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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 12.08.2004

Die Deutsche Guggenheim präsentiert Klassische Tradition bis zum 17.10.2004
Sabine Grunwald

Die energie- und gefühlsgeladene Macht der Liebe und des Eros, die von den manieristischen Exponaten ausgeht, bestimmt auch das photographische Schaffen Robert Mapplethorpes



Als der Künstler im Alter von nur 42 Jahren verstarb (1949-1989), galt er als einer der wichtigsten Photographen seiner Zeit. Bekannt wurde er durch seine eleganten und teilweise schockierenden s/w Akte, Blumen und Stilleben.

Seine Arbeiten wurden inspiriert durch Künstler wie Michelangelo bis hin zu Canovas Skulpturen der Renaissance und der Eleganz des Neo-Klassizismus des späten 18. Jahrhunderts. Er war immer auf der Suche nach der idealen Form und beschrieb die Photographie als "den perfekten Weg, um eine Skulptur zu erschaffen".

Die über 120 Exponate umfassende Ausstellung stellt einen Dialog seiner Werke mit der klassischen Kunst dar. Speziell durch die Präsentation mit der Druckgrafik des niederländischen Manierismus. Die durch Künstler wie Hendrick Goltzius, Jan Harmensz. Muller, Jacob Matham und Jan Saenredam mit Kupferstichen und Holzschnitten vertreten ist.

Sein Formenvokabular, aus dem beispielsweise die Bildnisse der Bodybuilderin Lisa Lyons oder des athletischen Tänzers Derrick Cross schöpfen, hat seine Wurzeln im Altertum. Zu sehen in den Drucken von Jan Harmensz. Muller im Raub der Sabinerinnen und in Jacob Mathams Apollo.
Während die Meisterwerke der Manieristen mit Licht, Oberfläche und Raum spielen, sprechen die reduzierten s/w Bilder Mapplethorpes eine poetische und melancholische Sprache.

Seine minuziös durchgeplanten Kompositionen sind dem klassischen Naturalismus verpflichtet und schlagen eine Brücke von der Antike bis zum 18. und 19. Jahrhundert.
Wie Auguste Rodin war er ein Verehrer des Eros und der Sinnlichkeit gemeißelter Körper.

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet. Im Rahmen der 16. Langen Nacht der Museen am 28. August ist das Theaterstück des spanischen Künstlers Victor Mira Himmel der Frauen zu sehen.
Am 12. September findet um 12.30 der traditionelle Familienbrunch statt. Für die Erwachsenen gibt es einen Vortrag zum Thema Mit dem Licht geformte und der Linie erfühlte Körper, während die Kinder spielerisch die Ausstellung entdecken können. Am 7. und 10. Oktober treten Mitglieder des ensemble oktopus mit Musik aus dem 16. und 17. Jahrhundert auf.


Ort: Deutsche Guggenheim Berlin
Unter den Linden 13/15
10117 Berlin
Dauer der Ausstellung: 24. Juli bis 17. Oktober 2004
Eintrittspreise: 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, montags freier Eintritt
Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 20 Uhr, donnerstags bis 22.00 Uhr
Kostenlose Führungen gibt es täglich um 18 Uhr
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.deutsche-guggenheim.de


Kultur Beitrag vom 12.08.2004 Sabine Grunwald 

   




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