Identity Kills - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Happy End Regina Schmeken. Blutiger Boden Lucian Freud
Aviva-Berlin > Kultur
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 24.02.2004

Identity Kills
Anne Winkel

Die Geschichte einer jungen Frau, die sich nur unter Annahme einer fremden Identität einen Platz in der Gesellschaft verschaffen kann.



Regisseur Sören Voigt entwirft durch das Hintereinandersetzen einzelner Episoden das Psychogramm der weltfernen Karen (Brigitte Hobmeier). Passiv läuft Karen durch die Straßen Berlins. Was passiert, passiert einfach, was Karen tut, tut sie einfach: Sie stellt am Fließband Besteck her, verkauft illegal Besteckkoffer an Autobahnraststätten und heiratet ihren Freund Ben (Daniel Lommatzsch).

Durch Zufall wird Karen in einem Café in ein Bewerbungsgespräch verwickelt. Es geht um den Job in einem karibischen Luxushotel. Der Hotelmanager ist empört über Karens nicht vorhandene fließende Spanischkenntnisse. Beim Verlassen des Cafés sieht Karen die tatsächliche Bewerberin, Fanny Volant (Mareike Alscher) .

Schließlich schlüpft Karen mit zusammengeklautem Outfit in die Rolle einer Mitarbeiterin des Hotelmanagers und bietet der ahnungslosen Fanny den Traumjob in der Dominikanischen Republik an...

Sören Voigt hat seinen SchauspielerInnen viel Freiraum zur Entwicklung ihrer Charaktere gelassen. Dialoge und Handlungen wurden häufig erst im Verlauf der Szenen entwickelt. Die einzelnen Episoden des Films können (getrennt durch schwarze Blenden), müssen aber nicht chronologisch gesehen werden.

Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Die Figuren sind hauptsächlich LaiendarstellerInnen und spielen sich mitunter selbst.

Der Regisseur Sören Voigt ist 1968 in Schleswig-Holstein geboren, studierte bis 2000 zunächst an der polnischen Filmhochschule in Lodz und anschließend an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Sein Regiedebüt lieferte er mit dem Kurzspielfilm "Südstern" (1995). "Identity Kills" war bereits im Forum der Berlinale 2003 zu sehen.

Die Hauptdarstellerin Brigitte Hobmeier absolvierte von 1996 bis 1999 ein Schauspielstudium in Essen und war von 1999 bis 2001 Mitglied in Peter Steins Faust Ensemble. Seit 2002 ist sie am Münchner Volkstheater.

AVIVA-Tipp: Eine sehr sehenswerte Gesellschafts- und Psychostudie, die lang nachwirkende Fragen nach Identität und Schein aufwirft.



Identity Kills

Spielfilm, Deutschland 2003, Länge: 81:18 Minuten
Kinostart: 11. März 2004
Regie: Sören Voigt
Kamera: Markus Stein
Schnitt: Gergane Voigt (z. B. auch "Die Liebe in Gedanken" (2003)
DarstellerInnen: Brigitte Hobmeier, Daniel Lommatsch, Mareike Alscher

Kultur Beitrag vom 24.02.2004 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken