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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 14.01.2003

Freunde fürs Leben
Angelika Dufft + Diana Gehring

Was geht so sehr ans Herz wie Geschichten über Freundschaften? Spielen dann noch verlassene Kinder und Tiere mit, bleibt im Kinosaal kein Auge trocken, und das Publikum hofft auf ein Happy End



In der Neuverfilmung "Das fliegende Klassenzimmer" von Regisseur Tomy Wiegand, nach dem beliebten Jugendroman von Erich Kästner (Emil und die Detektive, Pünktchen und Anton) kommen die Inhalte des Autors in zeitgemäß überraschenden Alltagsepisoden lustig und lebensnah daher.

Jonathan (Hauke Diekamp) ist auf der Suche nach seinem Platz in der Gemeinschaft und einem Zuhause. Sein Stiefvater, ein Überseekapitän, kann ihm das nicht bieten. Deshalb schickt er den Jungen nach Leipzig zum Thomanerchor. Im Internat schließt er schnell Freundschaften. Um diese Gruppe der fünf guten Freunde, alle zwölf Jahre alt, rankt sich der Film. Wer hat da nicht im Hinterkopf: so ähnlich war es vielleicht auch bei den "Prinzen".

Weihnachten steht vor der Tür und die Thomaner führen alljährlich zu diesem Zeitpunkt ein Theaterstück auf. In diesem Jahr werden erstmals die Traditionen über den Haufen geworfen, als die Kinder ein altes Drehbuch finden.

Einfühlsam und doch fest will Justus Bökh, (Ulrich Noethen), in der zentralen Rolle des Kantors, den Jungen Werte wie Zivilcourage, Eigenverantwortung und Freundschaft vermitteln. Doch das ist gar nicht so einfach, als er bei einer Theaterprobe an seine eigene Jugend erinnert wird und zwar in Form des "Nichtrauchers" (Sebastin Koch), der geheime, abenteuerliche Freund der Kids.

Viel Wert legte der Regisseur auf diesen Teil der Geschichte, der bei Kästner nicht so detailliert berücksichtigt wurde: Nämlich, eine Erklärung zu finden, warum langjährige beste Freunde sich plötzlich aus den Augen verlieren können. Diese Ergänzung ist im Remake auf gelungene und nachvollziehbare Weise umgesetzt.

Ganz lebendig und mit stets frechen Sprüchen auf der Zunge spielen die kleinen Hauptdarsteller ihre Charaktere. Manche von ihnen sind schon aus anderen Filmen bekannt, wie zum Beispiel Teresa Vilsmeier. Sie spielte zuletzt mit François Göske in "Bibi Blocksberg". Martin Thaler stand zwar noch nicht vor der Kamera, bewährte sich aber schon als Synchronsprecher. Frederik Lau zeigte schon in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen, was er kann. Hans Broich Wuttke war bis jetzt bei den Salzburger Festspielen und im Berliner Ensemble zu sehen. Hauke Diekamp steht als Jonathan zum aller ersten Mal vor einer Kamera.

In weiteren Rollen sind Anja Kling, als Kathrin, Freundin und Kollegin von Justus und Piet Klocke als verschrobener Schulleiter und Vater des Schülers Kreutzkamm junior zu sehen. Wie es wäre, wenn man ihn nicht als Comedy-Star kennen würde, ist schlecht zu sagen, denn diese Bekanntheit kann bedauerlicher Weise von der Geschichte ablenken, aber zum Glück nur während seiner meist kurzen Auftritte.

Fazit: Ein Film zum Anschauen für Eltern und Kinder! Wünsche können in Erfüllung gehen und das nicht nur zu Weihnachten! Leider kommt der Film erst im neuen Jahr heraus. Das fliegende Klassenzimmernach einem Buch von Erich KästnerRegie: Tomy WigandLänge 110 MinutenKinostart: 16. Januar 2003



Das fliegende Klassenzimmer
nach einem Buch von Erich Kästner
Regie: Tomy Wigand
Länge 110 Minuten
Kinostart: 16. Januar 2003

Kultur Beitrag vom 14.01.2003 AVIVA-Redaktion 

   




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