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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 21.12.2004

Hannah-Höch-Preis 2004 für Helga Paris
Julia Richter

Die Autodidaktin wurde für ihr umfangreiches fotografisches Oeuvre geehrt. Bis zum 21. Januar 2005 zeigt die Berlinische Galerie Werke der Künstlerin



Am 12. November 2004 erhielt die Fotografin Helga Paris den von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur ausgeschriebenen Hannah-Höch-Preis für ihr Lebenswerk. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Parallel zur Preisverleihung wurde am 13. November 2004 in der Berlinischen Galerie eine Ausstellung mit Arbeiten der Künstlerin eröffnet. Bis zum 21. Januar können ihre Fotografien dort noch besichtigt werden.

Helga Paris, die seit 1996 Mitglied der Akademie der Künste Berlin ist, wurde 1938 im pommerschen Gollnow, dem heutigen Goleniów in Polen, geboren. Sie studierte Modegestaltung und arbeitete als Dozentin für Kostümkunde sowie als Gebrauchsgrafikerin, bevor sich die Autodidaktin 1967 der Fotografie zuwandte. Mit ihren Alltagsbeobachtungen und Porträtserien zählt Helga Paris zu den herausragenden deutschen Fotografinnen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Ihr Werk, das sich mit unterschiedlichen Lebensbereichen auseinandersetzte, dokumentierte anschaulich den Verfall und die Restriktionen in der DDR. Aus diesem Grund wurde die Ausstellung ihrer Fotoserie "Häuser und Gesichter", die zwischen 1983 und 1985 in Halle entstand, auf persönliche Anordnung des Ersten Sekretärs der SED-Bezirksleitung verboten. Die heute als freiberufliche Fotografin in Berlin lebende Helga Paris war dennoch von 1972-90 Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR.

Weitere Informationen:
www.berlinischegalerie.de/de/64-15-15_0-8.htm

Ausstellungsdauer:
Bis 21. Januar 2005
Ausstellungsort:
Berlinische Galerie
Alte Jakobstr. 124-128
Kreuzberg
Öffnungszeiten:
Mo-Sa 12-20 Uhr
So 10-18 h

Anlässlich einer zweiten Ausstellung der Künstlerin im Sprengel Museum Hannover vom 15. September 2004 - 13. Februar 2005 erscheint die erste umfassende Monografie mit Texten von Helga Paris, Inka Schube, Helmut Brade, Jean-Francois Chevrier und Elke Erb. (320 Seiten mit zahlreichen Abbildungen)
Preis des Buches in der Ausstellung 29,- Euro, im Buchhandel ca. 45,- Euro.

Kultur Beitrag vom 21.12.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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