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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 17.02.2005

Lichtversuchung
Sarah Ross

Deborah Phillips und andere Kulturschaffende aus Neukölln werden am 3. März im EISZEIT-Kino dem Winter durch orientalische Wärme entgegenwirken.



Neben dem Autor, Theatermacher und Regisseur Saleh Hussain, der in deutscher und arabischer Sprache aus seinem Text "Virtuelle Stadt" und aus "Tauk Al-Hamama" ("Halsband der Taube") von Ibn Hazm Al-Andalusi liest, zeigt die Filmemacherin Deborah Phillips ihren mittellangen Kinofilm "Mosaïc". Dieser Film verbindet orientalische Ornamente und Töne zu einer Collage aus Licht und Form.

In fast allen ihren Filmen hat Deborah Phillips mit Wolfgang in der Wiesche zusammengearbeitet, so auch in ihrem Kinofilm "Mosaïc" . Wolfgang in der Wiesches Musik ist für ihre Eigenständigkeit der Ausdrucksweise und die präzise Gebundenheit an den Rhythmus des Schnitts und an die Atmosphäre der Bilder bekannt. In "Mosaïc" greift er in seinen Kompositionen musikalische Motive und begleitende Instrumente auf und verarbeitet diese. Das Material liefern dem Komponisten der Sänger Saadet Türköz aus Kasachstan und David Suissa und Jacob Wizman, Kantoren einer marokkanischen Synagoge. Türköz, der in Istanbul aufgewachsen ist, singt ein Volkslied und islamische Gebete. Im letzten Drittel des Films sind jüdische Psalmen zu hören. Mit seiner Filmmusik unterstreicht in der Wiesche Deborah Phillips´ filmische Verfahren mit eigenen Elementen.

In eindrucksvoller Art und Weise gelingt es der Filmemacherin und dem Komponisten die Bilder und die Musik mit einander zu verquicken: Kamerakreise werden mit dem Knarren eines Rades verbunden und Überlagerungen verschiedenartiger Radiosignale werde in ein Netz von Surrtönen eingebunden. In dem Moment, als das einzige Lebewesen, eine Katze, im Bild auftaucht, hört man die beiden Kantoren miteinander reden. Auf diese Wiese bindet die Musik die Bilder wieder in ein Alltagsleben ein.

Bei einem anschließenden Roulette können Kultur & Essen gewonnen werden!

Veranstaltungszeit und -ort:
3. März 2005, 20:00 Uhr
EISZEIT-Kino
Zeughofstraße 20
U-Görlitzer Bahnhof

Kultur Beitrag vom 17.02.2005 Sarah Ross 

   




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