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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 23.09.2005

Sophie´s Choice in der Deutschen Oper Berlin
Karin Effing

Die Oper nach dem Oskar-prämierten Film nach dem Buch des Autors William Styrons erzählt aus der Sicht des Schriftstellers Stingo die Geschichte der Auschwitz-Überlebenden Exil-Polin.



Im Rahmen der "Tage der zeitgenössischen Oper", die mit dem außergewöhnlich beeindruckenden Werk "Ein Atemzug – Die Odyssee" der Komponistin Isabel Mundry eröffnet und mit "Das Tagebuch der Anne Frank" (Grigori Frid) weitergeführt wurden, zeigt die Deutsche Oper Berlin am 23. 09. 2005 die Deutsche Uraufführung von "Sophie´s Choice" des Komponisten Nicholas Maw.
Zwei weitere Aufführungen folgen am 27. und 30. September 2005.

Aus der Sicht des jungen Schriftstellers Stingo wird die Leidensgeschichte der Exil-Polin Sophie erzählt, die das KZ Auschwitz überlebt hat, aber wegen quälender Schuldgefühle keine Versöhnung mir der Vergangenheit findet.
Hatte sie denn überhaupt eine Wahl, die junge Polin Sophie, die auf der Selektionsrampe in Auschwitz entscheiden sollte, welches ihrer beiden Kinder ins Gas gehen muss?
Wie dieses Trauma die den Holocaust Überlebende und in Brooklyn verzweifelt nach so etwas wie Normalität suchende Frau zerstört, schilderte zuerst 1979 der Roman von William Styron, dann 1982 der Oscar-gekrönte Film mit Meryl Streep und Kevin Kline in den Hauptrollen und jetzt die vieraktige Oper des englischen, in den USA lebenden Komponisten Nicholas Maw, die als Auftragswerk des dritten Radioprogramms der BBC gemeinsam mit Londons Royal Opera House dort am 7.Dezember 2002 mit Angelika Kirchschlager in der Titelpartie uraufgeführt wurde.
Die Koproduktion mit der Wiener Volksoper und der Washington National Opera ist die erste Neuinszenierung des Werkes nach der Uraufführung. Der Regisseur Markus Bothe entschied sich für eine zweisprachige Fassung, die dem jeweiligen Ort des Geschehens Rechnung trägt.

"Larger than life" – überlebensgroß in den Obsessionen ihrer von Schuld, Hass, Sex und euphorischer Hingabe durchsetzten Liebesbeziehung – nennt Nicholas Maw die Figuren dieser bizarren Dreiecksgeschichte zwischen dem Jungschriftsteller Stingo aus den Südstaaten - der als Ich-Erzähler auftritt, dem jüdischen Paranoiker Nathan und der Polin Sophie. Er entschied sich für den Stoff, da er nach einem zeitgenössischen Stoff suchte und etwas fand, das zwar als historische Konstellation der Vergangenheit angehört, aber immer noch stark unser Denken und Fühlen beeinflusst.


Sophie´s Choice
Oper in vier Akten von Nicholas Maw

Libretto vom Komponisten nach einem Roman von William Styron
Deutsche Erstaufführung
Eine Koproduktion mit der Volksoper Wien und der Washington National Opera
Musikalische Leitung: Leopold Hager
Inszenierung: Markus Bothe
Bühne: Robert Schweer
Kostüme: Dorothea Katzer
Chöre: Hellwart Matthiesen
Sophie: Angelika Kirchschlager
Erzähler: Lenus Carlson
Nathan Landau: Morten Frank Larsen
Stingo: Matthias Klink

Premiere: 23.09.2005
Weitere Aufführungen: 27. und 30. September 2005


Deutsche Oper Berlin
Bismarckstraße 35
10627 Berlin
Kartenbestellung: 0700-67 37 75 26
www.deutscheoperberlin.de

Kultur Beitrag vom 23.09.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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