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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 04.02.2005

Sideways
Julia Mende

Der Weg ist das Ziel: Ein deprimierter Schriftsteller und ein Prolet mit Herz erfahren auf ihrer Reise durch kalifornische Weinanbaugebiete eine Menge über Wein, Weib und sich selbst



Mit einer Reise ins Zentrum des kalifornischen Weinanbaus möchte Miles (Paul Giamatti) seinem guten Freund Jack (Thomas Haden Church) den Abschied vom Junggesellenleben versüßen.
Kein leichtes Unterfangen, denn Miles ist seit der Trennung von seiner Frau zutiefst deprimiert und versucht krampfhaft, seinen Kummer bei jeder Gelegenheit im Wein zu ertränken.

Jack hingegen, ein mäßig erfolgreicher Schauspieler, der sich mit TV-Spots für Toilettenhygieneartikel über Wasser hält, ist alles andere als ein Kind von Traurigkeit. Er möchte die letzte Woche vor seiner Hochzeit nutzen, um möglichst viele Frauen "flachzulegen". Besonders angetan hat es ihm die kecke Weinverkosterin Stephanie (Sandra Oh), die nicht ahnt, dass sie sich mit Jack einen Bräutigam in Spe eingefangen hat. Stephanies Freundin, die attraktive Kellnerin Maya (Virginia Madsen) versucht unterdessen, zarte Bande zum sensiblen Miles zu knüpfen.

Als Miles endlich merkt, dass Maya mehr an ihm schätzt, als nur seine beeindruckenden Weinkenntnisse, ist es beinahe schon zu spät.
Das ungleiche Duo Jack und Miles hat sich, um Jacks baldige Hochzeit vor Stephanie zu verbergen, in zahlreiche Lügen verstrickt, die eine Kette von Schwierigkeiten und Komplikationen auslösen...

Sideways ist heiter und traurig zugleich. Beinahe beiläufig entlarvt Regisseur Alexander Payne ("About Schmidt") die menschlichen Schwächen und Fehler seiner Figuren.
Während Miles längst vergangenen Zeiten nachtrauert, verpasst er beinahe die Chancen, die sich ihm in der Gegenwart eröffnen. Ganz anderes ist Jack, dessen draufgängerische Art und Unbekümmertheit ihm und seinem Freund Miles mehr Probleme als Freude bereitet.
Doch gerade diese Gegensätzlichkeiten machen die beiden Charaktere zu einem skurrilen Paar, das sich wunderbar ergänzt und in die absurdesten Situationen gerät.

Im Kontrast zu den trostlosen Seelenwelten der beiden Hauptfiguren steht die jazzig unterlegte Heiterkeit der kalifornischen Traumkulisse.

Am Ende der Reise haben die beiden Freunde etwas mehr über sich selbst erfahren. Ihre Hoffnung auf Wärme, Liebe und Lebenssinn macht sie trotz all ihrer Schwächen sympathisch.

Sideways wurde am 16.01.05 bei der Golden Globe Verleihung in Beverly Hills mit zwei Preisen in den Kategorien "Beste Komödie" und "Bestes Drehbuch" ausgezeichnet.

AVIVA-Tipp: Nachhaltig - wie ein guter Wein. Ein ruhiger Film über Freundschaft, Liebe und Selbstfindung.


Sideways
USA 2004
Regie: Alexander Payne
DarstellerInnen: Paul Giamatti (Miles), Thomas Haden Church (Jack), Virginia Madsen (Maya), Stephanie (Sandra Oh), Victoria (Jessica Hecht)
123 Minuten
Verleih: 20th Century Fox
Kinostart Deutschland: 3. Februar 2005
www.sideways-derfilm.de


Kultur Beitrag vom 04.02.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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