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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 12.12.2002

Monolog Dreck im Acud Theater
Anja Kesting

Ein Schauspieler alleine auf der Theaterbühne - ausreichend für einen anspruchsvollen und unterhaltsamen Abend? Sicher, wenn dem Akteur das Bühnenstück auf dem Leib geschrieben wurde



Der österreichische Schriftsteller Robert Schneider ist vor allem durch seinen Welterfolg "Schlafes Bruder" bekannt. Den Bestseller bannte der bekannte Joseph Vilsmaier 1995 auf die Leinwand, in den Hauptrollen André Eisermann, Dana Vavrová und Ben Becker.

Geht es in "Schlafes Bruder" um das absolute Gehör, so hat Schneider in dem 1991 erschienen Monolog "Dreck", die Resignation, die Selbstaufgabe eines Menschen thematisiert und dokumentiert. In der darauffolgenden Saison avancierte das Buch zum meistgespielten deutschen Bühnenstück.

Ende 2002 stellt sich der Schauspieler Pero Radicic der Herausforderung, den Monolog überzeugend und authentisch auf die Bühne zu bringen. Premiere der Ein-Mann-Vorstellung ist im Acud-Theater am Freitag, 13. Dezember 2002, 20.30 Uhr.

"Dreck" ist die Geschichte des Blumenverkäufers Sad, der alle Vorurteile, die gegen ihn vorgebracht werden, bis zur Selbstaufgabe verinnerlicht. Robert Schneider veranschaulicht auf eine ungewöhnliche und ganz eindringliche Weise das Phänomen der Fremdenfeindlichkeit. Ungewohnt deshalb, weil anscheinend niemand da ist, der Sad angreift. Er selbst ist es, der sich anklagt. Doch gerade indem er dies tut, wirft er Fragen auf, die das Selbstverständnis und den Umgang mit dem "Andersartigen" betreffen.

Der Schweizer Schauspieler Pero Radicic studierte in New York am Lee Strasberg Theatre Institute. Auf Grund seiner Wurzeln (Mutter Serbin, Vater Kroate) und seiner Jugend (ein Leben in der Fremde mit oft wechselnden Wohnorten), hat er einen besonderen Zugang zu der Rolle des Sad in "Dreck".



"Dreck"
Monolog von Robert Schneider

Darsteller: Pero Radicic
Regie: Daniela Frese
Premiere: 13.Dezember 2002, 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 14.,15. Dezember 2002 und
19.,20.,21. Dezember 2002 jeweils 20:30 Uhr
Eintritt: 10 € (6 € ermäßigt)
Acud-Theater
Veteranenstr. 21, 10119 Berlin-Mitte
(U-Bhf Rosenthaler Platz/S-Bhf Nordbahnhof)
Kartentelefon: 030/44359497 / www.acud.de

Kultur Beitrag vom 12.12.2002 AVIVA-Redaktion 

   




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