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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 26.08.2009

Cheri
Tatjana Zilg

In der opulent inszenierten Historien-Komödie spielt die glamouröse Michelle Pfeiffer eine Pariser Kurtisane, die zu ihrem eigenen Erstaunen eine leidenschaftliche Liebesaffäre zu einem ...



... erheblich jüngeren Mann beginnt.

Der Fortbestand über den Zeitraum von sechs Jahren erscheint für diese Konstellation lang. Und doch fällt es der charismatischen Diva Lea und dem sinnlichen Dorian Gray alles andere als leicht, sich wieder voneinander zu lösen, als seine Mutter (Kathy Bates) beschließt, den attraktiven Sohn an die neunzehnjährige Tochter einer befreundeten Kurtisane zu verheiraten.

Die wahren Gefühle bleiben hinter einer luxuriösen Fassade verborgen

Es entsteht ein Dreiecks-Gefühlsfeld, das im Milieu der Pariser Kurtisanen während der Belle Epoque angesiedelt ist. Cheri (Rupert Friend) und seine zukünftige Ehefrau (Felicity Jones) sind ohne Vater aufgewachsen. Ihren Müttern gelang es, durch ihren ungewöhnlichen Beruf - in einer Zeit, wo Frauen selten eigenständig durch Arbeit ihr Geld verdienen konnten - einen ansehnlichen Reichtum aufzubauen. Sie leben in großzügigen Stadtvillen mit blühenden Gärten. Das klingt märchenhaft und so ist auch die Geschichte, die der versierte Regisseur Stephen Frears durch einen Off-Sprecher erzählen lässt. Weniger um einen Einblick, wie Kurtisanen wirklich gelebt haben geht es ihm, vielmehr nutzt er den außergewöhnlichen Hintergrund, um seinen hochkarätigen Cast in farbenprächtigen Kostümen in aufwendigen Kulissen die zeitlose Frage nach der Beschaffenheit der Liebe aufwerfen zu lassen.

Savoir Vivre und tragische Trennungen

Lea und Cheri beginnen ihre Affäre mit einer bewundernswerten Leichtigkeit und erheitern sich selbst und das Kinopublikum mit spitzzüngigen Dialogen und harmonischen Liebesspielen. Als die schüchterne Edmee plötzlich als Cheris Verlobte die Bühne betritt, setzt Lea ihre ganze Kraft dafür ein, nicht zu zeigen, wie sehr sie dies verletzt. Nur allein in ihrem Zimmer lässt sie den Trennungsschmerz zu und wird sich bewusst, dass Cheri ihr mehr bedeutet hat als je ein Geliebter zuvor. Der junge Mann hingegen fühlt sich als der Stärkere und begibt sich unbetrübt auf Hochzeitsreise, auf der seine Stimmung jedoch umschlägt. Emdee hat keine Chance, Nähe zu ihm aufzubauen. Zurück in Paris setzt er alles daran, Lea wiederzusehen, aber seine Gefühle führen ihn erneut auf unerwartete Wege.

AVIVA-Tipp: Nicht nur das zeitliche Setting erinnert an Stephen Frears großen Kinoerfolg "Gefährliche Liebschaften". Es überrascht nicht, dass beide Romanadaptionen vom selben Drehbuchautoren bearbeitet wurden. Die Feinheiten und die Gemeinheiten während eines Liebes-Parcours werden auch in "Cheri" unterhaltsam, humorvoll und pointenreich inszeniert. Dabei rückt die Frage nach den inneren Sehnsüchten zu einer dauerhaften Beziehung in den Vordergrund, wodurch der Film eine melodramatische Entwicklung erhält.

Cheri
Großbritannien 2009
100 Minuten
Regie: Stephen Frears
Drehbuch: Christopher Hampton
Nach dem gleichnamigen Roman von Sidonie-Gabrielle Colette
DarstellerInnen: Michelle Pfeiffer, Rupert Friend, Kathy Bates, Felicity Jones, Iben Hjejle
Verleih: Prokino
Kinostart: 27. August 2009
Der Film im Netz:
www.cheri-movie.com


Kultur Beitrag vom 26.08.2009 AVIVA-Redaktion 

   




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