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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 03.12.2002

Der Kuckuck ist los oder ruft er aus dem Wald
Gabriele Miericke-Rubbert

Chorprobe-Farce von Dietmar Bittrich. Das Leben und Leiden eines Hinterzimmerchores erlacht sich das Publikum bis zum 15. Dezember 2002 im BKA-Theater am Mehringdamm



Der kleine Laienchor aus dem vorletzten Hinterzimmer hat endlich eine Herausforderung vor Augen. Statt bei der Geburtstagsfeier des B├╝rgermeisters ein vierstimmiges "Kuckuck ruft"s aus dem Wald" zu tr├Ąllern, scheint nun ein baldiger Fernsehauftritt und eine Chorreise in die Karibik zum Greifen nahe: Mit "Let the spirit fly" schwelgen sie pl├Âtzlich im "Bacardi"-Fieber.

Die Vorfreude w├Ąhrt nicht lange. Ihr narzisstisch despotischer Chorleiter (Heinz Werner Kraehkamp) beherrscht alle Zwischent├Âne vom einschleimenden S├Ąuseln bis zum autorit├Ąren Kasernengebr├╝ll, um die kurzzeitig ausgelassene Truppe wieder zur Raison und unter Kontrolle zu bringen. Assistiert von seiner unterw├╝rfig, altj├╝ngferlichen Klavierspielerin (Bettina Koch) agiert der selbstherrliche Dirigent zwischen Despotismus und V├Ąterlichkeit in Richtung seines ehrgeizigen Zieles.

Die Schauspieler pr├Ąsentieren mit au├čerordentlich kom├Âdiantischem Talent ├╝berzeugend die Macken und Schrullen dieser M├Âchtegerns├Ąnger.
Von Anfang bis Ende zum Schreien komisch der Bass Heinz (R├╝diger Wandel), der zwei Stunden lang mit verzerrter Miene und chronischen Bauchkr├Ąmpfen k├Ąmpfend seinem dringenden Bed├╝rfnis nicht nachkommen darf. Klaus (Rene Schubert), eine Mischung aus Elvis und Speichellecker, sorgt f├╝r die n├Âtige Pomade in der Gruppe. Die naive Susanne (Ilona Schulz), kurz davor sich in ihrer Handarbeitssucht das Gehirn zuzustricken, fertigt w├Ąhrend jeder Probe heimlich einen kompletten Pullover. Und Barbara (Petra Zieser), mal Vamp, mal ├╝berm├╝dete Nachtschwester, l├Ąsst keine Gelegenheit aus, ihren sch├╝chternen Hausfrauen-Charme spielen zu lassen, um Werner zu becircen.

Alle vier werden zu Komplizen und Konkurrenten, je nachdem welchen Faden der Dem├╝tigung oder Unterdr├╝ckung ihr Chorleiter gerade zu ziehen beliebt. Es gelingt ihm schlussendlich, seine "Sangesfreunde" bis zur Selbstaufgabe zu unterwerfen, bis sie schlie├člich wissen, sie singen nur f├╝r ihn: Halleluja, Werner!

Obwohl die schikan├Âsen Kommentare des Chefs immer das Gegenteil behaupten, sind die mehrstimmigen musikalischen Einlagen der "Sangesfreunde" stets ein Ohrenschmaus. Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil bez├╝glich dieser "Chorprobe" und lassen Sie sich diesen gro├čartigen Abendspa├č auf keinen Fall entgehen!



Chorprobe
Farce von Dietmar Bittrich
BKA-Theater
Mehringdamm 34
Berlin-Kreuzberg
Vorstellungen bis zum 15. Dezember 2002:
Donnerstag bis Sonntag
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr
Karten unter: 20 22 007

Kultur Beitrag vom 03.12.2002 AVIVA-Redaktion 

   




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