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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 02.06.2004

World Press Award 2004
Denise Hoffmann

Das World Press Photo 2003 zeigt einen Moment der Humanität im Kriegsgebiet Irak. Alle GewinnerInnenenbilder werden auf einer weltweiten Wanderausstellung zu sehen sein. Bis 20.6. noch in Berlin



Aus 63.093 Fotografien von 4.100 UrheberInnen aus 124 Ländern kürte eine internationale Jury am 25. April 2004 in Amsterdam die GewinnerInnen des World Press Award 2004.
Die Jury vergab Preise in 10 Kategorien an 62 FotografInnen 23 verschiedener Nationalitäten.

Der World Press Award ist der wichtigste Wettbewerb der Pressefotografie.
"World Press Photo" ist eine 1955 in den Niederlanden gegründete Nonprofit-Organisation, deren Ziel es ist, die Arbeit professioneller PressefotografInnen zu unterstützen und ihnen eine Plattform zu bieten.

Das World Press Photo des Jahres 2003 ist ein Bild des französischen Fotografen Jean-Marc Bouju. Bouju war für die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) im Frühjahr vergangenen Jahres 9 Wochen im Irak.
Das am 31. März 2003 in Nadschaf entstandene Foto zeigt einen irakischen Kriegsgefangenen, der seinen vierjährigen Sohn in den Arm nimmt.
Dem in Panik geratenen Jungen war von US-Soldaten erlaubt worden, seinen von Handschellen befreiten Vater in einem Gefangenenlager zu sehen.
Bouju erhält außer dem Award eine Siegerprämie von 10.000 Euro, eine Auswahl seiner Bilder wird ausgestellt.

Auch ein Deutscher ist unter den diesjährigen PreisträgerInnen:
Der Fotograf Horst Wackerbarth
erhielt den dritten Preis in der Kategorie "Kunst und Unterhaltung" (Einzelbild) für sein Bild "Die rote Couch", das er für das Magazin "Geo" produzierte.

Eine Ausstellung der GewinnerInnenbilder 2004 wandert in diesem Jahr zu über 80 verschiedenen Orten auf der ganzen Welt.
In Berlin wird die Sammlung vom 13. bis 31. Oktober 2004 im Bahnhof Friedrichstraße erneut zu sehen sein.

Ergreifende Fotos, beeindruckende Leistungen von Fotografen und Fotografinnen, die die Ereignisse des letzten Jahres widerspiegeln.
Unabhängig von der Pressearbeit der FotografInnen kommt frau bei manchen Bildern jedoch schwer darum herum, die Verbindung zwischen den Aufnahmen toter Körper und einem Preis für deren Dokumentation in Frage zu stellen. Preisgeld für das Fotografieren menschlichen Leids? Eine schwierige und umstrittene Frage ...

Bis zum 20. Juni 2004 sind die Fotografien im Berliner Willy-Brandt-Haus ausgestellt. Der Eintritt ist frei, ein Personalausweis erforderlich.


Veranstaltungsort:
Willy-Brandt-Haus
Stresemannstraße 28
10963 Berlin
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 12.00 bis 18.00 Uhr, Montag geschlossen.
Ausstellungskatalog:
Katalog World Press Photo 2004
ISBN 3-87258-015-9
156 Seiten
22,00 Euro

Die GewinnerInnenfotos sowie Hintergrundinformationen zum World Press Photo Award und die detaillierten Adressen der weltweiten Wanderausstellung im Netz unter:
www.worldpressphoto.com


Kultur Beitrag vom 02.06.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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