25 Jahre Alien - Director´s Cut zum Jubiläum - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Poryes 2017 Happy End Regina Schmeken. Blutiger Boden
Aviva-Berlin > Kultur
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 24.10.2003

25 Jahre Alien - Director´s Cut zum Jubiläum
Gerlinde Behrendt

In epischer Länge: Ripley zeigt´s dem fiesen Vieh aus dem All - und den Männern..



Wie lange?! Schon 25 Jahre ist es her, seit Ripley (Sigourney Weaver ) zum ersten Mal demonstrierte, was erfolgreiche Überlebensstrategie ist? Das muss mit einer Neu-Edition im erweiterten Director´s Cut gefeiert werden. Neue Szenen, in denen Ridley Scott zwar keine bisher verborgenen Geheimnisse enthüllt, lassen uns aber das seinerzeit revolutionäre Raumschiffambiente noch ausführlicher betrachten. Ebenso wurden mit dem anspruchsvollen "Geräuschdesign" und der Überarbeitung der Special Effects nach neueren Standards alle Voraussetzungen geschaffen, um dem Film seinen Platz in der Riege der Klassiker zu erneuern. In der Internet Movie Database ist der Film auf Platz 24 der beliebtesten Filme aller Zeiten - obwohl eher wenig "Action" geboten wird.

Das Raumschiff, der Lastentransporter Nostromo, Kurs Rückkehr zur Erde, ist eine wunderbare Kreation im "Jugendstil" der siebziger Jahre: Alles Technoide ist hier noch in organischen Formen zu haben. In manchen Einstellungen erscheint das "Nervenzentrum" der Station wahlweise wie eine dampfende Fabrik aus der englischen Gründerzeit, Regen inklusive, oder wie eine hypermodern durchgestylte Gummizelle für Computerfreaks. Kein Wunder, dass es dem anpassungsfähigen Alien so leicht fällt, seine Gestalt der Umgebung anzupassen!

Ach ja, die Seventies! Die 7-köpfige Besatzung des Raumfrachters erinnert nicht nur durch ihr Outfit an Zeiten, in denen die Arbeiterklasse noch aufmüpfig war, fast könnte die Betrachterin über den Proletensprüchen schon melancholisch werden. Besonders erfolgreich waren sie allerdings auch hier schon nicht mehr. Denn das Alien schlägt natürlich gnadenlos zu.... Von profitgierigen Konzernen herbeigeholt, die bereitwillig die Besatzung opfern wollten, macht das Monster alle herkömmlichen Kampfstrategien zunichte. Es erteilt den Menschen ein paar aufschlussreiche Lektionen: Dummheit, Machogehabe, Waffengewalt sind an Bord der Nostromo tödliche Fehler. Lt. Ellen Ripley hat als einzige von vornherein versucht, die Gefahr zu vermeiden und weg zu rennen. Zumindest vorläufig hat das erstmal geholfen. Aber warum nimmt sie die Katze mit?
Vielleicht gibts den 2. Teil auch irgendwann als Director´s Cut......

http://www.alien-derfilm.de/



Alien - Director´s Cut. USA 2003, 116 min
(Originalversion 1979)
Regie: Ridley Scott
Schauspieler: Sigourney Weaver, Tom Skerrit

Kultur Beitrag vom 24.10.2003 Gerlinde Behrendt 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken