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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 04.09.2004

Daimler Chrysler Collection zeigt Minimalism and After III
SabineGrunwald

Im Haus Huth werden bis zum 28.11.04 rund 60 Werke des frühen amerikanischen und europäischen Minimalismus, mit Schwerpunkt der 60er Jahre präsentiert.



Die dritte Ausstellung zum Thema Minimal Art widmet sich dem Minimalismus und der geometrischen Abstraktion als einem wichtigen Phänomen in Europa und den USA der 60er Jahre. Sie beleuchtet die aktuelle Bearbeitung des Themas in den Ateliers in Berlin und New York.

Werke von vier jungen zeitgenössischen Künstlern aus Berlin Gerold Miller, Ascan Pinckernelle, Anselm Reyle und Jens Wolf werden vier New Yorker KünstlerInnen Michelle Grabner, Douglas Melini, Vincent Szarek und John Tremblay gegenübergestellt. Damit wird die bis heute andauernde international Wirkungsgeschichte der geometrischen Abstraktion und des Minimalismus aufgezeigt.

Diese Wirkungsgeschichte beginnt mit der Emigration des Bauhauses und Konstruktivismus in den 30er Jahren und deren Rezeption in den USA. In den 50er Jahren sind es die amerikanischen Vorformen des Minimalismus mit Entwicklungen von ZERO und Neuen Tendenzen in Europa. Höhepunkte sind um 1960 parallele Ausformungen einer minimalistischen Bildkonzeption auf beiden Seiten des Atlantiks.
Entscheidend für alle Grundlegungen der Minimal oder Cool Art war die Auseinandersetzung mit Mondrian und Malewitsch, Pevsner und Gabo, Albers und Brancusi.

Als geistesverwandt wird von den amerikanischen Minimalisten immer wieder auf europäische Künstler wie Yves Klein, Enrico Castellani, Vasarely und Vantongerloo verwiesen. Es sind die großen Namen der europäischen ImmigrantInnen an den amerikanischen Hochschulen. die in den 40er und 50er Jahren einer jungen Künstlergeneration den selbstbewussten Umgang mit dem Vokabular der abstrakten Avantgarden lehren.
Die kontinuierliche Diskussion der ästhetischen, politischen und formalen Grundlagen des Minimalismus ist als ein Motor der Gegenwartskunst zu betrachten.
Interessante VertreterInnen in Architektur und Design haben ebenfalls eine hoch differenzierte Formensprache entwickelt, die auf Mies van der Rohe und Donald Judd zurückgreifen.

Als Rückgriff in die Frühzeit abstrakter Formensprachen sind zwei Quilts (entstanden 1985 und 1935) der Amish People zu sehen. Eine der herausragenden Frauen der wichtigen VerteterInnen des Minimalismus in New York der 50er/60er Jahre ist Jo Baer.



Ort der Ausstellung:
Haus Huth

Alte Potsdamer Str. 5
10785 Berlin
Dauer der Ausstellung:
3. September bis 28. November 2004
Eintritt frei
Informationen im Netz finden Sie unter:
www.sammlung.daimlerchrysler.com


Kultur Beitrag vom 04.09.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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