtklare Stimme und ihr Charisma berührt die ZuhörerInnen und hinterlässt ein beseeltes Publikum.

Zur Künstlerin: Sharon Brauner ist in West-Berlin geboren und aufgewachsen. Im Alter von drei Jahren spielt sie eine erste kleine Rolle in einem Kinofilm. Während der Schulzeit besucht sie eine Musicalschule und wirkt als Schauspielerin in verschiedenen Serien und Fernseh- und Kinofilmen mit. Nach dem Abitur geht sie – nachdem sie genug Geld durchs Drehen, aber auch durch Jobs als Türsteherin, Garderobiere, Barfrau und GoGo-Tänzerin in Berliner Szeneclubs zusammen hat – nach New York, ans Lee Strasberg Institute, um weiter Schauspiel zu studieren.
Neben dem Schauspielunterricht belegt sie Regieklassen und singt nachts Jazz-Standards in diversen Clubs. Weil sie die Gelegenheit bekommt, in Deutschland weiter als Schauspielerin zu arbeiten, pendelt sie zwischen New York und Berlin.
1994 machte sie ihren Schauspielabschluss vor dem Deutschen Bühnenverband.

Von nun an schlüpfte Sharon in mehr als 50 TV-Serien, Kino- und Fernsehfilmen in die unterschiedlichsten Rollen: Straßenmädchen, Prinzessin, Drogensüchtige, Stripperin, Sekretärin, Diebin und Kommissarin, pakistanische Asylantin oder auch norddeutsche Volksmusikantin, türkische Putzfrau, liebende Psychopatin und viele mehr.

Eines Nachts hört und sieht der damalige Chef der "Bar jeder Vernunft" Sharon in der Berliner Szene-Bar "Florian" auf dem Tresen singen und tanzen und engagiert sie noch am selben Abend. "Ab da wurde es ernst mit dem Singen", erinnert sich Sharon, für die Musik schon immer fester Bestandteil ihres Lebens war.

Als sie von einer großen Plattenfirma für den Grand-Prix-Vorentscheid ausgewählt und ihr ein Plattenvertrag angeboten wird, trennt sie sich nach dem Vorentscheid von der Firma. Sharon verliebt sich in einen Berliner Musiker, zieht zu ihm in eine "Hippyhightechmusikkommune" in Kreuzberg, schreibt Lieder und nimmt ein Demo-Band auf.

"In New York hatte ich hauptsächlich englische und französische Lieder aus den 20er bis zu den 60er Jahren gesungen. Zurück in Deutschland habe ich die Magie deutscher Lieder entdeckt. Für mich fühlt es sich richtig an, in einer Sprache zu singen, die die Zuhörer verstehen."

In ihrer drehfreien Zeit schreibt sie außer den eigenen Liedern auch ihr erstes Drehbuch und erhält dafür eine Förderung von der Film- und Fernsehanstalt Berlin. Der erste Filmproduzent der das Buch liest ist gleichzeitig Inhaber eines Plattenstudios und bietet ihr an, als Gegenleistung für das Drehbuch sein Plattenstudio zu nutzen, um aus ihren Demo-Liedern eine CD zu produzieren.
"Den Deal Drehbuch gegen eine CD konnte ich nicht ablehnen. Ich durfte musikalisch machen, was ich wollte und konnte mein Glück kaum fassen." Dankbar für diese einmalige Gelegenheit nimmt sie an. Er stellt ihr den Produzenten Kay Mason zur Seite. Von 2001 bis 2002 arbeiten sie mit verschiedenen Musikern, wie z.B. Till Brönner oder Jazeboo zusammen an ihrem ersten Album.
Als die Aufnahmen beendet sind gründet Sharon 2003 zusammen mit FreundInnen ein Musik-Label und vertreibt ihre erste CD "Sharon" über das Internet. Die CD sorgte kurz für Furore, weil die erste Auflage nach einem NDR-Fernsehauftritt, in dem sie live singt, innerhalb von einem Tag vergriffen ist.

2002 dreht sie als Regisseurin den Kurzfilm "Leben und leben lassen", der in vielen Ländern und mehrmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird. Er wird bis heute regelmäßig in Organisationen wie z.B. "Gesicht zeigen", "Amadeu Antonio Stiftung" und in einigen Schulen als
Nachdem die Produktion zu ihrer ersten deutschsprachigen CD beendet ist, widmet Sharon sich jiddisch-deutschen Volksliedern, die sie aus ihrer Kindheit kennt und die zum Teil Jahrhunderte alt sind. Zusammen mit der Musikerin Vivian Kanner und dem Musiker Harry Ermer beginnt sie, die Lieder in ein neues musikalisches Gewand zu hüllen und in unsere Zeit zu holen. "Um nicht nach Klezmer zu klingen, haben wir die Geige gegen Gitarre und Klarinette gegen Mundharmonika getauscht." Sie würzen die Lieder mit Swing, Jazz und Pop, sowie Balkan-Polka, arabischen Arabesken, südamerikanischen Rhythmen, mit Reggae, Walzer-, Country- und Tangoelementen. Sharon und Vivian stellt die Lebensfreude der Lieder in den Vordergrund, ohne dabei die Seele des Stücks zu verlieren. Sie nennt das Live-Musik-Projekt "The Jewels". "The Jewels" feiern 2004 Premiere in der "Bar jeder Vernunft" in Berlin. Es folgen Auftritte im Tränenpalast, im Tipi am Kanzleramt, im Wintergarten, für Unicef, Terres des Hommes und andere Wohltätigkeitsorganisationen. Im Herbst 2005 machen sie eine erste kleine, erfolgreiche Deutschlandtournee, die schließlich in der Max-Schmeling-Halle, bei einem Friedenskonzert im Vorprogramm der Söhne Mannheims, vor 10.000 ZuschauerInnen endet. Ein Live-Mitschnitt einiger Lieder wird durch Mund-zu-Mundpropaganda weiterempfohlen und kommt dem Regisseur Oliver Hirschbiegel zu Ohren, der gerade einen Film mit Ben Becker dreht. Ihm gefällt die Aufnahme, so dass er sie als Soundtrack für den Film "Ein ganz gewöhnlicher Jude" benutzt.

2005 wirkt Sharon als Schauspielerin in Prag in Joseph Vilsmeiers Kinofilm "Der letzte Zug" mit. Danach beginnt für Sharon ein zweijähriger Ausflug ins politische Kabarett, die renommierte "Leipziger Pfeffermühle". Es folgen von 2006 bis 2008 knapp 350 Auftritte in Deutschland und Portugal.

"Leipzig ist eine wunderbare Stadt und täglich auf der Bühne zu stehen, war eine wichtige Erfahrung. Ich nutzte die einsame Zeit zwischen dem Ende einer Vorstellung und dem Einschlafen, um an Songs zu basteln und Texte zu schreiben. Wann immer ich frei hatte, fuhr ich nach Berlin, um mit meinen Musikern im Übungsraum zu verschwinden."

2007 fängt sie an, mit ihrer Band (den drei blonden Musikern Helmut Bruger am Keyboard, Daniel Zenke am Bass und Stephan Genze am Schlagzeug) ihre zum Großteil elektronisch produzierte Musik der ersten CD mit Live-Instrumenten einzustudieren. Dabei entstehen neue eigene Lieder und das Live-Projekt "Blond & Brauner", das im Oktober 2007 Premiere im Berliner Admiralspalast feiert. 2008 verlässt sie die "Leipziger Pfeffermühle" und arbeitet von nun an bis zum Frühjahr 2009 im A-Trane-Studio in Berlin mit ihren Musikern an ihrem zweiten selbst komponierten deutschsprachigen Album "glücklich unperfekt".
Die Musik ihrer neuen CD ist eine Melange aus deutschem Lounge-Pop mit Jazz-, Reggae- und Chanson-Einflüssen sowie Bossa-Nova-Rhythmen. "glücklich unperfekt" ist ein Streifzug durch die Stadien der Liebe vom Frühling bis zum Winter. Vom magischen Moment des Verliebens bis hin zum Verfluchen dieses Augenblicks. Jedes Lied ist einem Ex, oder denen, die es hätten werden können, gewidmet.
Es sind vertonte Stationen ihres Lebens, die Sharon Brauner wie aus ihrem Schlafzimmer heraus singt.

Veranstaltungsort: BAR JEDER VERNUNFT
Schaperstraße 24
10719 Berlin
Tickets: 030.8831582
Weitere Infos finden Sie unter: www.bar-jeder-vernunft.de
Beginn: Di – Sa 20:00 Uhr, Einlass und Restauration ab 18:30 Uhr, So 19:00 Uhr, Einlass und Restauration ab 17:30 Uhr
Sie haben freie Platzwahl - frühes Kommen sichert die besten Plätze. Platzreservierungen sind möglich bei der Wahl eines gastronomischen Angebots. Menüs und gastronomische Angebote sind nur buchbar bei telefonischer Vorbestellung unter 030 - 883 15 82 (bis einen Tag vor der Vorstellung).
Preise: Von 19,00 Euro bis 27,00 Euro.
SchülerInnen, StudentInnen und Arbeitslose erhalten an der Abendkasse (ab Einlass) gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises Karten zum Einheitspreis von 12,50 Euro soweit verfügbar.
Kassenzeiten: Mo - Sa 12 - 18.30 Uhr, sonntags 15 - 17.30 Uhr, Abendkasse ab 18.30 Uhr, sonntags ab 17.30 Uhr


Termine:

Premiere am 28. Juni 2011
28. Juni bis 24. Juli 2011
Dienstag bis Samstag, 20 Uhr
Sonntag, 19 Uhr

Es spielen:
Sharon Brauner (Gesang)
Harry Ermer (Klavier&Mundharmonika)
Daniel Zenke (Bass)
Joe Gehlmann (Gitarre)
Stephan Genze (Schlagzeug)

Weitere Informationen über die Künstlerin finden Sie unter:
www.sharonbrauner.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Jewels im Interview (2005)

Kultur Beitrag vom 17.06.2011 AVIVA-Redaktion 

   




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