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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 01.03.2003

Ich verstehe mich selbst nicht
Meike Bölts

Im März eröffnen die Sophiensæle mit Elfriede Jelineks Stück Krankheit oder moderne Frauen den erbitterten Geschlechterkampf.



Gynäkologe und Kiefernchirurg Dr. Heidkliff liebt seine Verlobte Emily. Emily ist Krankenschwester und Vampir. Carmilla Hundekoffer ist zum 6. Mal schwanger von Benno Hundekoffer. Sie stirbt bei der Geburt.
Benno ist begeistert. Er ist Vater eines Sohnes. Fröhlich fachsimpelt er mit Dr. Heidkliff im Unterleib seiner Frau. Emily verliebt sich in die sterbende Carmilla und beißt zu.
Anschließend kommt es zur kiefernchirurgischen Schönheitsoperation zwischen Emily und Dr. Heidkliff. Eingesargt debattieren Emily und Carmilla über das Untotendasein. Sehnsuchtsvoll pochen Benno und Heidkliff an die Pforte.
Die Jagd beginnt.

Elfriede Jelinek verbindet in ihrem 1987 uraufgeführtem Stück Krankheit oder moderne Frauen Vampir-Klassiker wie Bram Stokers Dracula und Schauerromane mit den geistigen Höhenflügen von daily soaps. Sie argumentiert radikal feministisch und bissig, wenn sie weibliche und männliche Vorstellungen von Sexualität hinterfragt:
Was geschieht, wenn Frauen die gewohnten Spielregeln nicht einhalten, sondern sich ihrer weiblichen Bestimmung entziehen?
Wenn sie plötzlich zu blutsaugenden Vampiren werden?
Gehen sie wieder als Verliererinnen hervor?

Auf die Bühne gebracht wird das Stück vom Regieduo Kranz/Nordalm.



Elfriede Jelinek: Krankheit oder moderne Frauen
Premiere: 7. März 2003, um 20 Uhr im Festsaal

Weitere Vorstellungen: 8., 9. und 12. -16.März
Infos und Karten unter www.sophiensaele.com
oder per Mail unter karten@sophiensaele.com

Kultur Beitrag vom 01.03.2003 AVIVA-Redaktion 

   




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