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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 06.02.2004

believers drei Orte blau
Sabine Grunwald

Die Galerie Laura Mars Grp. zeigt vom 10. Februar bis 12. März 2004 eine künstlerische Kooperation von Eva Maria Ocherbauer und Katharina Schmidt



Die beiden Künstlerinnen Eva Maria Ocherbauer und Katharina Schmidt vertreten unterschiedliche Ansätze, um scheinbar Alltägliches zu einem formalen Experiment zu transformieren. Trotz der Unterschiede präsentiert sich "believers drei Orte blau" als gemeinschaftliche Rauminstallation.

Katharina Schmidts Arbeit "3 Orte" zeigt Ansichten von Gebäuden und Räumen in Hoyerswerda, Toulouse und Sophia. Wir erhalten Einblick in eine Sporthalle, sehen die Fassade eines Plattenbaus und die Ansicht einer Kirche, die sich ähnlich einer ornamentalen Siebdruck-Tapete über die Wände zieht.

Die Auswahl ihrer Motive, auf Reisen fotografiert, beruht auf wenigen, aber bestimmten Kriterien. Sie malt Aquarelle und montiert diese dekorativ in ihre Installationen. Die abgelichteten Objekte scheinen wenig spektakulär, fast öde. Ihre geographische Herkunft liegt im Dunkeln, sie zeigen sich bar jeder städtischer Infrastruktur und persönlicher Erinnerung.
Innen- und Außenarchitektur dienen als Folie für formale Fragen: "Ist dieser Ort in Blau vorstellbar? In welchem Verhältnis stehen Schrägen und Geraden zueinander?" Die Künstlerin legt sich nicht auf eine gültige Definition von Wirklichkeit fest, sondern bietet Möglichkeiten der Interpretation an. Orte und Gebäude in Weiß und Blau evozieren Wahrnehmungen und Erinnerungen, die sich in unendlicher Wiederholung auf einer Tapete wieder finden.

Die "3 Orte" bilden den Hintergrund für Eva Maria Ocherbauers "Believers" Für diese Portrait -Serie fotografierte die österreichische Künstlerin zwölf Personen aus ihrem Bekanntenkreis. Sie sollten sich während der Aufnahme intensiv auf etwas konzentrieren, an das sie fest glauben. Der Gedanke, wahrnehmbar in ihrem individuellen Gesichtsausdruck, wird digital heraus gearbeitet und zu einer fast physischen Präsenz verdichtet. Die merkwürdig körperlos und transparent erscheint. "Believers" präsentieren sich als spirituelle Wesen, während die Individualität der Porträtierten maskenhaft aufgeschminkt wirkt. Auf die Umrisse des Kopfes reduziert, von allen Falten und Spuren des Lebens befreit, bezeichnen die Portraits ein Paradox:
Unter dem idealisierten Abbild ist das gelebte Leben zu entdecken - so verletzlich und klar, dass es nicht zu verbergen ist.




LAURA MARS GRP.
Sorauerstraße 3
10997 Berlin
Tel/Fax: 030-61074630
Ausstellungsdauer:
10. Februar - 12. März 2004
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 12-19 Uhr u. n. V.
www.lauramars.de/display


Kultur Beitrag vom 06.02.2004 Sabine Grunwald 

   




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