Berliner Mode von 1820 bis 1990 - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Lucian Freud Poryes 2017 Happy End
Aviva-Berlin > Kultur
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 07.01.2003

Berliner Mode von 1820 bis 1990
Figen Akyürek

Die Modeausstellung "Berliner Chic" präsentiert sich bis zum 30.September 2003 in einem völlig neuen Gewand. Über 30000 BesucherInnen sahen bereits die Sammlung, bevor sie jetzt umgestaltet wurde



Die ersten beiden Ausstellungsräume im Museum Ephraim-Palais zeigen die Mode von 1820 bis 1880: Das spätbiedermeierliche Überkleid aus apfelgrünem Seidencord, das weiße Hochzeitskleid, das von Lilly Klein´s Tochter zu ihrer Hochzeit getragen wurde und das Kleid mit Cul de Paris aus schwarzem Samt sind besonders erwähnenswert. Klein ging als Lilly Parthey in die Berliner Geschichte ein.

Der dritte Raum ist mit der Mode von Herrmann Gerson geschmückt. Mit Hilfe der Akten aus dem Bundesarchiv konnte die Chronik dieses berühmten jüdischen Modehauses und die Geschichte seiner Arisierung aufgearbeitet werden. Daneben wird hier auch Regina Freudenberg in einem Portrait von Emil Orlik gezeigt. Die Gattin von Julius Freudenberg flüchtete später nach Belgien und überließ ihr Portrait als Abschiedsgeschenk.

Die Schenkung eines Berliner Privatmanns - ein Konvolut originaler Damenwäsche, die "Rosenwäsche aus den zwanziger Jahren mit originalen Etiketten - war Anlass, dem "größten Warenhaus Europas" Abraham Wertheim besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die Firma Wertheim war wegen der jüdischen Herkunft seiner Besitzer und deren geschäftlichen Erfolgs immer wieder Zielscheibe antijüdischer Hetzkampagnen gewesen. Georg Wertheim selbst erhielt 1934 Hausverbot in allen seinen Geschäften, obwohl er auf dem Papier immer noch Aufsichtsratvorsitzender war.

Die zarten, leicht ironisch wirkenden Entwürfe der Modezeichnerin Lieselotte Friedlaender, interpretieren den Lebensstil der "roaring twenties" und runden damit die Ausstellung ab.

In einem achtwöchigen Wechsel soll ein Bezug zur aktuellen Berliner Modeszene geschaffen werden, als erstes ist eine kleine Retrospektive von Werner Machnik (1942 - 1980) zu sehen. Machnik war einst "jüngster Couturier Berlins".

Auf besonderen Wunsch der BesucherInnen werden auch Hüte, Taschen und Schuhe von 1830 bis 1945 in den Kostümvitrinen gezeigt.



Ausstellung "Berliner Chic im neuem Gewand"
Museum Ephraim-Palais

Poststraße 16
10178 Berlin
Täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet
Kartenvorbestellung: 030/24 002121
Öffentliche Verkehrsanbindung: S- und U-Bahn Alexanderplatz
Bus: 100, 142, 147, 257, 348
www.stadtmuseum.de/index3.php?museum=ep&id=88

Kultur Beitrag vom 07.01.2003 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken