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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 19.01.2005

Südostpassage von Ulrike Ottinger
AVIVA-Redaktion

In ihrem dreiteiligen essayistischen Dokumentarfilm erzählt die Regisseurin von kulturellen Begegnungen - auf einer Reise von Berlin durch Osteuropa, mit zwei Stadtexpeditionen: Odessa und Istanbul



Mit eindrucksvollem Blick fürs Detail und Respekt vor den Menschen, denen sie begegnet, präsentiert die Filmemacherin ein Porträt der Menschen am Rande Europas, denen es nicht gelungen ist, vom Ende des Kalten Kriegs zu profitieren.
"Orte und Welten abseits des medialen Interesses sind dem Gesetz des Vergessens preisgegeben. Der Scheinwerfer erlischt und im Dunkel liegt, was dringend der öffentlichen Aufmerksamkeit bedarf: Armut, Ausweglosigkeit und Angst der Bevölkerung gegenüber Staats- und Bandenterror, mafiotischen Geschäftspraktiken und paramilitärischer Willkür", erklärt Ulrike Ottinger. "Es handelt sich nicht um eine Reise in ein fernab gelegenes Land, außerhalb unseres Kulturkreises, sondern es geht auf den alten Transit- und Handelswegen durch die verfallenen Imperien Südosteuropas. Die am Straßenrand gesammelten Bilder destillieren aus einer Fülle von kleinen, aber bezeichnenden Beobachtungen etwas Wesentliches: Die Gleichzeitigkeit der Ungleichzeitigkeit der Lebensverhältnisse."

Ulrike Ottinger wurde am 6. Juni 1942 geboren. Von 1962 bis 1968 lebte sie als Malerin und Fotografin in Paris. 1966 schrieb sie ihr erstes Drehbuch, "Die mongolische Doppelschublade". 1969 gründete sie in Konstanz den Filmclub "Visuell", den sie bis 1972 leitete, sowie "galeriepress" (Galerie Edition). Seit 1973 lebt sie in Berlin. Neben ihrer Filmarbeit inszeniert sie Theaterstücke und hat Einzelausstellungen ihrer Fotografien in zahlreichen Ländern.

Filme
1972/73: Laokoon & Söhne. 1973: Berlinfieber - Wolf Vostell. 1975: Die Betörung der Blauen Matrosen (Forum 1976). 1977: Madame X - Eine absolute Herrscherin (Forum 1978). 1979: Bildnis einer Trinkerin. 1981: Freak Orlando. 1983/84: Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse (Forum 1984). 1985: China. Die Künste - Der Alltag. Eine filmische Reisebeschreibung (Forum 1986). 1986: Superbia - Der Stolz. 1987: Usinimage. 1989: Johanna d´Arc of Mongolia. 1990: Countdown (Forum 1991). 1992: Taiga (Forum 1992). 1997: Exil Shanghai (Forum 1997). 2002: Südostpassage. Eine Reise zu den neuen weißen Flecken auf der Landkarte Europas (Forum 2003). Ester - Ein Purimspiel in Berlin. 2004: Zwölf Stühle (Forum 2004).

Am 20. Januar 2005 startet der dreiteilige Film "Südostpassage" von Ulrike Ottinger. Das Kino Krokodil, das sich auf Filme aus oder über Osteuropa spezialisiert hat, zeigt den Film von Montag bis Freitag abends in einzelnen Teilen und samstags in einer kompletten Vorstellung. Die Regisseurin Ulrike Ottinger ist bei der Filmpremiere am 20. Januar 2005 um 20 Uhr anwesend.

Teil I-III:
jeden Samstag um 12 Uhr
Teil I: 20.01. - 23.01.2005 20 Uhr
Teil II: 24.01. - 26.01.2005 20 Uhr
Teil III: 27.01. - 02.02.2005 20 Uhr
Kino Krokodil
Greifenhagener Straße 32
10437 Berlin
Tel. 44 04 92 98

Kultur Beitrag vom 19.01.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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