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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 08.06.2004

Liebe auf Umwegen - Raising Helen
Anne Winkel

Kate Hudson lächelt sich durch ihre neue Rolle als dreifache Mutter und angelt sich nebenbei noch einen Priester. Der neue Film von "Pretty Woman" Regisseur Garry Marshall.



Helen Harris (Kate Hudson) genießt ihr Singleleben in New York City. Tagsüber arbeitet sie als Assistentin der Geschäftsleiterin Dominique (Helen Mirren) in einer Modelagentur. Abends ist sie Stammgast in den angesagtesten Manhattener Clubs. Im Gegensatz zu ihren beiden Schwestern Jenny (Joan Cusack) und Lindsay (Felicity Huffman) hat Helen keinerlei privaten Verpflichtungen. Doch eines Abends erhält die Modelagentin einen Anruf, der ihr Leben verändern wird. Lindsay und ihr Mann Paul (Sean O´Bryan) sind tödlich verunglückt. Die Mutterrolle für die drei hinterlassenen Kinder Audrey (Hayden Panettiere), Henry (Spencer Breslin) und Sarah (Abigail Breslin) soll fortan die erziehungsunerfahrene Helen übernehmen.

Die neue Mutterrolle und Helens flexible Arbeitszeiten sind schwer in Einklang zu bringen, so dass Dominique ihre ehemals stärkste Kraft kurzerhand auf die Straße setzt. Glücklicherweise findet Helen schnell eine neue Anstellung im Gebrauchtwagenhandel "Massey Motors". Neben einer neuen Unterkunft in Queens muss Helen eine geeignete Schule für ihre Schützlinge finden. Nachdem eine Hip Hop-lastige High School mit hohem Polizeiaufgebot ausscheidet, wählt Helen eine streng protestantische Schule. Dort findet Pastor Dan Parker (John Corbett) Gefallen an der jungen Mutter.

Obwohl das Thema der gezwungenen Mutterschaft durch einen Todesfall in der Filmgeschichte nicht unbedingt neu ist, verfügt "Liebe auf Umwegen" über einige charmant-witzige Passagen. Im Ganzen ist die Inszenierung aber doch ein wenig zu süßlich. Die 15-jährige Tochter pubertiert zwar ein wenig, ist aber alles in allem ein perfektes Ebenbild ihrer aufdringlich-liebenswerten Tante Helen: das lange blonde Haar kringelt sich um das etwas zu bezaubernde und gerne aufgesetzte Lächeln. Auch der Lernprozess vom "Party-Girl" zur "Super-Mom" ist wenig nachvollziehbar. Das Zeug zur Mutter hat demnach diejenige, die lernt sich auch mal hassen zu lassen und den Satz "Du tust, was ich für richtig halte, weil ich es dir sage" ohne Zögern durchzusetzen weiß.

Auch mit John Corbett in seiner Rolle als Pastor Dan kann man sich nicht wirklich anfreunden. Wenn Helen tatsächlich einmal nicht als Personifikation des Sonnenscheins das Bild dominiert und ihren potentiellen Lebenspartner deswegen wegschickt, verlässt dieser tatsächlich ohne größere Widerstände die Wohnung. Zwischendurch geistern Modestars wie Paris Hilton und Sophia Loren als VIPs über die Leinwand. Gewohnt sympathisch brilliert der aus Marshall-Filmen ("Pretty Woman", "Die Braut, die sich nicht traut") bekannte Hector Elizondo in der Nebenrolle des "Massey Motors"-Inhabers.

AVIVA-Tipp: Der Film verfügt über einige komische und anrührende Sequenzen, doch nicht selten verfehlt die Inszenierung der Figuren ihren Wunsch lebensnah zu sein. Die Darstellung von Freude und Trauer verkommt zu einer stilisierten Natürlichkeit und das Publikum kann sich somit höchstens streckenweise in die Geschichte einfühlen, in den Kinosessel versinken und die Welt außerhalb der Leinwand vergessen.

Zu Kate Hudson:
Die Golden Globe Gewinnerin und Oscarnominierte Schauspielerin schaffte ihren filmischen Durchbruch mit der Romantikkomödie "How to lose a guy in 10 days". Des Weiteren arbeitet sie als Produzentin als Teilhaberin der Agentur "Cosmic Entertainment" und Inhaberin von "Birdie Productions".




Liebe auf Umwegen
Originaltitel: Raising Helen
USA 2004, Länge: 123 Minuten
Regie: Garry Marshall
DarstellerInnen: Kate Hudson, John Corbett, Joan Cusack, Hayden Panettiere, Spencer Breslin, Abigail Breslin, Helen Mirren
www.liebe-auf-umwegen.de


Kultur Beitrag vom 08.06.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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