Vier Frauen, vier Perspektiven, vier Künstlerinnen - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

DIE FLÜGEL DER MENSCHEN Happy End 120 BPM
Aviva-Berlin > Kultur AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 04.07.2005

Vier Frauen, vier Perspektiven, vier Künstlerinnen
Brigita Bosotin

Die Werke zeigen aus abwechselnden Perspektiven, wie Frauen unterschiedlicher Generationen die Welt und ihre Menschen sehen.



"Mutter Erde lebt" - Sandmalerei von Angelika Kaiser

Angelika Kaiser, Malerin und Grafikerin, drückt mit ihrer Kunst ihre tiefe Verbundenheit zur Natur und dem Universum aus. Die Bilder sind dreidimensional und wirken lebendig. Die Verbindung zwischen "Erde" und "Mutter" sind zentrale Themen ihrer Werke.

Die Ausstellung kann noch bis zum 14. Juli 2005 besucht werden.

Galerie weib-art
Frauentreffpunkt Schmiede
Richardplatz 28
12055 Berlin - Neukölln
Tel: 030 - 68 09 35 55
Fax: 030 - 68 09 24 45l
Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag 9 -18 Uhr und Freitag 9-14 Uhr


Germaine Tillion - Europäerin per excellence

Die Inselgalerie erweist der bekannten Ethnologin und Widerstandskämpferin Germaine Tillion die Ehre, indem sie ihre Fotografien ausstellt, die zwischen 1934 -1940 entstanden sind. Die Bilder zeigen Berber aus dem Süden Algeriens.
Als Begleitprogramm gibt es Lesungen ihre Texte und ein filmisches Portrait ihrer Person. Die Ausstellung ist vom 14. bis 30. Juli 2005 in der Inselgalerie zu sehen.

1907 wurde Germaine Tillion als Tochter des Justizrates Lucien Tillion und der Lektorin Emilie Tillion in Allègre (Haute Loire) geboren. Sie studierte Vor- und Frühgeschichte, Archäologie, Religionsgeschichte und alte Sprachen, bis sie ihre Leidenschaft für die Ethnologie entdeckte. Von 1934 bis 1940 lebte sie im Süden Algeriens und erforschte dort das Berbervolk der Chaouias. Bei ihrer Rückkehr hatte sie auch weit über 1.000 Fotografien bei sich, die in der NS-Zeit nicht vernichtet worden sind.
Vor kurzem wurde Frau Tillion in Deutschland das Bundesverdienstkreuz für ihr Engagement gegen jede Art von Folter, gegen Massaker und Todesstrafe, sowie als Vermittlerin zwischen den islamischen und europäischen Kulturen verliehen.

Initiiert wird diese Ausstellung von der: Europäische Frauen Aktion e.V.
Europäische Frauen Aktion e.V.
Torstraße 207
10115 Berlin
Tel: 030 - 30 88 23 90/91
Tel./Fax: 030 - 686 41 90
E-Mail:mail@efakultur.de

Germaine Tillion - Europäerin per excellence
Inselgalerie
Torstraße 207 - Ecke Novalisstraße
10115 Berlin
Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag 13.30 -18.30 Uhr und Samstag 13-17 Uhr


Luggage - Ein Fotoprojekt von Sibylle Hoessler

14 Koffer bergen Fotografien, die Auskunft über Menschen unterschiedlicher Lebensalter geben. Im ersten Teil des Projekts fotografierte Sibylle Hoessler in Deutschland ausgewählte Personen vom kleinen Jungen bis zur alten Dame sowie Gegenstände, mit denen sich die Porträtierten charakterisierten. Daraus entstand eine Installation in Koffern, die 80 Lebensjahre konstruiert. In der zweiten Projektphase reiste die Künstlerin mit diesem Gepäck durch Europa und präsentierte die Koffer in verschiedenen Städten. Auf welche Reaktionen sie stieß und welche Diskussionen die Installation auslöste, dokumentiert ein Film, den Hoessler während der Reise durch Europa drehte. Durch die Vereinigung von Fotografie, Reaktion und Film entstand eine faszinierende Arbeit.
Im Museum für Kommunikation sind die Ergebnisse beider Projektphasen zum ersten Mal gemeinsam zu sehen.

Vom 7. Juli bis 14. August 2005 im Museum für Kommunikation Berlin zu sehen.

Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16
10117 Berlin-Mitte
Tel: 030 202 94 0
www.museumsstiftung.de
Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 9-17 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag 11-19 Uhr
Eintritt: 3,00 Euro/ermäßigt 1,50 Euro

Marika Rökk - Präsentation des Nachlasses

Einblick in den Nachlass der 2004 im Alter von 91 Jahren verstorbenen Tänzerin und Schauspielerin gibt das Filmmuseum Berlin ab dem 7. Juli 2005. Die Ausstellung verbindet private Materialien mit den Sammlungen des Museums.

Als sie 1935 mit dem Zirkusfilm "Leichte Kavallerie" ihr Filmdebüt in Deutschland gibt, ist Marika Rökk 21 Jahre alt.
Im Mittelpunkt der Präsentation steht, neben der Schauspiel- und Tanzkarriere, ein Einblick in das Privatleben der Schauspielerin, eine kritische Auseinandersetzung mit der NS-Zeit und der daraus resultierenden Konfrontation mit der Selbstdarstellung. Präsentiert wird ebenfalls der erste "Bambi" - damals noch eine weißglasierte Majolika-Statuette, sie wurde 1948 erstmals in Karlsruhe an Marika Rökk verliehen.

Die Ausstellung ist vom 0 7. Juli bis 04. September 2005 im Filmmuseum Berlin am Potsdamer Platz zu sehen.

Filmmuseum Berlin
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin - Tiergarten
Tel: 030-300 903-0
Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag 10-18 Uhr und Donnerstag 10-20 Uhr.
www.filmmuseum-berlin.de


Geschichten von unterwegs - fotografiert von Loredana Nemes

Loredana Nemes wird 1972 im rumänischen Herrmannstadt (Sibiu) geboren und von einer deutschsprachigen Kinderfrau erzogen. Schon früh erfährt sie die prägenden Einflüsse unterschiedlicher Kulturen. 1986 fliehen die Eltern aus Rumänien und starten in Aachen einen Neubeginn. In Deutschland studiert Loredana Germanistik und Mathematik, entscheidet sich aber im Jahr 2000 für die Fotografie. 2001 verlagert sie ihren Lebensmittelpunkt nach Berlin, wo sie lebt und arbeitet.

Bilder zeigen meist Menschen und ihren Alltag.

Der Aussteller sagt über ihre Arbeit: "Nemes fotografiert von Anfang an frei von zeitgebundenen Theorien mit einem ausgeprägten Gespür für Themen und Situationen. Diese Aufnahmen sind mehr als der nur festgehaltene Moment - sie sind Analysen des Augenblicks. Sie zeigen kleine Momente und fesseln durch ihre Intimität. Nicht selten zeigen ihre Photographien heimatlose Menschen, zu denen sie auch selbst gehört."

Café Aroma Photogalerie
Hochkirchstraße 8
10829 Berlin
S und U Yorckstr.
Tel.: 030 - 782 58 21
www.cafe-aroma.de

Kultur Beitrag vom 04.07.2005 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken