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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 27.01.2004

Laurel Canyon - der zweite Film von Lisa Cholodenko
Sabine Grunwald

Ein hinreißendes Musikdrama über den ewigen Zwiespalt zwischen Monogamie und aufregendem Sex. Thematisiert wird die Beziehung zwischen Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und Einstellungen



Wer unbedingt zur Boheme von Los Angeles gehören will, wohnt an der "Laurel Canyon".
So heißt die Straße, die in die Hills von L.A. führt und berühmt berüchtigt für seine hippen AnwohnerInnen ist. MusikerInnen und andere Kreative haben hier ihr bevorzugtes Domizil gefunden.

Ausgerechnet in diese Gegend verschlägt es den spießigen Harvard-Absolventen Sam (Christian Bale) und seine brave Verlobte Alex (Kate Beckingsale).
Sam soll eine Stelle als Arzt in der Neurologie eines Krankenhauses antreten und Alex will ihre Dissertation über das Fortpflanzungsverhalten von Fruchtfliegen abschließen.
Die luxuriöse Wohnung, in der sich die beiden niederlassen, gehört Sams Mutter, der bekannten Plattenproduzentin Jane (Frances McDormand).

Doch welche Enttäuschung für Sam, als sich herausstellt, dass sie nicht allein sind. Seine ausgeflippte Erzeugerin ist noch immer mit der Produktion einer Hit-Single für eine junge aufstrebende Rockband beschäftigt. Sam, der den unkonventionellen Lebensstil von Jane noch nie akzeptieren konnte, muss zu seinem Missvergnügen feststellen, dass sie auch noch eine Affäre mit dem erheblich jüngeren Sänger der Band, Ian (Alesandro Nivola) hat.

Als Alex sich immer mehr der aufregenden und unkonventionellen Welt von Jane und Ian annähert und Sam sich in seine Kollegin Sara (Natascha McElhone) verliebt, kommt es zu einem Eklat und einer Bewährungsprobe zwischen dem Paar, dessen gemeinsames Leben bisher auf intellektueller Übereinkunft und Rationalität beruhte.
Untermalt von coolen Brit-Pop-Sounds und vor der Kulisse des easy-living im ewig-sonnigen Kalifornien, sehen wir ein einfühlsam gespieltes Drama, in dem eine gestörte Mutter-Sohn-Beziehung aufgearbeitet wird.

"Laurel Canyon" ist nach "High Art" (der mehrere Nominierungen erhielt) der zweite größere Film von Lisa Cholodenko. Sie machte ihren Master of Fine Arts in den Sparten Drehbuch und Regie an der Columbia University.

Frances McDormand ist Jurypräsidentin der Berlinale 2004. Die begnadete Darstellerin wurde mit den Filmen der Regiebrüder Joel und Ethan Coen zum Star des Independentkinos. Für ihre Rolle in "Fargo" erhielt sie 1997 einen Oscar.

Aviva-Tipp: Ein ernsthaft-vergnüglicher Film mit guter Musik und sonnigen Bildern!



Laurel Canyon
Regie: Lisa Cholodenko
DarstellerInnen: Frances McDormand, Christian Bale, Kate Beckingsale, Natascha McElhone und Alessandro Nivola
Dauer 103 Min.
Kinostart: 29.01.2004
Sony Pictures Classics 2003
FSK: ab 12 Jahren
www.laurel-canyon.de


Kultur Beitrag vom 27.01.2004 Sabine Grunwald 

   




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