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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 08.04.2004

Der andere Blickwinkel auf das Leben in Israel
Sharon Adler

"Und jetzt, Israel?" Zweiteilige Dokumentation im ZDF. Teil 1 am 09. April um 19:30 Uhr. Teil 2 am 13. April um 22.15 Uhr. Iris Berben interviewt spannende Menschen abseits der Nachrichten



"Israel ist l├Ąngst meine zweite Heimat geworden."
Die 6 Millionen EinwohnerInnen Israels kommen aus allen L├Ąndern der Erde, es sind Menschen aus 100 Nationen.
1969, der israelische Staat war damals 19 Jahre alt, kam Iris Berben 18 j├Ąhrig das erste Mal nach Israel und sagt heute, "die Menschen ├Âffneten mir ihre Herzen".

Leben in Israel - Hoffnung oder Verh├Ąngnis?
Seit langem ist das Bild Israels in den Augen vieler Deutscher, aber vor allem in den deutschen Medien, gepr├Ągt durch Terrorismus, Selbstmordattentate und ihre Auswirkungen. Weitreichend bekannt sind in erster Linie K├Ąmpfe und kriegerische Auseinandersetzungen, die den Friedensprozess im Mittleren Osten flankieren und paralysieren.
Im Gegensatz dazu zeigt die zweiteilige Dokumentation "Und jetzt, Israel?" einen anderen Blickwinkel auf das Leben in Israel, das weitaus mehr offerieren kann als blo├če Gewalt.

2 Israelis, 6 Meinungen
F├╝r die zweiteilige Dokumentation hat Iris Berben unterschiedlichste Menschen nach ihren Meinungen und Hoffnungen befragt.
Immer wieder stellt sie die Frage danach, wo Israel in 5 Jahren sein kann.

"Wie leben die Menschen abseits der Nachrichten?"
Der Friseur, die K├╝nstlerin, der Hacker, eine Redaktion, die Beduinin, der Drogenberater, die klinische Psychologin, der Bademeister, der Ornithologe, der Clubbesitzer, der Stammzellenforscher, der Gehirnforscher ein Konzertveranstalter, die Schriftstellerin Zeruya Shalev, der ehemalige Mossad-Agent - sie alle empfinden Israel mehr als nur eine Heimat.
"Ich glaube nicht an Steine oder ein St├╝ck Land. Ich glaube an die Menschen."
Aviv Geffen, der Rocks├Ąnger, Wehrdienstverweigerer und Idol vieler Israeli, sah Rabin sterben, er war nach dem Friedens-Konzert am 4. November 1995 nur 7 Meter von ihm entfernt.
Die Knesset, das israelische Parlament, z├Ąhlt zu den lebhaftesten Parlamenten der Welt - Iris Berben sprach dort mit Batya Frost, der in Budapest, in der Kristallnacht geborenen Simultan-Dolmetscherin, die schon Sadat, Fischer und Clinton ├╝bersetzt hat.

"Wenn ihr wollt, ist es kein Traum." Die Vision von Theodor Herzl ist in den Gespr├Ąchen und Gesichtern der Interviewten noch immer sp├╝r- und sichtbar.
Eine faszinierende und wichtige Dokumentation, um das in den Medien einseitig transportierte Bild von Israel als Aggressor zu revidieren.
"Ohne die Politiker w├Ąre alles gut."
Israel, ein wunderbares Land mit gro├čem Potential, will den Frieden mit seinen arabischen Nachbarn. Denn es gibt keine Alternative.

F├╝r ihre Darstellung der Rolle "Rosa Roth" in der gleichnamigen ZDF-Krimireihe wurde Iris Berben mit der Goldenen Kamera 2004 ausgezeichnet. Iris Berben bestreitet die Rolle bereits seit zehn Jahren. F├╝r ihre Arbeit an "Und jetzt, Israel?" verdient sie die ungeteilte Aufmerksamkeit des deutschen Fernsehpublikums.

N├Ąchstes Jahr in Jerusalem.


"Und jetzt, Israel?"
Regie: Andreas Lebert
Zweiteilige Reportage mit Iris Berben
Termin: am 09.04.2004 um 19:30 Uhr im ZDF - Teil 1
am 13.04.2004 um 22.15 Uhr im ZDF - Teil 2
Sender: ZDF
Drehbuch: Andreas Lebert
InterviewpartnerInnen: Shimon Peres, Aviv Geffen, Dana Deriwianski, Prof. Yair Bar-El, Zeruya Shalev, Sigalit Landau, Prof. Itskovitz-Eldor, Amos Fr├Âhlich, Dr. Reuven Yosef, Sara Abu Kaf, Ehud Tenenbaum, etc.


Kultur Beitrag vom 08.04.2004 Sharon Adler 

   




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