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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 13.02.2004

p0es1s. Digitale Poesie - Ein neues Medium stellt sich vor
Sabine Grunwald

Die literaturWERKstatt berlin zeigt in Kooperation mit der Stiftung Brückner-Kühner (Kassel) vom 13. Februar - 4. April 2004 aktuelle Arbeiten zur digitalen Sprachkunst



p0es1s. Digitale Poesie präsentiert im Kulturforum Potsdamer Platz erstmals im großen Rahmen Werke von KünstlerInnen auf einem Gebiet, das die Poesie in einen völlig neuen Kontext stellt.
Über 40 Kunstschaffende aus 12 Ländern zeigen hier ihre Positionen zur Sprachkunst mit Computer und Internet.

Poétrica von Geselle Beiguelman beschäftigt sich mit dem Lesen bzw. der Rezeption in "cybriden" Situationen. Ihre Arbeit enthält visuelle Gedichte, die von ihr aus nicht-phonetischen Zeichen erstellt wurden, sowie Beiträge von Internet-UserInnen, die ebenfalls typographische Grundlagen benutzen.
Die Textbilder entstehen an beliebigen Orten und werden per SMS, Internet oder durch WAP übermittelt. Auf überdimensionalen elektronischen Tafeln in São Paulo und Berlin sind sie ebenfalls zu sehen.
Darüber hinaus werden sie in verschiedenen Ausgabemedien reproduziert (Mobiltelefone, Palms, Computer) und in einigen Fällen auch großformatig ausgedruckt.

ZuschauerInnen wirken in p0es1s. Digitale Poesie bei der Erstellung der Texte direkt mit. Frank Fietzek setzt in seiner Installation Bodybuilding die BesucherInnen an eine Kraftmaschine. Durch körperliche Anstrengung soll ein erotischer Text entstehen, der in dem Maße aufreizender wird, je mehr sich die Mitwirkenden anstrengen.
Die Textbruchstücke der Installation Textrain von Camille Utterback reagieren auf Bewegungen des menschlichen Körpers. Sie formieren sich entsprechend den Körperumrissen ständig neu.
Bill Seaman transponiert Text aus den künstlichen Welten seines World Generators/The Engine of Desire in den Ausstellungsraum und verbindet mittels Sprache virtuelle mit realen Räumen.
Die Ausstellung zeigt und reflektiert den Gebrauch von Sprache und Zeichen in digitalen Systemen. Digitale Poesie arbeitet dabei mit Texten die sich zwischen Schrift-, Bild- Tonsprache und den Symbolsprachen von Computer und Internet bewegen. Sie ist eine Sprachkunst, die sich experimentell, spielerisch und kritisch mit den Möglichkeiten von Interaktivität, Multimedia, Animation, Programmierung und Netzkommunikation auseinander setzt.


p0es1s. Digitale Poesie
13. Februar - 4. April 2004

Ausstellungsort:
Kulturforum Potsdamer Platz
Sonderausstellungshallen, Kunstbibliothek,
Eingang: Matthäikirchplatz
10785 Berlin
Öffnungszeiten:
Di. - So.10:00-18:00 Uhr, Do.10:00-22:00 Uhr
Zur Ausstellung erscheint die Publikation:
"p0es1s. Ästhetik digitaler Poesie"
Hatje Cantz Verlag, Februar 2004
ISBN 3-7757-1345-X
Preis 25 Euro
2004, Deutsch/Englisch200897285075"


Weitere Informationen im Netz unter:
www.p0es1s.net
www.poesis-digital.net
www.desvirtual.com

Kultur Beitrag vom 13.02.2004 Sabine Grunwald 

   




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