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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 04.03.2004

Die umherschweifenden Produzentinnen
Sabine Grunwald

Wie mache ich mich selbst zur Unternehmerin? Eine Collage über die Selbstzurichtung zum freiwilligen und unfreiwilligen Nomadentum. Vorstellungen am 13.,14., 18. - 21. März 2004 in den Sophiensælen



"Die umherschweifenden Produzentinnen", ein Stück von Claudia Hamm und Jelka Plate thematisiert die Notwendigkeit berufstätiger und arbeitsuchender Frauen sich selbst zu vermarkten.

Dabei geht es unter anderem um die speziell Frauen zugeschriebenen Eigenschaften wie Emotionalität und Flexibilität, aber auch um freiwilliges und unfreiwilliges Nomadentum.
"Umherschweifende Produzentinnen" trifft man unterwegs zum nächsten Projekt, zum nächsten Job, zur nächsten Performance.

"Die eigene Persönlichkeit ist dein Kapital, dein Produkt, deine Ware und dein Werkzeug." Techniken der Selbstdarstellung von KulturarbeiterInnen werden auf "Ich"- und andere AGs übertragen. Kommunikative Fähigkeiten, und "professionelle Freundlichkeit" kommen in der totalen Dienstleistungsgesellschaft zum zentralen Einsatz auf dem Arbeitsmarkt.

"Das Ganze soll ja nicht nur ein Job sein. Das soll ja schließlich dein Ding sein und deine Vision. Du musst dich als unbekannten Markt selbst entdecken und entwickeln und dann wird man dich eines Tages brauchen, dich und deine Performance und deine Präsenz.... Wir möchten, dass du richtig gut bist! Sei bereit, sei einfach in Bereitschaft. Mach einfach genau, was du willst, dann bist du auch ganz von allein super. Du mußt nichts anderes repräsentieren als dich selbst. Du bist dein eigenes Eigenkapital. Nur, Du musst dich schnell entscheiden, weil es natürlich noch ein paar andere gibt, die da Interesse hätten."

Regie: Claudia Hamm
DarstellerInnen: Judica Albrecht, Viktor Calero, Lajos Talamonti, Saskia Schwarz, Jürgen Kuttner
Ausstattung: Jelka Plate
Musik: Wolfgang Capellari


Sophiensæle GmbH
Sophienstraße 18
10178 Berlin-Mitte
Premiere: 12. März 2004, 20h | Festsaal
Vorstellungen › 13.,14. und 18. - 21. März 2004, 20h
Karten unter: 030/ 283 52 66
www.sophiensaele.com

Die Veranstaltung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet
23.-25. März 2004 | Festsaal
Gesine Danckwart › Pane Quotidiano (Täglich Brot)
In italienischer Sprache mit deutscher Übertitelung

Gesine Danckwarts erfolgreiches Stück über eine Ordnung, die sich ausschließlich über Arbeit oder Nicht-Arbeit definiert, kehrt in seiner italienischen Erstaufführung an die Sophiensæle zurück.

An allen Vorstellungstagen, ab 19h Ausstellung im Hochzeitssaal
Wenn etwas entstanden ist, muss ja wohl gearbeitet worden sein.
Eine Rauminstallation von Claudia Hamm und Jelka Plate
Zur Realisierung der gemeinsamen Rauminstallation "Wenn etwas entstanden ist, muss ja irgendwie gearbeitet worden sein" haben Jelka Plate und Claudia Hamm das eigene familiäre Umfeld als Untersuchungsplattform gewählt. Eltern und Geschwister wurden nach der Wechselwirkung von Beruf und Alltagsgestaltung befragt.

17. März 2004, 20h | Festsaal
Armin Chodzinski › Es darf getanzt werden! - Polemik eines Daheimgebliebenen

Kritik ist der Erfolgsfaktor des Neoliberalismus und Ideen sowieso. Wie hält man es aus, unflexibel zu sein? Ein Vortrag mit Musik und Krawatte über Utopie, Romantik und Grundbedingungen der Ökonomie.


Kultur Beitrag vom 04.03.2004 Sabine Grunwald 

   




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