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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 30.09.2002

Flexibles Wohnen im Vitra Design Museum
Meike Bölts

Laptop und Handy, Barbeque-Grill und Klappstuhl, ein Tisch auf Rädern, eine Jurte, ein Fenster, ein Schirm und eine Treppenkommode: Was haben all diese Dinge gemeinsam?



Sie alle wurden zusammengetragen für die neue Ausstellung im Vitra Design Museum: Living in Motion. Design und Architektur für flexibles Wohnen. Die Ausstellung widmet sich einem heiß diskutierten Thema: Flexibilität, Mobilität und Multifunktionalität. Wenn auch nicht immer geliebt, sind diese drei Schlagworte kaum aus dem öffentlichen Diskurs der letzten 10-20 Jahre wegzudenken. Auch in der Architektur und im Design fanden sie ihren Niederschlag.

In der Ausstellung sind ca. 150 Objekte, zahlreiche Filme und mehr als 400 Bilder aus sechs Themenbereichen versammelt: Transportieren, Montieren / Demontieren, Anpassen, Kombinieren, Falten / Entfalten und Tragen / Mitnehmen. Nicht nur Zeitgenössisches wurde aufgenommen: Von Shigeru Bans "Naked House" (2000) über "Haus Schröder" von Gerrit Rietveld (1924/1925) und einem verstellbaren Wandschirm aus China ca. 1885) datieren die Exponate zurück bis ins Mittelalter.

Kulturell übergreifend konzipiert, arbeitet die Ausstellung besonders den großenEinfluss asiatischer - besonders japanischer -Objekte auf Design und Architektur der Moderne heraus.

Die Seite der "negativen" Mobilität wird in der Ausstellung weitestgehend ausgespart. Abgesehen von einem "Fertighaus" für Flüchtlinge im Elsass, wird Mobilität eher auf Fortschrittlichkeit und positive Erleichterung reduziert. Obdachlosigkeit als ein Extrem von "mobilem" Wohnen findet zum Beispiel keine Erwähnung.

Ein weiteres Manko der Ausstellung: Viele der Exponate laden zum Test, also zum Klappen, Falten, Tragen und Aufpusten ein. Wenn diese aktive Erfahrung der Exponate möglich wäre, würde die Ausstellung sehr gewinnen.Zum Teil sind die Exponate jedoch leider so alt, dass sie beim Klappen wahrscheinlich wie die Möbel eines schwedischen Einrichtungshauses in sich zusammen fallen würden. Also lieber nichts anfassen, dann haben auch spätere AusstellungsbesucherInnen was davon.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 12. Januar 2003 im Vitra Design Museum. Im Rahmen der Ausstellung sind nicht nur Führungen, sondern auch Podiumsdiskussionen, Workshops und weitere Veranstaltungen geplant.
Öffnungszeiten: Di. bis So. und an Feiertagen 11-20 Uhr / Fr. 11-22 Uhr
Vitra Design Museum
Kopenhagener Straße 58
D-10437 Berlin / Prenzlauer Berg
Weitere Infos unter www.design-museum-berlin.de

Kultur Beitrag vom 30.09.2002 AVIVA-Redaktion 

   




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