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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 23.09.2004

Vorsicht - mieser Mutanten-Mix
Kirsten Böttcher

Milla Jovovich kämpft, aber zwecklos: Die Männer im Hintergrund ziehen an groben Regiefäden: der Nachfolger von "Resident Evil" kommt in die Kinos...



Machen wir es kurz: weinen wir gemeinsam um das viele Geld, das beim Nachfolger von "Resident Evil" (2002), der sogenannten "Apocalypse", über den Jordan geflossen ist. Lassen Sie uns einmal aufschluchzen, weil wir es doch hätten besser wissen müssen. Warum sollten tiefsinnigere Dialoge und Charaktere den zweiten Film bereichern? Warum sollten die Produzenten (darunter Bernd Eichinger) sich diesen todsicheren Kassenschlager entgehen lassen, da der Film sicherlich genug Fans finden wird, die sich den Nachfolger von "Resident Evil" ansehen, so dass die Kassen gut klingeln werden? Und: ja, wir hätten bedenken sollen, dass der Film auf einem Videospiel der Sorte Survival Horror basiert. Es geht also ganz klar um Action, ums Gruseln und den ästhetisierten Kampf ums Überleben. Warum also viel reden?

Genmanipulation ist doof - obwohl es cool aussieht

Nachdem im ersten Teil, "Resident Evil" Protagonistin Alice (so schade, so schön: Milla Jovovich) mit Hilfe ihres Freundes Matt den grauenhaften T-Virus in einem unterirdischen Forschungslabor unter Quarantäne bringen konnte, wurden beide jedoch vom mysteriösen Umbrella-Konzern für genetische Experimente missbraucht. Alice kommt gerade dann frei, als der Virus oberirdisch die Stadt Raccoon City in ein Zombiemeer verwandelt hat. Alice trifft auf weitere Überlebende: Jill Valentine (Sienna Guilleroy), die fleischgewordene Heldin aus diversen "Resident Evil" - Spielen im Mini und Bustier, nunmehr degradiertes Mitglied der Umbrella Corporation-Spezialeinheit S.T.A.R.S. sowie der Soldat Oliveira (Oded Fehr) schließen sich Alice an, um aus der toten Stadt und vor Major Cains (profillos: Thomas Kretschmann) "Säuberungsaktionen" zu fliehen.
Alice bemerkt derweil, dass sich ihre Fähigkeiten durch die Genmanipulation potenziert haben.
A propos Potenz: der kleine Kampftrupp muss sich mit verschiedenen Potenzen von Monstermutanten rumschlagen: Da wären Potenz a) die Untoten, die eher langsam voranschlurfen und beißen wollen, b) die blutverschmierten Bestienhunde, die "Lickers" und c) die genmanipulierte Superwaffe "Nemesis", die vom Omnipotenz-Fantasten Major Cain befehligt wird. A, B und C wechseln sich gesittet damit ab, den HeldInnen im Wege zu stehen.

And: Action!

Der gesamte Film mutiert ebenfalls zu einer einzigen langen Actionszene, in der die SchauspielerInnen zu ballernden StatistInnen der Überlebenschoreographie degradiert sind. Regie-Debütant Alexander Witt, der früher als Kameramann und Second-Unit-Regisseur arbeitete, erlangte einen guten Ruf für seine "High-Speed-Autoverfolgungsjagden und Actionsequenzszenen. Somit verlässt sich Witt mutig auf das, was er kann: das Film-Budget fliegt technisch exzellent in die Luft.
Wer das sehen will, ist selbst schuld.


Resident Evil: Apocalypse.
CAN/GB/D 2004, 94min.
Regie: Alexander Witt
DarstellerInnen: Milla Jovovich, Sienna Guillory, Oded Fehr, Thomas Kretschmann u.a.
FSK: ab 18 Jahren
Kinostart: 23.09.2004
www.re2.film.de


Kultur Beitrag vom 23.09.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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