Der erste Designmai in Berlin - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Regina Schmeken. Blutiger Boden Happy End
Aviva-Berlin > Kultur
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 03.05.2003

Der erste Designmai in Berlin
Anja Kesting

An etwa 100 Veranstaltungsorten finden 81 Ausstellungen, mehr als 20 Parties, 50 Eröffnungsveranstaltungen, 20 special events statt. Über 100 DesignerInnen präsentieren hier ihre aktuellen Arbeiten.



"Nirgendwo leben Designer und Künstler besser und günstiger als in Berlin, nirgendwo gibt es eine spannendere Spurensuche vergangener Großvisionen und nirgendwo ist die Wut, zeitgenössisch wirken zu wollen, nachhaltiger implantiert in dem ebenso düsteren wie bezaubernden Moloch Berlin", darüber sind sich die sieben Initiatoren des Designmais 2003 (vom 3. bis 18. Mai) einigt.

Mateo Kries, Ulrike Rose, Britt Angelis, Oliver Vogt, Werner Aisslinger, Hermann Weizenegger und Marion Godau sehen sich mit ihrem Verein "Transform" als Klammer, die die verschiedenen Veranstaltungen und Events zusammenhält. Sie bilden das Dach unter dem sich die verschiedenen Designerinnen präsentieren. Jede TeilnehmerIn entscheidet selbst, in welcher Form sie sich einbringen möchte, ob mit einer Ausstellung, einem Event, einer Party, einer Messe oder einem Workshop. Dadurch wird gewährleistet, dass sich der Designmai Berlin 2003 in der ganzen Stadt verteilt, und sich nicht auf einen Standort konzentriert. Eventbegleitet erscheint eine Zeitung, die zur Präsentation, Information und Dokumentation dient. Vorbild ist die Publikation zur Design Week in Tokio.

"Jeder, der aktiv am Designmai teilnimmt, sollte dies als persönliche Chance begreifen und nutzen", betont Hermann Weizenegger. "Erstens auf der Ebene der öffentlichen Wahrnehmung und zweitens auf der Ebene der sozialen Netzwerke. Für ersteres erhoffe ich mir, dass gerade die Berliner Bevölkerung erkennt, was für ein kreatives Potenzial in der Stadt herrscht und die Chance nutzt, mit den Designern direkt in Galerien und bei den Events persönlichen Kontakt aufzunehmen. Vielleicht entsteht daraus auch die eine oder andere Geschäftsidee."

"Und die Berliner Designszene ist zusammengerückt, kocht aber nicht im eigenen Saft. Zahlreiche internationale Designer haben sich angekündigt, Botschaften sind ebenso dabei wie Designinstitutionen aus Europa", hebt Marion Godau hervor. "Genauso haben wir es uns gewünscht. Insofern ist der DesignmaiI schon jetzt ein Erfolg. Natürlich wünsche ich mir, dass er frische Impulse und viel internationalen Austausch bringt - und so gut wird, dass sich alle auf die Fortsetzung freuen."

Die für Berlin typischsten Projekte entstehen im Grenzbereich zwischen Architektur und Design, zwischen Realität und Utopie - wenn sich Gestalter aus den verschiedensten Disziplinen mit den für Berlin typischen Industriebrachen, Mauerstreifen, Baustellen und Wohnsituationen auseinandersetzen. Dabei kommen sie zu radikalen oder auch humorvollen Lösungen, wie zum Beispiel einer Tarnfassade für das noch nicht gebaute Stadtschloss und andere ungeliebte Bauten (RedesignDeutschland), einem Sommerbad im Kupfergraben, einem Balkon zum Selberbauen (realities united) oder zu mit DDR-Mobilar ausgestatteten legendären Clubs und Bars (Fred Rubin).

All diese Projekte zusammen ergeben eine lebendige und umfassende Bestandsaufnahme von Berlins Kreativszene im zweiten Jahrzehnt nach dem Mauerfall. Dabei sind es gerade die unkonventionellen und provokanten Projekte mit ihren Wurzeln in Berlins Subkultur und Clubszene, die die Stadt heute zu einem der weltweit vitalsten und interessantesten Orte für Designer und Architekten machen - ob als feste Arbeitsstätte, auf Inspirationsreise oder für den Besucher der Ausstellung "Design Berlin!" im Vitra Design Museum Berlin, die noch bis zum 22. Juni 2003 zu sehen ist.

Nach der Premiere der Ausstellung im Vitra Design Museum Berlin geht "Design Berlin!" in Kooperation mit dem Goethe-Institut auf eine internationale Tournee.
Bei der Vielzahl von interessanten Veranstaltungen, Ausstellungen und Events ist es für AVIVA-BERLIN fast unmöglich, einen repräsentativen Einblich zu geben. Also versuchen wir es erst gar nicht. Alle Infos erhalten Sie unter www.designmai.de.

Kultur Beitrag vom 03.05.2003 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken