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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 04.08.2008

Science of Horror – wenn die Kettensäge zum Penis wird. Start: 07.08.08
Stefanie Denkert

Frauen sind sowohl Opfer als auch Heldinnen im Horrorfilm. Grund genug für Katharina Klewinghaus, das Genre mit internationalen ExpertInnen aus Sicht der feministischen Filmkritik zu dokumentieren.



"Science of Horror – wenn die Kettensäge zum Penis wird" ist der Debut-Film der Berliner Regisseurin Katharina Klewinghaus. Im Zentrum steht das Genre des Horrorfilms, das wegen der ihm entgegengebrachten Vorurteile oft unterschätzt wird. Zugegeben, Horrorfilme sind brutal, pornographisch in ihrer Darstellung von Gewalt und sie erotisieren das Abscheuliche. Dennoch können sie eine befreiende Wirkung haben, sind häufig humorvoll und rütteln an kulturellen Tabus.

Warum sind Frauen des Horrors Lieblingsopfer, aber auch seine Heldinnen? Mit wem identifizieren sich männliche und/oder weibliche Zuschauer – mit Täter oder Opfer? Hat das Zuschauen eine kathartische Wirkung? Warum sind Zensur und Horror seit jeher miteinander verbunden? Was haben Sex und Gewalt mit dem Horrorgenre zu tun? Das sind nur einige der Aspekte, die in "Science of Horror" diskutiert werden.

Mit dieser Dokumentation wird das Genre zum ersten Mal aus der Sicht feministischer Filmkritik im Dialog mit KritikerInnen beleuchtet. Dazu konnte die Berlinerin Katharina Klewinghaus die ganz großen Meister des Horrors, wie Wes Craven (u.a. "A Nightmare On Elm Street", "Scream 1-3"), John Carpenter und Schauspieler Bruce Campbell, sowie die Koryphäen der feministischen Filmkritik gewinnen – darunter sind Carol Clover (Autorin von "Men, Women and Chain Saws", Professorin für Film Studies, UC Berkeley), Judith Halberstam (Autorin von "Skin Shows", Englisch-Professorin an der USC), Barbara Creed (Autorin von "The Monstrous - Feminine", Professorin für Cinema Studies, University of Melbourne), Rhona Berenstein (Autorin von "Attack Of The Leading Ladies"), Linda Williams (Autorin von "Hard Core" und "Reinventing Film Studies", Professorin für Film Studies) und Rachel Talalay (Regisseurin von u.a. "Freddy´s Dead: The Final Nightmare", Produzentin).

AVIVA-Tipp: Katharina Klewinghaus hat eine ästhetisch-anspruchsvolle und großartig geskriptete Dokumentation über das faszinierende, ambivalente Genre des Horrors mit hochkarätigen ExpertInnen gefilmt. Die unterschiedlichen Kritikerinnen, die alle selbst eine große Leidenschaft für das Genre haben, beleuchten auf wissenschaftliche, aber auch humorvolle und unterhaltsame Weise mit ihren eigenen Thesen und Erfahrungen den Horrorfilm und seine Untergenres. Untermalt werden die filmtheoretischen Thesen mit Ausschnitten aus neuen und alten Filmen. Ein Muss für Horror-Fans und die, die es noch nicht sind!

Zur Regisseurin: Katharina Klewinghaus, 1976 in Solingen geboren, studierte Film Studies und Business Management an der Middlesex University, London. Danach erreichte sie ihren Master of Arts an der Bournemouth Media School in England. Seit 2005 ist sie als Filmemacherin, Drehbuchautorin und Schauspielerin beruflich aktiv und lebt in Berlin. "Science Of Horror" ist ihr erster Langfilm.

"Science Of Horror – If the Chainsaw is a Penis"
Doku D 2008, 82 min.
Regie: Katharina Klewinghaus
mit John Carpenter, Wes Craven, Bruce Campbell, Neil Marshall
Eine Totho Produktion
ab 7. August im Kino

Weitere Infos:

www.scienceofhorror.de

www.katharina-klewinghaus.de

Kultur Beitrag vom 04.08.2008 AVIVA-Redaktion 

   




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