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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 05.03.2005

BAUEN - Jüdische Identität in der zeitgenössischen Architektur
Sarah Ross

Das Jüdische Museum Berlin geht vom 4. März bis 29. Mai 2005 in einer Sonderausstellung der Frage nach, ob Bauwerke der jüdischen Identität eine Form verleihen können.



Milos
In einem geographisch geordneten Überblick über internationale Architekturprojekte zu jüdischen Einrichtungen am Ende des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts, zeigt das Jüdische Museum Berlin in einer Sonderausstellung 17 Bauwerke, die der jüdischen Identität eine physische Erscheinungsform verleihen. Durch die Präsentation von Modellen, Fotografien, Skizzen und präzisen Textinformationen in farbig gestalteten Kabinetten wird sichergestellt, dass die Ausstellung "BAUEN!" nicht nur das Fachpublikum bedient, sondern jeden interessierten BesucherIn. Erstmals wird in dieser Ausstellung Daniel Libeskinds Entwurf "Sukkah" für die Überdachung des Innenhofes des Jüdischen Museums Berlin zu sehen sein.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Museen, Synagogen, Gemeindezentren und Schulen in Europa, Israel und den USA. In Kombination mit einer chronologischen Übersicht der bedeutendsten historischen Bauten - vom Jerusalemer Tempel bis zum Washingtoner Holocaust Museum - können die Besucher und Besucherinnen erfahren, wie Architektur eine sich im Wandel befindende jüdische Identität reflektiert, und aus welchen Quellen sich ArchitektInnen heute inspirieren lassen. Dabei haben die jüdische Religion und Kultur ebenso einen Einfluss auf die Gestaltung der Bauten gehabt, wie die Erfahrungen von Vertreibung und Vernichtung des jüdischen Volkes und dessen Kultur durch den Holocaust.

60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg erfahren in Westeuropa zahlreiche jüdische Gemeinden eine Revitalisierung, vor allem durch die Zuwanderung russischer Jüdinnen und Juden. Diese Entwicklung, die das neue Selbstbewusstsein jüdischer Gemeinden in Europa, und vor allem in Deutschland bestärkt, schlägt sich besonders in den zukunftsweisenden architektonischen Projekten und in deren Standortwahl nieder. So stehen das fächerförmige Gemeindezentrum in Duisburg von Zvi Hecker und das noch im Bau befindliche Jüdische Zentrum in München an bekannten Stellen in der Stadt. Durch den Bau jüdischer Einrichtungen wird diesem Selbstbewusstsein nach außen hin Ausdruck verliehen.

Die Wanderausstellung "BAUEN!" geht ebenfalls den Fragen nach, ob es eine "jüdisch Avantgarde" in der Architektur gibt, und inwiefern auch nicht-jüdische Architekten wie Mario Botta und Will Bruder den Bauten eine jüdische Identität verleihen können.
Organisiert wurde die Ausstellung vom Jüdischen Museum in Amsterdam und von Angeli Sachs und Edward van Voolen kuratiert. Die Wanderausstellung wird im Rahmen der Tournee durch Europa und Israel noch in München, Wien, London und Tel Aviv zu sehen sein.

Zusätzlich zur Sonderausstellung bietet das Jüdische Museum auch ein Begleitprogramm an, bestehend aus Vorträgen und einer Podiumsdiskussion. Weitere Informationen hierzu entnehmen sie bitte der offiziellen Website des Museums.


"BAUEN!" - Jüdische Identität in der zeitgenössischen Architektur
Jüdische Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin
Altbau, 1. OG
Öffnungszeiten: Täglich 10-20 Uhr, montags bis 22 Uhr.
Führungen durch die Sonderausstellung: Immer sonntags um 14 Uhr und montags um 19 Uhr. Gruppen werden gebeten sich im Voraus anzumelden:
030-25993305 oder fuehrungen@jmberlin.de.
Wann: 4. März bis 29. Mai 2005
Eintritt: 4 Euro/ erm. 2 Euro, Kombiticket (inklusive Dauerausstellung):
7 Euro/ erm. 3,50 Euro.
Weitere Infos unter: www.jmberlin.de


Kultur Beitrag vom 05.03.2005 Sarah Ross 

   




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