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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 27.12.2004

Intime Fremde
Julia Richter

Mit "Confidence trop intimes" präsentiert uns Patrice Leconte einen spannenden Liebesfilm, der ohne jegliche Action- oder Sexszenen auskommt. Mit einer wunderbar verzweifelten Sandrine Bonnaire



Der Film ist eine gelungene Mischung zwischen einer Liebesgeschichte und einem subtilen Thriller à la Alfred Hitchcock. Fasziniert von einem Manuskript des Schriftstellers Jérome Tonnere, in dem sich eine bizarre Verwechslung zu einer spannenden Geschichte um Geheimnis und Verlangen entwickelt, fasste Patrice Leconte den Entschluss, diesen Stoff zu verfilmen.

Verzweifelt über ihre Eheprobleme entschließt sich Anna (Sandrine Bonnaire), einen Psychiater aufzusuchen. Sie irrt sich jedoch in der Tür und landet im Büro des schüchternen Steuerberaters William Faber (Fabrice Luchini). Das Missverständnis nimmt seinen Lauf, da er annimmt, sie sei eine Klientin mit Scheidungsproblemen und Geldsorgen. Als Anna immer intimere Details aus ihrem Liebesleben erzählt, wird William bewusst, dass die junge Frau ihn für den Psychiater Dr. Monnier (Michel Duchaussoy) hält, dessen Praxis sich im selben Stockwerk befindet. Überfordert mit der delikaten Situation klärt er seine verzweifelte Besucherin nicht über die Verwechslung auf und akzeptiert sogar einen weiteren Gesprächstermin.

Ihre Treffen finden weiterhin statt, auch nachdem Anna von Williams wahrer Identität erfahren hat. Die Enthüllungen der geheimnisvollen Frau faszinieren ihn und führen dazu, dass er immer ungeduldiger auf die nächste Zusammenkunft wartet.
Häppchenweise enthüllt Anna bei ihren Gesprächen schockierende Details: Sie berichtet von ihrem Ehemann Marc, der seit einem von ihr verschuldeten Unfall verkrüppelt ist, und von seiner sexuellen Obsession: Anna soll fremdgehen.

Dr. Monnier, zu dessen Patient William inzwischen selbst geworden ist, verstärkt seinen zunehmenden Zweifel und Argwohn. Ist das, was Anna erzählt, die Wahrheit? Existiert der mysteriöse Ehemann überhaupt? Warum berichtet sie so ausführlich aus ihrem Liebesleben?
Das Katz- und Mausspiel zwischen den beiden "intimen Fremden" beginnt, denn wie sagte Dr. Monnier: Es ist niemals zu Ende, bis es zu Ende ist.

Intime Fremde lief auf der diesjährigen Berlinale im Wettbewerb.

"Der beste Film von Patice Leconte" Figaroscope, Francoise Maupin

"Patrice Leconte ist in großartiger Form" Première

Die DarstellerInnen:
Sandrine Bonnaire wurde 1967 als eines von 10 Geschwistern in Frankreich geboren.
1983 erhielt sie ihre erste große Rolle in dem Film "Auf das, was wir lieben" und wurde bereits ein Jahr später den "César" als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. Es folgten mit Auszeichnungen bedachte Rollen in "Vogelfrei" (1985)und in "Unter der Sonne Satans" (1987). Für ihre Darstellung in "Biester" erhielt sie 1996 gemeinsam mit ihrer Filmpartnerin Isabelle Huppert den Hauptdarstellerpreis der Filmfestspiele von Venedig.

Fabrice Luchini, 1951 geboren, begann seine Karriere als Schauspieler wie Sandrine Bonnaire bereits in jungen Jahren. Großen Erfolg hatte er mit seinen Rollen in der Liebesgeschichte "Der Verschwiegene" (1990), in der Schnitzlerverfilmung "Casanovas Rückkehr" (1991) und in "Männer und Frauen - die Gebrauchsanleitung" (1996).

Intime Fremde (Confidence trop intimes)
Regie: Patrice Leconte
DarstellerInnen: Sandrine Bonnaire, Fabrice Luchini, Anne Brochet, Michel Duchaussoy
Frankreich 2003
104 min.
Kinostart: 30. Dezember 2004


Kultur Beitrag vom 27.12.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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