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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 01.02.2004

54. Berlinale - wer holt die Bären?
H. Meier, J. Gallagher

Das Top-Event, die 54. Internationale Filmfestspiele Berlin, rollt vom 6. bis 16. Februar 2004 den roten Teppich aus - für Stars, RegisseurInnen und FilmliebhaberInnen



Es ist wieder soweit.
Das nächste Highlight, die Berlinale 2004, diesmal mit dem Festivalschwerpunkt Lateinamerika, steht vor der Tür. Dann ist auf dem Potsdamer Platz mal wieder richtig was los, denn ein rekordverdächtiges Star- und RegisseurInnen-Aufgebot reist an, illustre Namen schmücken das Programm.
Dieter Kosslick sorgt als Direktor des Festivals für Überraschungen und macht erste Trends aus: "Viele Regisseure scheinen an einer Repolitisierung des Kinos zu arbeiten".

"Unterwegs nach Cold Mountain" von Anthony Minghella eröffnet am 05. Februar 2004 die Berlinale. Das Liebes-Kriegs-Epos wurde bereit für acht Golden Globes vorgeschlagen.

Das Panorama-Hauptprogramm, das wieder einmal das ganze Spektrum zwischen Independent-Dokumentarfilm und millionenschwerer Spielfilmproduktion abdeckt, startet am 05. Februar mit dem israelischen Beitrag "Walk On Water" von Eytan Fox, einem der bekanntesten Filmemacher und Drehbuchschreiber Israels. 2003 war er mit dem Beitrag "Yossi and Jagger" auf der Berlinale vertreten. Lesen Sie hier auch das Interview mit Ivri Lider, der die Filmmusik gemacht hat.

Ebenfalls im Panorama läuft der deutsche Beitrag "Was nützt die Liebe in Gedanken" (Love In Thoughts) und "Gaby" von Achim von Borries mit den deutschen Nachwuchsstars Daniel Brühl, August Diehl und Jana Pallaske.

Filmemacherinnen auf der Berlinale 2004
Im Rahmen des 34. Internationalen Forum des Jungen Films werden die chinesische Regisseurin Ann Hui, mit ihrem Film "Goddess of Mercy" (Yu Guan Yin) und die Engländerin Madeleine Farley mit "Trollywood" vertreten sein.

Ein politisches Monumentalwerk bieten die Filmemacherinnen Gisela Albrecht und Angela Mai mit der Dokumentation "Memories of Rain", Szenen aus dem Untergrund, Deutschland/Südafrika.

Die Regisseurin Nina Kusturica beschreibt in ihrem Beitrag "Auswege" den Ausbruch dreier Frauen aus festgefahrenen Liebe-Hass-Gewalt Beziehungen. Unbemerkt von der Außenwelt erleben diese Familien in ihren geschlossenen Lebensräumen die Hölle des Alltags. Nach einem Drehbuch von Barbara Albert verknüpft der Film drei Fallbeispiele von Frauen, die männliche Gewalt um einer Illusion von Liebe wegen erdulden.

"Zwölf Stühle" von Ulrike Ottinger. (Nominiert für den Teddy Award)
Eine russische Aristokratin vertraut auf dem Sterbebett ihrem Schwiegersohn ein streng gehütetes Geheimnis an. In einem der zwölf Stühle ihrer, nach der Revolution enteigneten Salongarnitur, hatte sie ihren wertvollen Juwelenschmuck versteckt. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ilja Ilf und Jewgeni Petrow, eine der vergnüglichsten Beschreibungen der turbulenten Zustände in der jungen Sowjetunion der Zwanziger Jahre.

Lesbisch-schwule Filme auf der Berlinale
Die in einem schwul-lesbisch-transidentischen Kontext stehenden Filme von Ulrike Ottinger, Jennifer Reeves, Patty Jenkins, Nadav Gal, Eytan Fox, Danièle Dubroux, Kim Wyns, Angela Robinson, Catherine Breillat, Bruce Weber, werden auch im Rahmen des offiziellen Berlinale-Programms vorgestellt.
Einer der AVIVA-Berlin Favourites ist die Doku von Bruce Weber "A Letter to True". Hier mehr zum Film.
Der Teddy, der schwul-lesbisch-transidentische Filmpreis, wird am Freitag, 13. Februar, im Tempodrom in den Kategorien Bester Spielfilm, Bester Dokumentarfilm bzw. Bester filmischer Essay und Bester Kurzfilm vergeben.
Alle Filme, weitere Infos und Party-Anmeldung im Netz unter www.teddyaward.org.

Der israelische Film präsentiert sich in diesem Jahr mit insgesamt 8 Filmen und einer Retrospektive der Sam Spiegel Film & Television School auf der Berlinale.
Gezeigt werden faszinierende Spiel-, Dokumentar und Kurzfilme israelischer FilmemacherInnen. Besonders sehenswert ist der Spielfilm "Avanim" von Raphael Nadjari. (Panorama). Hier mehr zum Film.

Die Sam Spiegel Film & Television School konzentriert sich auf den Kurzfilm als eigenständiges narratives Genre. Im Rahmen der Retrospektive diskutieren Nir Bergmann, Regisseur von "Broken Wings", und Renen Schorr, der Gründungsdirektor der Filmschule, am 11.02.04 um 17 Uhr im Haus der Kulturen der Welt zum Thema "The Morning After" - was kommt nach der Filmschule?

Im Forum des Jungen Films läuft "Out of the Forest" (Mekivun hayaar) von Limor Pinhasov und Yaron Kaftori Ben Yosef, Israel 2003, Russisch/Litauisch/Polnisch/Hebräisch/Englisch mit englischen Untertiteln.
Der Dokumentarfilm rekonstruiert die historischen Ereignisse der Erschießung von 100.000 Menschen in Wilna. Am Morgen des 11. Juli 1941, hörte der litauische Pole Kazimierz Sakowicz, Schüsse aus dem nahegelegenen Wald. Mit seinem Tagebuch dokumentierte er 835 Tage des Genozids an den Juden von Wilna. Der Fund dieses Tagebuchs motivierte die Filmemacher zu diesem Film.

Der diesjährige Kurzfilm-Wettbewerb zeigt 17 Beiträge aus 12 Ländern.
Gezeigt wird unter anderem "True" von Tom Tykwer, Deutschland, und "Kvinnans Plats/A Woman`s Place", von Ewa Cederstam aus Schweden.

Aus Südafrika nehmen aus Anlass des zehnten Jahrestags der ersten demokratischen Wahlen (27. April 1994) zehn Filme teil, die unter dem Titel "Project 10 - Real Stories from a Free South Africa" entstanden.

Einer davon ist "Hot Wax", (Regie: Andrea Spitz). Er erzählt die Geschichte von Ivy, einer Schwarzen, die ihren Schönheitssalon aus der Zeit der Apartheid in das neue Südafrika herübergerettet hat. Sie lebt in dem armen Township Alexandra, während ihre Kundinnen in den schmucken Vororten von Johannesburg wohnen. In ihrem Salon ist sie zugleich Schönheitspflegerin und Ratgeberin.

Ein anderer Frauenfilm, "The Meaning of the Buffalo" (Regie: Karin Slater) beschreibt das Leben von Rene, einer jungen Frau aus dem Volk der Balete, deren Heiligtum der Büffel ist. Rene will die erste Wildhüterin auf dem Gebiet ihrer Vorfahren werden.

Das 27. Kinderfilmfest vermittelt ein lebendiges Bild davon, wie Kinder anderer Kulturen und Erdteile leben. Erstmals würdigt das Kinderfilmfest in einer Retrospektive ausgewählte Filme einer Filmhochschule. Die israelische Sam Spiegel Film & Television School, Jerusalem produziert seit 1989 Filme junger Menschen für junge Menschen. Gezeigt werden sieben Kurzfilme aus den Jahren 1992 bis 2003. Die Site www.kinderfilmfest.net wird von Kindern und Jugendlichen gemacht, die hier live von der Berlinale berichten werden. Auf www.berlinale-talentcampus.de werden Perspektiven des Kinderkinos engagiert diskutiert.

Das komplette Programm im Netz unter:
www.berlinale.de
www.teddyaward.org

Hinweis:

Ein Großteil der Festival-Events und -Veranstaltungen der 54. Internationalen Filmfestspiele Berlin wird dieses Jahr erstmalig auf www.berlinale.de live und archiviert als Videostream zu verfolgen sein.
Wer sich nicht nur für den glamourösen Auftritt bei den Galas interessiert, sondern auch wissen will, was die Regisseure und DarstellerInnen zu ihren Filmen mitteilen, kann auch alle Pressekonferenzen der Filme im Wettbewerb und Panorama sehen - in deutscher und englischer Sprachfassung. Die Internet-BesucherInnen benötigen hierzu einen Windows Media Player (56 und 300 kb).

Kultur Beitrag vom 01.02.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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