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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 20.07.2005

Israelische Filme von den sechziger Jahren bis heute
Karin Effing

Im Rahmen der Ausstellung "Die Neuen Hebräer - 100 Jahre Kunst in Israel" gibt es die Möglichkeit sich jeden Mittwoch und Sonntag interessante Filme anzusehen. Und das bei freiem Eintritt!



Im Rahmen der Ausstellung "DIE NEUEN HEBRÄER. 100 JAHRE KUNST IN ISRAEL" werden jeden Mittwoch um 18 Uhr Filme vorgeführt, die am Sonntag um 18 Uhr wiederholt werden.

Mittwoch, den 20.07.2005
Wiederholung Sonntag, den 24.07.2005
Broken Wings (K´Nafayim Shvurot), Israel 2003.

Regie Nir Bergmann. 83 min. Hebräisch
Mit Orly Silbersatz Banai, Maya Maron, Nitai Gvitz, Vladimir Freedman, Dana Ivgy, Eliana Magon und Daniel Magon.
Musik: Avi Belleli.
In fünf Episoden aus dem Alltag schildert Nir Bergmann das bewegende Drama einer israelischen Familie, die durch den Verlust des Vaters plötzlich auch ihre familiäre Geborgenheit und jede Normalität verloren hat. Die einzelnen Familienmitglieder, alle unterschiedliche Charaktere, beginnen sich immer offensichtlicher zu isolieren. Broken Wings wurde auf der Berlinale 2003 u.a. mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Er erhielt den Grand Prix des International Film Festivals Tokio sowie mehrere Preise im eigenen Land.

Mittwoch, den 27.07.2005
Wiederholung Sonntag, den 31.07.2005
Yossi & Jagger, Israel 2002.

Regie Eytan Fox. 65 min. Dt.
Mit Ohad Knoller, Yehuda Levi und Assi Cohen. Regisseur Eytan Fox erzählt die (wahre) Liebesgeschichte zwischen zwei Soldaten in der trügerischen Stille eines Kriegszustands. Beide sind in einem Außenposten der israelischen Armee, nahe der Grenze zum Libanon stationiert. Yossi, der kühle Kommandeur, liebt seit langer Zeit den jungen und gut aussehenden Träumer, der von allen Jagger genannt wird. Mit einem gefährlichen Nachteinsatz wird sich das Leben von beiden dramatisch verändern.

Mittwoch, den 03.08.2005
Wiederholung Sonntag, den 07.08.2005
Life According to Agfa, Israel 1992.

Regie Assi Dayan. 102 min. Hebräisch, engl. UT
Mit Gila Almagor, Irit Frank, Shuli Rand, Avital Dicker und Barak Negbi. Musik: Naftali Alter.
Eine Nacht in einer kleinen Bar in Tel Aviv. Hier begegnen sich gegensätzliche Menschen und mit ihnen die widersprüchlichsten Ideen, zwischen Aggression und Hoffnung. Die Gäste werden von Leora in Agfa Fotos, schwarz-weiß fotografiert. Die Nacht endet brutal mit der Ankunft einer Truppe von Soldaten. Regisseur und Autor Assi Dayan, Sohn des ehemaligen Außen- und Verteidigungsministers Moshe Dayan, zeigt mit Life According to Agfa das Portrait einer zerrissenen Gesellschaft.

Mittwoch den 10.08.2005
Wiederholung Sonntag 14.08.2005
Fictitious Marriage, Israel 1988.

Regie Haim Bouzaglo. 90 min. Hebräisch, engl. UT
Mit Shlomo Bar-Abba, Irith Sheleg und Ofra Veingarten.
Ein mitreißendes Drama über die Midlife-crisis eines israelischen Hochschullehrers, der sein Leben in Jerusalem verlässt, um nach Tel Aviv zu reisen.

Mittwoch den 17.08.2005
Wiederholung Sonntag 21.08.2005
Avanti Popolo, Israel 1986.

Regie Raphi Bukaee. 84 min. Hebräisch, engl. UT.
Mit Salim Dau, Tuvya Gelber, Suhel Hadad, Michael Koresh, Barry Langford, Muhammed Manadre, Dani Roth, Amos Shochat, Dani Segev, Shalom Shmuelov, Rami Stern, Dani Turgeman. Musik: Uri Ofir.
Es ist Juni 1967. Die UNO hat den Waffenstillstand zwischen Israel und Ägypten ausgerufen. Vier ägyptische Soldaten ziehen sich während der letzten Stunden des Sechs-Tage-Krieges aus der Schlacht zurück. Einer ist verwundet und stirbt unterwegs. Ein anderer will sich mit dem Ende der Kampfhandlungen nicht abfinden und seinen eigenen Krieg gegen Israel fortsetzen. Er wird in einer Auseinandersetzung von seinem Waffengefährten Hassan erschlagen. Dieser und der Schauspieler Khalid machen sich auf den beschwerlichen Weg aus der Sinai-Wüste zum Suezkanal. Dabei erleben sie absurde und tragische Ereignisse.

Mittwoch 24.08.2005
Wiederholung Sonntag 28.0820.05
The Summer of Avia, Israel 1988.

Regie Eli Cohen. 98 min. Hebräisch, dt. UT
Mit Gila Almagor, Dina Avrech, Ya´ackov Ayali, Rami Baruch, Eli Cohen, Kaipo Cohen, Avital Dicker, Yossi Krantz, Marina Rossetti, Ariela Rubinovitz und Sandra Sade. Drehbuch: Haim Bouzaglo, Eli Cohen.
Ein israelisches Drama, das auf Erlebnisse der Hauptdarstellerin Gila Almagor basiert. In den Sommerferien 1951 besucht die zehnjährige Aviya ihre Mutter Henya in einem kleinem Dorf bei Tel Aviv. Heyna hat im Zweiten Weltkrieg in einem polnischen Konzentrationslager den Holocaust überlebt und ist dann nach Israel emigriert. Ihre Erlebnisse kann sie, gerade erst aus einer psychiatrischen Anstalt entlassen, noch immer nicht verarbeiten. Auch Aviya leidet unter der grausamen Vergangenheit. Ihr Vater hat den Krieg nicht überlebt. Mutter und Tochter stoßen in dem kleinen Dorf auf das Unverständnis der Einheimischen. Ein bewegender Film aus der Perspektive Aviyas erzählt. 1989 wurde er in Berlin mit dem "Silbernen Bären" ausgezeichnet.

Mittwoch 31.08.2005
Wiederholung Sonntag 04.09.2005
Passover Fever (Leylasede), Israel 1996.

Regie Shemi Zarhin. 100 min. Hebräisch, engl. UT
Familiendrama mit Gila Almagor, Alon Aboutbul, Yossef Shiloah.
Eine bürgerliche israelische Familie versammelt sich zum traditionellen Pessach-Fest. Die Eltern haben alle Kinder eingeladen. Doch das Fehlen eines Sohnes, kurz zuvor im Krieg ums Leben gekommen, erzeugt eine betrübte Stimmung. Die Anwesenheit der Ex-Frau und Freundin eines Familienmitglieds lassen Spannungen auftreten. Trotz Intrigen setzt sich der Wille durch, die innerfamiliären Probleme zu lösen.

Außerdem Filmvorführungen anlässlich der Langen Nacht der Museen am Samstag, den 27.08.2005.

Martin-Gropius-Bau Kinosaal
Niederkirchnerstr. 7
10963 Berlin
Eintritt frei

Weitere Informationen im Netz: www.gropiusbau.de

Kultur Beitrag vom 20.07.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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