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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 29.03.2004

Böse Zellen. Realistisch inszeniert von Barbara Albert
Sabine Grunwald

Ein österreichischer Film über den Tod, die Angst, den der Tod einer Person auslöst, über Zusammenhänge und Zufälle im Leben und die Suche nach dem Glück



Die 24jährige Manuela packt die Koffer für einen Traumurlaub in Brasilien. "Ich bin hier im Paradies" lautet ihre Postkarte nachhause. Auf dem Rückflug stürzt die Maschine ab und Manu wird als einzige Überlebende geborgen.
Schnitt - 6 Jahre später.
Manuela, inzwischen verheiratet und Mutter der kleinen Yvonne, arbeitet im Supermarkt einer österreichischen Kleinstadt. Eines Abends fährt sie mit ihrer Freundin Andrea gut gelaunt in eine Disco. Auf dem Rückweg kommt ihr ein Fahrzeug mit jugendlichen Insassen entgegen.
Diesmal versagt der Schutzengel. Manuela stirbt.
Kai, Fahrer des anderen Wagens trägt eine schwere Schuld, seine Freundin Gabi überlebt schwer verletzt und bleibt querschnittsgelähmt.
Auch nach ihrem Tod ist Manu für ihre Geschwister und Freunde präsent. Der Film spielt mit der Vorstellung von parallelen Welten. Eine bedrohliche, schwer auszumachende Atmosphäre und nicht erklärbare Vorfälle lassen Glauben machen, dass das Übernatürliche existiert.
Alles hängt mit allem zusammen. Die Schicksale der Figuren, bestimmen sich durch eigene Entscheidungen. Die manchmal zu Liebe, Verständnis und Glück aber oft auch zu Schuld, Leiden und Tod führen.
Bei der Eröffnungsparty eines Einkaufszentrums treffen alle Personen aufeinander. Die, die sich gefunden haben, wie diejenigen die sich verfehlt haben. Alle sind einsam, niemand weiß genau, was er vermisst oder nach was er sucht.
Der Versuch, die Sehnsucht nach dem Glück durch den gierigen Konsum von Waren und Sex zu stillen, muss scheitern. Die Einkaufstempel erweisen sich als unheimliche Orte, in denen kaufen mit glücklich sein assoziiert wird.
Der Film bietet weder Verbesserungsvorschläge noch Lösungen an. Sein Realismus erscheint hart und bitter. Doch gibt es Ansätze zur Hoffnung. Der Zauber des Augenblicks, die Selbstvergessenheit der Menschen: im Tanz, in der Musik, gegenüber den Naturgewalten.
Die Schluss-Szene gestaltet sich versöhnlich: Yvonne sitzt am Boden und betrachtet in sich versunken eine Wasserlache. Es regnet in Strömen und ihre etwas ver-rückte Tante springt fröhlich singend über die Pfützen.

Die Regisseurin Barbara Albert wurde 1970 in Österreich geboren. Sie studierte Regie- und Drehbuch an der Wiener Filmakademie. 1999 gründete sie gemeinsam mit Martin Gschlacht, Jessica Hausner und Antonin Svoboda die Produktionsfirma coop99.




Böse Zellen
Drehbuch und Regie: Barbara Albert
Schweiz/Österreich/Deutschland 2003
120 Min.
Starttermin: 01.04.2004
Verleih Deutschland: Ventura Film
DarstellerInnen: Kathrin Resetarits, Ursula Strauss, Georg Friedrich, Marion Mitterhammer, Martin Brambach, Rupert M. Lehofer, Bellinda Akwa-Asare u.a.
www.coop99.at
www.boesezellen.at


Kultur Beitrag vom 29.03.2004 Sabine Grunwald 

   




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