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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 12.04.2004

Unter der Sonne der Toskana
Tatjana Zilg

Eine amerikanische Schriftstellerin überwindet ihre Lebenskrise durch den Neuanfang in einer italienischen Villa am Rande von Cortona. Nach Frances Mayes´ Roman "Das Paradies heisst Bramasole"



Die amerikanische Schriftstellerin und Literaturkritikerin Frances Mayes (Diane Lane) aus San Francisco genießt ihren Erfolg, als sie sich völlig unerwartet mit dem Trennungswunsch ihres Mannes auseinandersetzen muss. Schon seit längerem hat er eine Geliebte. Wenig später konfrontiert ihr Anwalt sie mit den Konsequenzen: Da sie die Verdienende in der Ehe war, fordert ihr Mann eine erhebliche Abfindung von ihr. Frances ist schockiert: Sie verfügt über kein hohes Vermögen. Als ihr Anwalt den Vorschlag unterbreitet, das Haus ihrem Mann und seiner neuen Geliebten zu überlassen, stimmt sie notgedrungen zu. Sie erhält eine Auszahlungssumme und muss sich eine neue Bleibe suchen. Als Zwischenlösung zieht sie in ein Apartmenthaus für Frischgeschiedene: eng, klein, spärlich möbliert und laut. Frances spürt, dass es Zeit wäre für eine größere Veränderung, aber ist noch wie gelähmt vom Trennungsschock.

Zum Glück hat sie eine gute Freundin. Patti (Sandra Oh), die gerade ein Baby erwartet, ist glücklich in ihrer Liebesbeziehung mit ihrer Lebensgefährtin. Um Frances auf andere Gedanken zu bringen, schenkt sie ihr eine Gay-Busreise durch die Toskana.
Frances findet sich in einer lauten, aber lustigen Truppe in der farbigen Landschaft der Toskana wieder.

Umgeben von der fröhlichen Stimmung ihrer Reisegefährten lässt Frances die idyllische Landschaft der Toskana an sich vorbeiziehen. In der Nähe von Cortona erblickt sie aus dem Busfenster die wunderschöne, aber leicht verfallene, zum Verkauf stehende Villa "Bramasole". Sie lässt sich dort spontan absetzen. Nach kurzem Feilschen mit der Eigentümerin und dem Makler ist sie stolze Hausbesitzerin.

Die ersten Zweifel an ihrer spontanen Entscheidung überwindet die nachdenkliche Frau durch Aktivität: Sie sucht sich ein polnisches Handwerkerteam und steckt fortan alle Energie in die Renovierung des Hauses. Ihre Augen öffnen sich wieder für die Freude an den kleinen, schönen Momenten des Lebens, am Licht in der Toskana und dem alten Mann, der Blumen an der Madonna in der Straßennische ablegt. Aber auch die Einsamkeit stellt sich ein: Innerhalb der festen Strukturen einer italienischen Dorfgesellschaft muss sie sich ihren Platz als Neuling und moderne Frau erst erobern.

Als sich der polnische Gastarbeiterjunge und die Tochter des Großgrundbesitzers heftig ineinander verlieben, hilft sie ihnen, ihre Liebe gegenüber den strengen Vorstellungen der italienischen Eltern zu behaupten. Auch die Affäre mit einem italienischen Schönling, den sie in Rom kennen lernt, darf nicht fehlen. Dennoch ist am Ende alles noch mal ganz anders, als sie erwartet hat. Am Ende erkennt sie, dass sich ihr Traum in "Bramasole" erfüllt hat.

Der Film "Unter der Sonne der Toskana" basiert auf dem autobiographischen Erfolgsroman "Das Paradies heisst Bramasole" der amerikanischen Schriftstellerin Frances Mayes. Nach ihrem romantischen Regiedebüt "Guinevere - Das Mädchen und der Fotograf" (1999) inszenierte Audrey Wells mit "Unter der Sonne der Toskana" ihren zweiten Liebesfilm.

"Unter der Sonne der Toskana handelt davon, im Herzen jung zu bleiben", sagt Diane Lane. "Du musst offen und flexibel bleiben, interessiert an anderen Menschen und neuen Erfahrungen - darauf vorbereitet, in das Leben anderer einbezogen zu werden."

Aviva-Tipp: Ein fröhlicher und melancholischer Film zugleich, empfehlenswert für einen Kinoabend zum Träumen und Mitfühlen.




"Unter der Sonne der Toskana"
"Under the Toscan Sun"

Regie: Audrey Wells
DarstellerInnen: Diane Lane, Sandra Oh, Lindsay Duncan, Raoul Bova, Vincent Riotta
Musik: Christophe Beck
Filmlänge: 113 Minuten
Verleih: Buena Vista International
Kinostart: 15.04.2004


Kultur Beitrag vom 12.04.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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