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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 26.11.2004

Mustermessetage
AVIVA-Redaktion

Drei AutorInnen und ihre Stücke avancieren zum Hingucker: Mustermesse vom 1.-18.12.04 im Theaterdiscounter. Taufrische Rohwaren von Anne Verena Freybott, Jan van Loh und Simon Froehling.



Die Muster der AutorInnen werden öffentlich produziert, die unterschiedlichen Stadien der Prozesse können vom Publikum eingesehen werden. Ausgewählte RegisseurInnen, SchauspielerInnen, Bühnen- und KostümbildnerInnen, DramaturgInnen und ChoreographInnen stellen ihre Arbeit vor - absolute Markttransparenz ist gewährleistet.
Für die preisbewussten KonsumentInnen stehen die Autoren-Kombi-Pakete auf dem Programm. Genießen Sie Auszüge aus der Produktentwicklung mehrerer Rohwaren an einem Abend. Und PuristInnen, die es lieber direkt vom Ursprungserzeuger hören wollen, kommen zu den Mustermessetagen. Ab 18 Uhr sind alle AutorInnen vor Ort, direkt und bei der Arbeit.

Sollbruchstellen (UA)
von Anne Verena Freybott

Regie: Thomas Hechelmann

„Ich habe meiner Frau eine Pistole hingelegt. Aber sie hat sie nicht benutzt. Ich hatte einen dieser Merkzettel angeheftet: Pistole“.

Schauplatz ist der Aufenthaltsraum einer medizinischen Einrichtung. Marie und John lernen sich kennen, John wartet auf seine Frau, Marie auf ihren Vater. Marie und John zählen die Minuten, bis der erste auf die Krankheit ihrer Angehörigen zu sprechen kommt. Wer definiert präziser und was hilft es? Wer redet sich näher an die Schmerzgrenze ohne den Humor zu verlieren. Ein totkomischer Wettstreit beginnt.


Die Inszenierung von Thomas Hechelmann wird mit einer jungen Besetzung arbeiten. Am Phänomen Alzheimer wird deutlich gemacht, wie Benennungen unsere Wahrnehmung bestimmen. Die Auffaltung innerer Strukturen erzählt sich durch ein formales Ineinandergreifen von Wortgewittern und musikalisch-choreografischen Elementen. Eine Sprachoper.

mit: Katja Gaub, Angelika Hofstetter, Charles Lemming, Ingmar Skrinjar,
Raum: Silvia Albarella, Choreografie: Ruth Knaup
Öffentliche Produktentwicklung: 3.12.04, 20 Uhr
Premiere: 8.12.04, 20 h, Vorstellungen: 10./11.12., 15.-18.12.04, 20 h

Aleppo (UA)
von Jan van Loh

Regie: Georg Scharegg

Woher stammt das Gesetz? Geht es über uns und unsere Bedürfnisse und unser Begehren hinweg, am Leben vorbei, spielt es Fußball mit der Realität oder geht es über alles hinaus, was IST oder WÄRE WENN, einhaltbar oder aushaltbar, totaler Infinitiv, Offenbarungsfinte...?

Drei Generationen leben unter einem Dach und könnten sich doch nicht weiter voneinander entfernt haben. Der Altlinke Christian will seinen Vater Alfred ins Altenheim abschieben, hat dazu aber kein Geld. Die hochschwangere Tochter Natascha, die mit Termingeschäften als einzige Geld verdient, will helfen, doch Mareile, ihre Mutter hält Alfreds Abschiebung für unnötig. So bleibt man weiter zusammen, auch dann noch, als Natascha zu einem Antiterroreinsatz nach Syrien abkommandiert wird.

In der Werkstatt-Inszenierung von Georg Scharegg wird für den Text eine abstrakte Form außerhalb einer konkreten Jetztzeit gesucht. Der verschobene Verlauf von Regeln und Tabus in einer kranken Gesellschaft wird aus dem prallen Text in ein nachvollziehbares Modell übersetzt.

mit Alina Bauer, Silke Buchholz, Günter Schanzmann, Andreas Stadler Kostüme: Carla Kiefer, Pamela Prinz
Premiere: 1.12.04, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 4.12., 20 Uhr und 11.12., 22 Uhr


Familie Kern fährt ans Meer/Stück mit Kind
Von Simon Froehling (UA)

Regie: Katja Gaub

„Er hat mich nach seiner Nummer gefragt – ich wollte eigentlich gar nicht – aber ich habe in dem Moment einfach keine Ausrede gefunden. Und dann waren wir plötzlich zusammen.“

Familie Kern fährt ans Meer führt ein Familienkonstrukt vor, in dem nichts mehr stimmt und das für alle Beteiligten dennoch die beste lebbare Form darzustellen scheint. Der Mann der Jungfamilie geht mit Männern fremd, die Ehefrau reanimiert halbherzig ihre Ex-Beziehungen, das Kind, das sie aufziehen wurde von seiner Schwester geboren. Die Sehnsucht nach einem intensiven, echten Leben bleibt und lebt sich in schwelgerischen Sehnsüchten aus, etwa der, durch eine richtige schöne Fahrt ans Meer alles noch mal von vorn beginnen zu können.

Die Inszenierung von Katja Gaub untersucht die Diskrepanz zwischen Lebenswunsch und Lebenswirklichkeit, schaut den Akteuren bei ihren hilflosen Versuchen zu, durch Planung und Behauptung glücklich zu sein und beleuchtet die Utopie, das Leben durch Ignoranz zu überholen.

mit: Tjadke Biallowons, René Hofschneider, Thomas Hechelmann, Georg Scharegg, Ingmar Skrinjar, Katja Zinsmeister
Ausstattung: Bärbl Hohmann, Karen Simon, Eva Swoboda

Premiere: 2.12.04, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 4.12., 22 Uhr und 11.12., 19 Uhr

Das Messeprogramm

Eingerahmt werden die drei Werkstattinszenierungen durch die Anwesenheit und aktive Teilnahme aller bisherigen Theaterdiscounter-AutorInnen und Gastlesungen von Felicia Zeller, Lothar Trolle, Steffi Hensel und anderen.

Messetage:
Samstag, 04.12.04, 18 Uhr: Fachmesse - Autorenmuster und Experten!
Samstag, 11.12.04, 18 Uhr: Fachmesse - Mustertexte und Hostessen!

Einzelticket ab 6.99 €uro
Messepass für alle Veranstaltungen 12,99 €uro

Theaterdiscounter
Monbijoustr. 1, 10117 Berlin
www.theaterdiscounter.de
Kartenreservierung: 030/44 04 85 61
tickets@theaterdiscounter.de
www.theaterdiscounter.de

Kultur Beitrag vom 26.11.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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