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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 10.01.2005

Tanztage 2005
AVIVA-Redaktion

Das Programm bietet brandneue Berliner Produktionen und die Möglichkeit Talente und Themen der nächsten Generation im Tanz zu entdecken.



Programm:

Mittwoch 12. Januar, 20 Uhr, im Hochzeitssaal

Prolog (U/A)
Choreographie: Hanna Hegenscheidt

Tanz: Christopher Daftsios, Angharad Davies, Run Shayo

Prolog (solo, duett, trio) ist eine kurze und humorvolle Trilogie, die sich mit dem Moment des Performers/der Performer unmittelbar vor der Präsentation beschäftigt. Gelähmt von Unsicherheit und Nervosität und gebremst durch die eigenen Unzulänglichkeiten zeigen sich die Darsteller in drei unterschiedlichen, minimalistischen Episoden, die teils absurd, teils peinlich berührend ihre eigene Motivation und die Beziehung zu ihren Zuschauern in Frage stellen.
Hanna Hegenscheidt arbeitet als Choreographin, Tänzerin und Pädagogin (CMA), überwiegend in Berlin und New York. Ihre eigene choreographische Arbeit zeigte sie unter anderem in DTWs Freshtracks, Joyce Soho/Downtown Arts Festival, Dancespaces Out of Space Series in New York und m Rahmen des Europäischen Netzwerks Junge Hunde im Festival Tanz Bremen und im Yorkshire Dance Festival in Leeds/England.
Als Tänzerin und Darstellerin arbeitete sie unter anderem mit Gina Gibney, Robert Wilson und Chris Dohse in New York und Reinhild Hoffmann, Achim Freyer und Michael Simon in Deutschland. Sie ist stark beeinflusst von Barbara Mahler und Susan Klein und unterrichtet Klein Technik seit 1998 in England, Deutschland und in New York an der Susan Klein School of Dance und der Trisha Brown School.

Sinnsalabim (Uraufführung)
Tabea Tettenborn

Choreographie: Tabea Tettenborn
Tanz: Dela Diezel, Bea Marten, Anja Müller, Lucija Rukavina, Tabea Katharina Tettenborn, Catherine Womba Tolopu
Musikerin: Maike Goosmann

Wie wach gehen wir durch das Leben und setzen uns mit den inneren sowie äußeren Reizen auseinander? Haben wir Angst, keine Grenzen mehr erkennen zu können und in wie weit können wir den Schmerz aushalten.
Tabea Tettenborn studierte an der Tanzakademie balance 1 in Berlin und erhielt 2002 ihr Diplom. Schon während ihrer Ausbildung entwickelte sie eigene Choreographien, unter anderem das "Klezmersolo" (2001) und "Good for you" (2002). Ihr Stück "Back to the Roots" (2003) wurde in diesem Jahr zum Festival ApritiScena nach Mailand eingeladen. 2003/2004 arbeitete sie mit dem Choreographen Christoph Winkler zusammen.

Montag, 10. Januar, und Dienstag, 11. Januar 2005, 20 Uhr im Festsaal

Dekonstruktion eines Fanatikers
Company Outimplosion - Michael Kellenberger

Choreographie: Michael Kellenberger
Tanz: Gerhard Maaß
Musikkomposition und Video: Christian Meinke
Lichtdesign: a2r media Gbr/Michael Kellenberger
Bühnenbild: Alexander Schellow
Die Produktion wurde gefördert von: Kulturstiftung des Kantons Thurgau, Sophie und Karl Binding Stiftung, Schweizer Interpreten-Stiftung, Stadt Kreuzlingen, Stadt Konstanz und Tanztage Berlin.

"Alles, was ich sage, ist Gespräch, und nichts davon sei ein Rat! Ich spräche nicht so kühn, wenn man mir glauben müsste." (Montaignes)
Ein Solotanz. Mit Sprache, Musik. Eine Figur. Wer ist er? Was ist er? Ein Gelangweilter, ein Wahnsinniger oder nur ein Selbstsüchtiger? Vielleicht aber ist er alles überhaupt nicht und er ist nur vom Ehrgeiz zerfressen. Eine Betrachtung der Figur Fanatiker in seinem Umfeld.
Michael Kellenberger war Trainer für Rock n Roll, absolvierte eine Ausbildung an der Tanzwerkstatt Konstanz und gründete nach seinem Studium an der London Contemporary Dance School 1999 die Company OutImplosion. In 2000 war er Dance- Web Stipendiat in Wien. Er tanzte unter anderem für die Alias Compagnie Genf und für den Berliner Choreographen Gerhard Maaß. Er ist Schweizer und lebt seit Herbst 2004 in Berlin. Zur Zeit absolviert er auch noch eine Ausbildung zum Rolfing Lehrer in München.

so oder so (Uraufführung)
Tamara Brücken & Anna Widmer
Choreographie und Tanz: Tamara Brücken & Anna Widmer

Musik: Claude Chassevent, Marc Perrone
Lichtdesign: Benjamin Schälike
In Koproduktion mit Tanztage Berlin und artblau Tanzwerkstatt Braunschweig (Niedersächsische Lottostiftung). Mit Unterstützung der Tanzfabrik Berlin.

Im leidenschaftlichen Wechselspiel zwischen den Gesten des Alltags und den darunter verborgenen Sehnsüchten durchleben Brücken & Widmer Stationen skurriler Begegnungen, manipulierender Abhängigkeiten und hypnotischer Glücksversprechen. Ihr Interesse gilt der Verschiebung, Vermischung und Auflösung des Wahrnehmbaren in den verschiedenen Realitätsebenen. Ein Stück über Träume, Schäume, Schein und Sein.
Tamara Brücken studierte an der Rotterdamse Dansacademie und der Tanzakademie balance 1 in Berlin. Anna Widmer erhielt ihre Ausbildung für zeitgenössischen Bühnentanz an der Tanzakademie balance 1 in Berlin. Beide arbeiteten als freischaffende Tänzerinnen (u.a. mit Joseph Tmim, Christine de Smedt, Anja Hempel, Sommer Ulrickson und Ingrid Hammer) und seit 2002 nutzen sie die Arbeitslücken zwischen Engagements, um eigene Ideen gemeinsam umzusetzen. Ihre Choreographien wurden bereits zu verschiedenen Festivals im In- und Ausland eingeladen.


Donnerstag, 13. Januar, 20 Uhr und Freitag, 14. Januar, 20 Uhr im Festsaal

Kuloflux (Uraufführung)
Trava

Choreographie: Heini Nukari
Musik: Sebastian Schmidt
Performer: Heini Nukari & Sebastian Schmidt // Licht: Anna Jankowska
Mit freundlicher Unterstützung durch Mime Centrum Berlin.

Unter meiner Haut brennt es.
Auf meiner Haut herrscht Stille.
Über meiner Haut ist es kalt.
Da drin schreit jemand und strampelt.
Aber hier draußen spüre ich nichts und bin blind.
Hilf mir, aber vorsichtig,
Ich krach zusammen und bin durchsichtig.


Trava wurde 1998 von Heini Nukari und Anna Jankowska gegründet. Beide begannen ihre künstlerische Ausbildung in ihren Heimatländern Finnland und Polen auf dem Gebiet der Musik. Anschließend absolvierte Heini Nukari die School for New Dance Development in Amsterdam und Anna Jankowska die Schauspielschule Studio AS in Warschau. Seit ihrer Gründung hat das "futuristische Duo" TRAVA acht Stücke kreiert. Das Solo "Station Kautschuk" mit Heini Nukari gewann den 1. Preis beim Internationalen Choreographenwettbewerb von TanzImpulse Salzburg. Die kommende Arbeit "Hella!Helle!" wird ein Stück zum Thema Hitze, das ab Februar in Vietnam erarbeitet und im Sommer 2005 in den Berliner Sophiensaelen Premiere haben wird. Nach einem Gastspiel von Trava bei TanzTendenzen in Greifswald 2000 wurden sie eingeladen, ein Stück für das Ballett Vorpommern zu erarbeiten. Gleis Novi Sad wurde im Frühjahr 2004 in Greifswald geprobt und uraufgeführt. Sebastian Schmidt studierte Schlagzeug an der der Hogeschool voor de Kunsten Arnhem (NL) und ist seit 2001 Schlagzeugschüler bei Gerry Granelli an der Universität der Künste Berlin. Studio-, Tour- und TV-Erfahrungen sammelte er unter anderem mit den Bands Super700 und Kilobeat. Er hatte Unterricht bei und spielte mit: Marco Minnemann, Ben Bönniger, René Creemers, Michiel Braam, Henk Haverhoek, David Friedman, Joey Baron, Jamey Haddad, Lee Konitz, Peter Weniger, Andreas Schmidt, Carlos Bica, Andreas Willers, Gerry Granelli, David Liebman, Kate Ryan.

Gleis Novi Sad
Ballett Vorpommern & Trava

Idee und Konzept: Trava
Choreographie: Trava in Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen und Tänzern
Tanz: Gregory Dean, Jan-Andreas Hönscher, Adonai Luna, Ayako Nomura, Nao Omi, Anne Panjwani, Julio Rodriguez
Komponist: Ari Poutiainen
Lichtdesign: Thomas Haack
Bühne und Kostüme: Trava
Assistenz: Sabrina Sadowska

6:30 am Morgen in der Caféteria am Bahnhof Novi Sad. Stille und Langeweile. Stumme Menschen am Tisch. Die Frau am Tresen rotzt uns Tee und Wodka hin. Es ist gut so. Wir setzen uns nieder, und ein gemeinsames Summen erfüllt uns alle. Wie genussvoll das Abwarten.
Königin des Müllhaufens
Der leidende Priester
Das heulende Tier
Der gefallene Golem
Der weiße Clown
Die kriechende Hexe
Und wo ist der Ausgang?

Dieses Gastspiel wurde ermöglicht durch das Nationale Performance Netz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregieung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien sowie der Kultusministerien der Länder Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen.



Alle Veranstaltungen finden in den Sophiensaelen (Festsaal und Hochzeitssaal) in 10178 Berlin / Mitte, Sophienstrasse 18 statt.
Kartenreservierung: 030 - 28 35 266
karten@sophiensaele.com


Kultur Beitrag vom 10.01.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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