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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 25.01.2005

Yehudith Bach - Gemälde und Graphik
Sarah Ross

Anhand 100 verschiedener Arbeiten zeigt das Museum Ephraim-Palais vom 25.01.05-28.03.05, wie die israelische Künstlerin in ihren Werken Gegensätze zu einem harmonischen Gesamtbild vereint hat



In einem umfangreichen Rückblick auf Yehudith Bachs Werke der 60er bis 90er Jahre gibt das Museum Ephraim-Palais einen Einblick in Bachs künstlerisches Schaffen: Auf eindrucksvolle Art und Weise bringt sie die Empfindung von Schönheit und Harmonie in einem Zusammenspiel von Farben und Formen zum Ausdruck. Die Ausstellung lässt dabei auch die charakteristische Entwicklung im Oeuvre der preisgekrönten Künstlerin erkennen, nämlich den Durchbruch von Gegenständlichem zu freien und abstrahierenden Arrangements.

Yehudith Bach | Unser Platz im Mittelmeer, 1999
Als Tochter des Arztes Dr. Aron Sandler und der Malerin Adele Sandler wurde Yehudith Bach 1910 in Breslau geboren. Ab 1912 wuchs sie in Berlin auf. Ihre Kindheit war sowohl von einer lebendigen jüdischen Tradition, als auch von den geistigen und künstlerischen Strömungen jener Zeit geprägt. Nach ihrer Ausbildung 1931 arbeitete Bach als Werklehrerin an der privaten Volkshochschule des Jüdischen Schulvereins, bis sie im April 1933 als Mitglied der "fünften Aliyah" nach Israel emigrierte. Ein Jahr später heiratete sie ihren Mann Yaacov Bach und gab ihre Lehrtätigkeit auf. Getragen vom Pioniergeist der jüdischen EinwandererInnen widmeten sie und ihr Mann sich dem Aufbau einer Farm in Kfar Bialik in der Haifa Bucht. 1949 siedelte Bach mit Yaacov und ihren beiden Söhnen nach Ramat Gan um, wo sie ihre Lehrtätigkeit wieder aufnahm.

Yehudith Bach | Häuser in Jaffa, 1968
Erst zu Beginn der 60er Jahre begann für Yehudith Bach ein für ihr künstlerisches Schaffen relevanter Lebensabschnitt. Nach einer Fortbildung in Bildhauerei und Malerei am Avni Institute of Painting and Sculpture in Jaffa, legte Bach um 1970 ihr Hauptaugenmerk auf die Malerei, das Zeichnen und die Druckgraphik. Damit wurde ihre kurze Werkphase im Bereich der Skulpturen abgelöst.

Yehudith Bachs Stärken liegen in der souveränen und freien Handhabung der künstlerischen Techniken, und im virtuosen Umgang mit diesen. Ihr Können beruht nicht zuletzt auch auf den Errungenschaften Matisses und der École de Paris, sowie auf dem Einfluss der Zusammenarbeit mit KünstlerInnen verschiedener Stilrichtungen. Yehudith Bach ist 2001 in Tel Aviv gestorben.

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfond trägt auch das Museum Ephraim-Palais posthum zum ununterbrochenen Erfolg der Künstlerin, seit ihrer ersten Ausstellung 1971 in Beer-Sheva, bei.


Museum Ephraim-Palais/Stadtmuseum Berlin
Poststraße 16
10178 Berlin
Tel. : (030) 24002-121
info@stadtmuseum.de
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, neu: außer Mi 12-20 Uhr
Eintritt: 3, - Euro/erm. 1,50 Euro
Katalog: Euro 35, - an der Museumskasse

Weitere Informationen zu Ausstellung unter: www.stadtmuseum.de


Kultur Beitrag vom 25.01.2005 Sarah Ross 

   




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