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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 23.12.2002

Ideen von Toleranz und Frieden
Heidrun Knief-Schneiker

Am Mehringplatz entsteht 2004 Europas Orakel der Neuzeit. Die begleitende Ausstellung der Baumaßnahme "Das Orakel von Berlin - Visionen beginnen mit Fragen" zeigt das Projekt schon jetzt



Der Mensch, der sich wandelt, verwandelt den Ort. Der verwandelte Ort verwandelt den Menschen. . . Das Orakel von Berlin, ein städtebauliches Kunstprojekt, im Herzen Berlins, will auf spielerische Art und Weise Ideen von Frieden und Toleranz vermitteln. An einem Ort, der noch vor etwa 60 Jahren in einem Atemzug mit dem Potsdamer Platz/Leibziger Platz oder dem Pariser Platz am Bandenburger Tor genannt wurde.

Das Konzept ist inspiriert vom "I Ging". "Das Buch der Wandlung", vor 2500 Jahren von Konfuzius veröffentlicht, zählt zu den größten Schätzen der Weltliteratur. Damit ist eines der ältesten Bücher über die Kunst der Kommunikation und durch Delphi, das Orakel der Antike inspiriert.

Der Künstler Bonger Voges entwickelte, ausgehend von der Geschichte, den sozialen und städtebaulichen Gegebenheiten des Platzes, zusammen mit anderen KünstlernInnen, das Konzept zum "Orakel von Berlin" - ein erfahrbares Gesamtkunstwerke. Auf dem ehemaligen Südtor von Berlin, dem "Halleschen Tor" - dem späteren Bell-Alliance-Platz - und heutigen Mehringplatz, wird eine Oase zum Verweilen und Nachdenken im Großstadttrubel entsteht.

Eine zwölf Meter hohen Torskulptur von Niki de Saint-Palle führt die BesucherInnen den auf den von windbewegten Farbtafeln umringten Platz. Mit asiatischen Weisheiten und Lebensphilosophien internationaler Persönlichkeiten symbolisiert dieser Ort eine Brücke zwischen Europa und Asien.

Das Orakel von Berlin soll ein öffentlicher Ort der Besinnung und der Inspiration im Herzen Berlins werden.
Die BesucherInnen des Kunstprojektes können voraussichtlich ab 2004 das wiedergewonnene Potential des Mehringplatzes für sich selbst entdecken: Eine Plattform für Selbstreflektion, für die Konzentration auf das Wesentliche: Die Besinnung auf sich Selbst.

Das Benefizkonzert "Klangräume,- eine sinnliche Reise ins Reich der Klänge - das anlässlich der Vorstellung des Projektes in der Kirche "Zum Heiligen Kreuz" stattfand, war ein Wegweiser zum Hinhören.

Sissi PerlingerAls Ehrengast moderierte Sissi Perlinger den Abend. Sie selbst zeigte sich am Ende des Abends mit Experimentalgesang und Percussionseinlagen von einer noch eher unbekannten Seite. Die ZuhörerInnen wurden gleich zu Beginn ganz sanft in die meditativen Sphären einer unendlichen Reise geleitet.

Martin Michna und Champa Pfister

Die Zuhörerohren wurden gleich zu Beginn ganz sanft in die meditativen Sphären einer unendlichen Reise geleitet. Mit der Sitar, gespielt von Martin Michna und der Tanpura gespielt von Champa Pfister entstand ein Klangteppich ganz besonderer Art, die die verschiedenen Musikkulturen der Erde widerspiegelten.

Mirco GrosserMirco Grosser, stellt seine Obertongesänge im harmonischen Dialog mit sich selbst vor. Mit seiner akuraten und doch weichen, sogenannten "doppelten Stimme", zog er das Publikum ganz in seinen Bann. Virtuos kombinierte er die Melodie einzelner Töne mit der Dynamik des normalen Singens.

Carlos M.Habig

Ein magisch-sinnliches Erlebnis stellte Carlos Michael Habig mit seinen Kristallschalen aus reinem Quarz. Er holte die ZuhörerInnen durch unerwartete Harmonieerlebnisse in ganz andere Spären. Unerwartete Tonkaskaden mit fast überirdisch schönen Klängen. Begleitet wurde er von Annie Hilsberg - einer Berliner Musikerin mit internationalen Erfolgen - auf Querflöte, Altquerflöte, Sopran- und Altsaxo-phon.

Eva BlaschkeDas Duo Danzsonar - die Trapez-Künstlerin Eva Blaschke unter Begleitung von Mirco Grossner an der extravagant gespielten E-Violine -stellte mit ihren Licht- und Schattenspielen am Trapez, im Kirchengewölbe, einen verspielten Dialog in der Begegnung von Tanz und Musik dar.

Eva BlaschkeDen Abschluß machte die Percussio-Session aller beteiligten MusikerInnen und KünstlerInnen unter der Leitung von Paolo Eleodori.
Eine gelungene Reise ins Reich der Sinne, ganz im Sinne des Orakels von Berlin.

Den Erlös des Konzertes kommt dem ORAKEL VON BERLIN zugute. In der begleitenden Ausstellung kann das ORAKEL VON BERLIN jetzt schon kennengelernt und befragt werden.



Das ORAKEL VON BERLIN e. V.
www.dasorakelvonberlin.de

Friedrichstraße 246 - 10969 Berlin
Öffnungszeiten: Mo - Fr 11.00 - 17.00 Uhr
Und nach telefonischer Vereinbarung
Eintritt frei
Tel: 030/ 252 94 666
Fax:030/ 252 94 688

Kultur Beitrag vom 23.12.2002 AVIVA-Redaktion 

   




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